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  ICSI beim 2. Kinderwunsch: Fragen über Fragen
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   Georgina7
schrieb am 20.10.2011 00:25
Hallo zusammen,

unser Wunschkind wird im Januar 2 Jahre alt und mein Mann und ich würden ihm gerne ein Geschwisterchen schenken (bis zu seinem Geburtstag schaffen wir es aber nicht mehr zwinker).
Wir haben für unser erstes Kind drei ICSI- und zwei Kryo-Versuche gebraucht, mein Mann war 37, ich 36 Jahre alt.

Wir haben noch 5 Eisbären, mit denen wir wohl starten werden - und solange die Krankenkassen für die Bearbeitung der erneuten Anträge brauchen.
Gab es bei euch Probleme bei der Bewilligung? Denn die Kinderlosigkeit, die behandelt werden soll, liegt ja nicht mehr vor... (Mein Mann ist privat versichert und der "Verursacher" ).

Wie habt ihr die Behandlungen organisiert mit Kleinkind? Habt ihr eure Kinder zu Blutabnahmen, Ultraschall usw. mit in die Praxis genommen? Ich möchte ja nicht meinen Sohn "traumatisieren" oder die anderen KiWu-Frauen verletzen ...

Fandet ihr die Versuche für's zweite Kind anstrengender, weil ihr euch gleichzeitig um euer erstes kümmern musstet oder blieb weniger Zeit zum Nachdenken (was ja durchaus angenehm sein kann in der WS ...)?
Haben euch die Negativs nicht mehr sooo sehr verletzt, weil ihr schon ein Kind habt? Konntet ihr eure Trauer "verstecken" oder litt eure Beziehung zum ersten Kind darunter? Aber wahrscheinlich wart ihr noch dankbarer für dieses erste kostbare Geschenk, oder?

Hat das Schwangerwerden beim zweiten Kind schneller geklappt? Hat dieselbe Medikamentendosis usw. wie beim ersten Kind auch beim zweiten zum Erfolg geführt?
Wieviele Embryos habt ihr euch einsetzen lassen? (Zwillinge hätte ich beim ersten Mal okay gefunden, jetzt fände ich "nur" ein weiteres Kind vollkommen ausreichend.)

Gibt es auch einige unter euch, bei denen es beim Einzelkind geblieben ist? Habt ihr trotzdem euren Frieden damit gemacht?

Und zuletzt, aber ebenso wichtig:
Sind einige von euch spontan schwanger geworden?
Habt ihr sonstige Tipps für mich?

Lieben Dank für eure Mühe und eine gute Nacht wünscht euch
Georgina


  Re: ICSI beim 2. Kinderwunsch: Fragen über Fragen
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   beaglemama
Status:
schrieb am 20.10.2011 07:13
Guten Morgen,

wir sind in einer ähnlichen Situation wie ihr. Unser erstes Kind wurde nach der ersten Kryo im Anschluß an die 1. ICSI geboren.

Nun ist die Kleine 2 Jahre alt und wir hatten noch 4 Eisbärchen eingefroren. Im Frühjahr habe ich mir 2 Eisbärchen nach einer weiteren Kryo einsetzen lassen. Leider war der BT zwar positiv, doch der HCG-Wert war niedrig und so hatte ich (wieder mal) einen Abgang in der 5. Woche.

Ich kann dir nur sagen, daß es bei mir mit einem Kind anders ist die WS zu überstehen, aber nicht unbedingt besser. Ich hatte permanent ein schlechtes Gewissen, daß ich zu viel mache, aber mit einem Kind von knapp 2 Jahren kann man sich einfach nicht so schonen, wie man das ohne Kind kann.

Ich habe mir bewusst nur 2 Eisbärchen einstzen lassen, da ich eine Zwillingsschwangerschaft auch nicht anstrebe. Ich habe da auch echt große Angst vor einer Frühgeburt...nach der Geburt wenn alles o.K. ist geht das schon irgendwie,aber vor einer Zwilli-Schwangerschaft hab ich echt etwas Panik. Hab das bei einer Freundin mitgekriegt...

Meine kleine habe ich nicht zum Arzt mitgenommen, aber bei einer Kryo hat man ja wesentlich weniger Termine, kein Vergleich zur ICSI...war also einfacher zu organisieren.

Wir haben jetzt noch einen Kryo-Versuch mit 2 Eisbärchen. Wenn das nicht klappen sollten, dann bleibt unsere Kleine ein Einzelkind mit Hundeschwester. Wir sind so dankbar, daß wir sie haben. Eine erneute ICSI möchte ich nicht machen, wenn ich nochmal spontan schwanger werden sollte und es halten sollte, wäre es ein Traum. Ich werden aber nächsten Jahr 40 , ich mach mir da aber weniger Hoffnungen.
Ich möchte für mich dann auch mit dem Thema abschließen, da es viel Kraft gekostet hat. Ein zweites Kind wäre zwar toll, aber ich möchte nicht jeden Preis dafür zahlen.

Ich habe durch die ganze KIWU-Behandlung gelernt mit dem zufrieden zu sein, was man hat und damit glücklich zu sein. Ich bin um einiges gelassener als vor der ganzen nervenaufreibenden Behandlung.

Lg und alles Gute und viel Erfolg,

Silke


  Re: ICSI beim 2. Kinderwunsch: Fragen über Fragen
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   Butternut
Status:
schrieb am 20.10.2011 08:08
Wir haben noch 5 Eisbären, mit denen wir wohl starten werden - und solange die Krankenkassen für die Bearbeitung der erneuten Anträge brauchen.
Gab es bei euch Probleme bei der Bewilligung? Denn die Kinderlosigkeit, die behandelt werden soll, liegt ja nicht mehr vor... (Mein Mann ist privat versichert und der "Verursacher" ). Ich bei GKV versichert. Die KK hat die 50% der Kosten fürs Geschwisterkind für 3 Versuche bewilligt. Allerdings haben wir die Versuche fürs erste Kind komplett selbst bezahlt, da wir bis dahin nicht verheiratet waren.

Wie habt ihr die Behandlungen organisiert mit Kleinkind? Habt ihr eure Kinder zu Blutabnahmen, Ultraschall usw. mit in die Praxis genommen? Ich möchte ja nicht meinen Sohn "traumatisieren" oder die anderen KiWu-Frauen verletzen ... Soweit es mir möglich war, habe ich meine Tochter nicht mit in die Praxis genommen. Heute werde ich sie aber mitnehmen müssen. Das lies sich leider nicht anders organisieren. Besonders glücklich finde ich die Situation aber nicht.

Fandet ihr die Versuche für's zweite Kind anstrengender, weil ihr euch gleichzeitig um euer erstes kümmern musstet oder blieb weniger Zeit zum Nachdenken (was ja durchaus angenehm sein kann in der WS ...)? Ich habe so richtig Probleme mit dem Timing für die Spritzen. Fürs erste Kind habe ich immer genau darauf geachtet, stets zur gleichen Zeit zu spritzen. Jetzt bekomme ich das einfach nicht hin.
Haben euch die Negativs nicht mehr sooo sehr verletzt, weil ihr schon ein Kind habt? Konntet ihr eure Trauer "verstecken" oder litt eure Beziehung zum ersten Kind darunter? Aber wahrscheinlich wart ihr noch dankbarer für dieses erste kostbare Geschenk, oder? Ich bin unglaublich dankbar dafür, dass es unsere Maus gibt. Aber die 2 folgenden Fehlgeburten haben mich doch schon traurig gemacht. Wir hatten uns schon so auf ein Geschwisterkind gefreut. Aber unsere Beziehung und die zur Maus leidet in keiner Weise. Eher im Gegenteil.

Hat das Schwangerwerden beim zweiten Kind schneller geklappt? Hat dieselbe Medikamentendosis usw. wie beim ersten Kind auch beim zweiten zum Erfolg geführt?
Wieviele Embryos habt ihr euch einsetzen lassen? (Zwillinge hätte ich beim ersten Mal okay gefunden, jetzt fände ich "nur" ein weiteres Kind vollkommen ausreichend.) Wir hatten ja in den letzten zwei Versuchen Kryos, 2x3, war jedes Mal schwanger aber eben Fehlgeburten. Ich stecke aktuell in der 1. ICSI nach der Maus und reagiere nicht mehr so toll auf die Stimmu. Mal sehen wie viele Eizellen sich befruchten lassen, am Sonntag ist PU.

Gibt es auch einige unter euch, bei denen es beim Einzelkind geblieben ist? Habt ihr trotzdem euren Frieden damit gemacht? Ich kann so schnell noch nicht aufgeben, 2- 3 Versuche werde ich noch wagen.

Und zuletzt, aber ebenso wichtig:
Sind einige von euch spontan schwanger geworden? Das wird bei uns nie was. Darauf hoffe ich nicht. Es wäre natürlich zu schön.
Habt ihr sonstige Tipps für mich? Leider nein, aber vielleicht die anderen Kiwu-Mädels?

Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass sich einer von euren Eisbärchen festbeißt

LG,
Butternut


  Re: ICSI beim 2. Kinderwunsch: Fragen über Fragen
avatar    Tilly Dunnage
Status:
schrieb am 20.10.2011 10:21
Hallo,

wie es mit der Kostenübernahme aussieht kann ich nicht sagen. Wir sind beide GKV-.versichert und haben für das 2. Kind nochmal 3 Versuche bewilligt bekommen.

Unseren Kleinen hab ich immer mitgenommen zu den Behandlungen, außer natürlich zur PU. Blutentnahmen fand er super spannend, auch die Ultraschalluntersuchung war kein Problem. Beim Transfer meinte er dann: "Die Mama bekommt eine Ärschle-Spritze." grins Er hat ja gesehen, dass mir nichts wehtut, nichts schlimmes passiert und der Papa war dabei und hat ihm alles erklärt (na ja, fast alles). Wenn man selber locker mit umgeht, dann ist es für die Kleinen auch kein Problem. Zudem hätte wir keine andere Möglichkeit gehabt, da die KiWu-Klinik 500 km weit weg ist und wir während der Behandlung dort geblieben sind.

Wir haben im Wartezimmer regelmäßig andere Eltern getroffen. Im Wartezimmer gibt es sogar eine Spielecke. Ich weiß nicht, ob es andere Frauen verletzt. Da ist jede unterschiedlich. Andere sind vielleicht ermutigt, wenn sie sehen, es kann klappen. Man kommt ja manchmal sogar in Wartezimmern von KiWu-Kliniken ins Gespräch zwinker Dort habe ich auch schon Paare getroffen, die mir berichtet haben, dass sie bereits ein Kind haben, es aber zu Hause sei. Ist doch prima!

Bei uns hat es nicht so schnell geklappt wie beim ersten Kind und ich fand und finde es schrecklich. Ich bin immer noch tieftraurig, dass ich nun schon 3 negativs kassiert habe. Meine Trauer verstecke ich nicht, ich weine dann auch schon mal. Mein Kleiner fragt dann natürlich und ich erkläre ihm, dass Mama eben traurig ist. Kinder merken ohnehin was los ist und Gefühle bei den Eltern erleben finde ich für die kindliche Entwicklung wichtig.

Und ja, die Versuche mit bereits einem quirligen Kleinkind sind anstrengender. Aber hauptsächlich der PU-Tag. Aber da hat mich immer mein Mann voll entlastet. Alles andere ist gewöhnungsbefürftig, aber es geht. Man muss sich halt besser organisieren.

Momentan kann ich mich noch nicht damit zufrieden geben, dass wir "nur" ein Einzelkind haben. Ich werde weiterkämpfen, brauche aber erstmal eine Pause.

Wir haben bisher 2 Embryonen einsetzen lassen, außer bei einem Versuch, wurde es leider nur ein Einzelkämpfer. Aufgrund meines Alters und weil wir nun auch Selbstzahler sind, werden wir beim nächsten Versuch wohl 3 nehmen.

Viel Glück dir.


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  Re: ICSI beim 2. Kinderwunsch: Fragen über Fragen
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   Fischgrete
Status:
schrieb am 20.10.2011 11:46
Hallo Georgina,
Zur Kostenübernahme kann ich Dir nichts sagen. Ich bin mittlerweile über 40 und daher Selbstzahler.
Wir haben unsere Tochter bei der 1. ICSI bekommen, nachdem 3 IUIs negativ waren (damals noch von der GVK unterstützt).

Mittlerweile haben wir eine IUI und eine ICSI für ein Geschwisterchen probiert, ohne Erfolg.

Wenn möglich, haben wir G. nicht mitgenommen, aber das klappt nicht immer. Die ICSI haben wir in Stettin machen lassen, da musste G. dann natürlich mit. Wir haben z.T. dann in der KiWu auch andere Kinder getroffen, es geht ja nun mal nicht immer anders.
G. fand den Ultraschall etwas beunruhigend, aber als wir ihr sagten, dass alles bestens ist und dass es Mami gut geht, war alles OK.
Zu anderen Behandlungen ist sie dann aber nicht mit rein, sondern wenn möglich, mit Papa draussen geblieben.

Den Ablauf der Behandlung konnte ich besser wegstecken, weil ich nicht so viel Zeit zum Nachdenken hatte. Nach der Punktion hat mein Mann die Kleine übernommen, bis ich fit war. Die Negative waren aber genauso schlimm oder sogar schlimmer als beim ersten Mal, da ändert sich leider nichts. Darunter hat aber die Beziehung zum Kind nicht gelitten, warum auch?
Und auch wenn das Negativ weh tut, es wird natürlich OK sein, wenn G. ein Einzelkind bleibt und das wird immer wahrscheinlicher.
Ich bin mittlerweile 41,5. Einen Versuch machen wir wohl noch, aber dann ist Schluss.

Beim ersten Mal waren 3 EZ von 14 befruchtet und OK und dann bin ich schwanger geworden.
Bei der 2. ICSI waren 7 von 8 gut und befruchtet und ich bin nicht schwanger geworden, das war übrigens mit dem gleichen Stimu Protokoll.
Ich habe trotz meines Alters nur 2 zurück genommen, mir geht's wie Dir, ich möchte nicht unbedingt Zwillinge!

Viel Glück für Deinen Weg und viele Grüße, FGrete Blume




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