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  Langes Protokoll vs. Antagonistenprotokoll
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   Pandora1
schrieb am 10.11.2011 22:03
Hallo beisammen,

nach meiner 4. negativen ICSI habe ich mich erstmal für einen Monat zurückgezogen. Jetzt bzw zum Jahresanfang geht es weiter.

Ich möchte es gerne mal mit einem anderen Protokoll probieren. Bislang wurde bei meinen Versuchen immer das lange Protokoll (eigentlich midlong) durchgeführt, d.h. Downregulation mit Synarela ab ZT 20, dann im Folgezyklus Stimmubeginn ab ZT 4 mit Puregon, meist um die 200 Einheiten.
Wie ich gelernt habe, verzichtet man mein Anagonisten auf die Downregulation, was ich sehr angenehm fände, und ist auch schneller mit der Stimmu durch.

Hat jemand Erfahrung mit beiden Protokollen? Empfehlungen, welches besser geeignet ist? Vorteile bzw Nachteile ANtagonistenprotokoll?
Habe irgendwo gelesen dass das Antagonistenprotok. eher für LowResponder bzw PCO-Patienten geeignet ist. Beides ist bei mir nicht der Fall. Trotz Ü40 bringe ich noch um die 14 Eizellen pro Versuch zustande, von denen sich meist die Hälfte befruchten lassen und sich zumindest 1-2 bis zur Blasto entwickeln.

Danke für euer Feedback und liebe Grüße von Pandora


  Re: Langes Protokoll vs. Antagonistenprotokoll
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   Forza
Status:
schrieb am 10.11.2011 22:19
bei meiner letzten erfolgreichen ICIS hab ich das antagonisten gemacht, allerdings mit DR mit pille...
bin weder low responder noch hab ich PCO, bin vor ein paar tagen 33 geworden...
also bei mir war es wie gesagt erfolgreich, keine ahnung, ob es daran lag, mit synarela kam ich nicht gut klar und mit decapeptyl hatte ich die größte ausbeute, hat aber ja auch nix gebracht...
alles gute für dich!
glg


  Re: Langes Protokoll vs. Antagonistenprotokoll
avatar    Ayse23
Status:
schrieb am 10.11.2011 22:22
Hallo Pandora,

ich werde auch bald mit dem Antagonisten Protokoll anfangen (hoffentlich) und bin mal gespannt auf die Antworten.

Hatte bis jetzt auch nur langes Protokoll und jetzt will meine Ärztin was neues probieren und mich wenig stimulieren.

LG


  Re: Langes Protokoll vs. Antagonistenprotokoll
avatar    Nici 73
schrieb am 11.11.2011 08:03
Hallo,

ich hatte beideszwinker

1.ICSI ( 34 J) langes Protokoll mit Pillenzyklus DR mit Synalrela usw .....17 EZ punktiert 12 Reif und 5 befruchtet

2.ICSI Klinikwechsel (38 J) kurzes Protokoll ohne Pille- Stimustart am 3 ZT mit Elonva -am 8 ZT Puregon und am 9 ZT ausgelöst-11 ZT PU
mehr als 30 EZ punktiert davon 19 reife-leider keine befruchtung möglich da SG so schlecht war;( sie gehen unbefruchtet auf Eis und den Versuch zähle ich mal lieber nicht mit

3.ICSI (38 J) kurzes Protokoll -Stimustart 2 ZT mit Menogon (225 EH) am 13 ZT ausgelöst und am 15 ZT PU -25 EZ punktiert davon 20 reife und 16 befruchtetzwinker

Ich tendiere eher zum kurzen Protokoll weil es mir einfach besser damit geht.Bei der ICSI mit dem langen Protokoll ging es mir überhaupt nicht gut und die neue Klinik
hält auch nicht viel von den langen Protokollen.Viele Ärzte meinen die Methode sei Altmodisch was ich aber nicht beurteilen kann.

vlg Nici


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  Re: Langes Protokoll vs. Antagonistenprotokoll
avatar    Stolbist
Status:
schrieb am 11.11.2011 11:16
Hallochen,

ich denke jede Frau reagiert sehr individuell und keiner kann sagen, was für Dich besser wäre. Aber ein Versuch wäre es wert zwinker
Ich wurde mit langem protokoll immer in Überstimmu katapultiert, obwohl ich kein PCO, nur eben IR hatte (Ausbeute war 13, 18 EZ)
Als wir mit Antagonisten probiert hatten, waren gerade mal 4 Follikel zu sehen, unterschiedlich gross, so dass wir keine ICSI gemacht haben, sondern eine HI machen mussten...........Für mich war Antagonisten Protokoll nicht erfolgreich......

Aber wie gesagt, vielleicht bringt es Dir war? Ich finde aber, ehrlich gesagt, dass Deine lange-Protokoll-Ergebnisse bisher richtig gut ausgesehen haben. Hast Du schon die Gerinnung- und Immundiagnstik gemacht (www.immu-baby.de) ? Vielleicht hat Du da eine kleine Baustelle und es lag bisher nicht an Protokoll?


  Re: Langes Protokoll vs. Antagonistenprotokoll
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   Pandora1
schrieb am 11.11.2011 17:17
Hallo Ihr Lieben,

danke für Eure Antworten. Ich bin gespannt, wie es sich entwickeln wird, erhoffe mir eben, dass vielleicht weniger aber qualitativ bessere Eizellen rauskommen. Und die Stimmu vielleicht schonender ist.

@Stolbist: Ja, Gerinnung und Immuhabe ich schon. Festgestellt wurden Faktor-V-Leiden, fehlende KIR-Rezeptoren und zuviele Killerzellen (weiss den korrekten Ausdruck nicht mehr).
Dagegen nehem ich Aspirin, Heparin, Granozyte.
lg, Pandora


  Re: Langes Protokoll vs. Antagonistenprotokoll
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   Forza
Status:
schrieb am 11.11.2011 23:22
keine ahnung, ob du schon davon gehört hast, aber ich hab gegen die killerzellen omega3-kapseln genommen bei meinem letzten erfolgreichen versuch...keine ahnung, ob es daran gelegen hat, aber schaden tut es ja nicht...
alles gute!




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