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  Einnistungsproblem bei Endometriose
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   peteli
schrieb am 28.06.2010 20:12
Hallo,

ich habe gelesen, daß bei Endometriose ein Einnistungsproblem entstehen kann. Bei mir wurde Endo III. Grades und eine Adenomyosis uteri ( Endo in der Gebärmutterwand festgestellt). Bisher wurde mir nur erzählt, daß Endometriose die Eizellreifung stören kann. Jetzt lese ich, daß auch die Einnistung erschwert werden kann.
Man rät uns jetzt nach der Laproskopie es ein paar Monate nochmal auf natürliche Art mit einer ss zu probieren, dann schlägtt man uns eine IVF vor. Da bei mir die Endo auch in der Gebärmutter sitzt und die ja nicht entfernt wurde, frage ich mich, ob es überhaupt nochmal klappt mit einer ss, selbst durch eine IVF? Langsam schwinden meine Hoffnungen, daß ich nochmal ss werde, obwohl ich schon zweimal spontan ss war, ein Kind habe und eine FG hatte. Es klappt jetzt seit über drei Jahren nicht mehr und ich weiß nicht wie man die Einnistung verbessern kann oder ob die Endo in der Gebärmutter jetzt eigentlich bedeutet, daß ich keine Hoffnung mehr auf eine ss habe? Aber die Ärzte sprachen ganz anders, man sei optimistisch. Aber wie soll selbst eine IVF funktionieren, wenn die Einnistung gestört ist? Kann mir das jemand erklären?

LG peteli


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.06.10 20:13 von peteli.


  Re: Einnistungsproblem bei Endometriose
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   Andiadm
schrieb am 28.06.2010 20:38
Wenn Du Dir Deine Endo bei einem wirklichen Spezialisten perfekt sanieren lässt, steht einer Schwangerschaft nichts im Wege. Mit einer Endo III Grades kannst Dus vergessen. Wenn Dir jemand zu einer IVF rät nach der Sanierung will der entweder Geld schinden, oder weiß was, was Du hier nicht geschrieben hast (zB grottiges SG, fortgeschrittenes Alter etc.).


  Re: Einnistungsproblem bei Endometriose
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   blahblah
Status:
schrieb am 28.06.2010 20:56
Hallo, peteli! Endo ist noch eine ziemlich rätselhafte Krankheit. Fakt ist, bei vielen Endo-leidenden ist eine Schwangerschaft erschwert.Die meisten werden (auch spontan) nach einer Sanierung ss. Aber auch ohne Sanierung gibt es Erfolgsfälle, oder Jahre nach einer Sanierung. Selbst IVF mit Endozysten an den Eierstöcken kann klappen. Also lass den Kopf nicht hängen und gib dir eine Chance.

Wenn die Endo III außerhalb der GM entfernt wurde, dann solltest du ein paar Monate "natürlich" probieren. Dasselbe wurde auch mir geraten, 6 Monate allein, wenn nicht, IVF. Vieles hat damit zu tun, dass statistisch gesehen eine Schwangerschaft am ehesten in den ersten 6 Monaten nach der Sanierung eintritt. Danach können sich Herde zurückbilden usw. Aber das ist keine Regel. Ich bin 2,5 Jahre nach der Sanierung ss geworden, MIT Endo Beschwerden, bzw. IVF direkt aus vielen Pillenzyklen im Voraus.

Das mit der Eizellreifung ist auch eine Sache des Glücks. Ich hatte eine sanierte Endo IV und etliche Myome (apropos GM) und keine Probleme mit der Eizellreifung. Lediglich viele Probleme mit der EZreserve... Vor allem wenn man ENdo an den Eierstöcken hatte und die entfernt wurde, besteht ein großes Risiko, dass die EZreserve stark vermindert ist (AMH messen lassen). Deswegen auch die Eile mit IVF, wenn es natürlich nicht klappt.

Fazit: es wird schwieriger als bei einer Frau mit normalen Bedingunggen, aber es KANN klappen. Zeig ein bisschen Vertrauen und versuch es!


  Re: Einnistungsproblem bei Endometriose
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   peteli
schrieb am 28.06.2010 21:01
Hallo Andiadm,

jetzt bin ich noch verwirrter! Eine Endo in der Gebärmutterwand kann man operativ nicht entfernen! Dann müßte man mir meine Gebärmutter rausnehmen! Und die übrigen Herde sind entfernt worden bei der OP!

Es gibt doch auch andere hier, die eine IVF bekamen mit Endo! Wenn es die Eileiter betrifft, dann kan man doch was mit IVF beworken! Ich versteh das jetzt gerade nicht ganz! Spermiogramm ist in Ordnung und ich bin noch nicht superalt, wenn auch noch nicht mehr superjung.

LG peteli


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  Re: Einnistungsproblem bei Endometriose
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   peteli
schrieb am 28.06.2010 21:04
Hallo blahblah,

Dein Posting hört sich schon zuversichtlicher an, denn die Ärzte haben mir nie gesagt es könnte nicht mehr klappen! Aber eben habe ich mich gefragt wie es klappen soll, wenn ich Endoherde in der Gebärmutterwand habe? Nun wir werden es erstmal auf natürlichem Wege versuchen. Es hat ja auch schon zweimal geklappt!

LG peteli


  Re: Einnistungsproblem bei Endometriose
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   peteli
schrieb am 28.06.2010 21:08
nochmal blahblah,

bei mir war nur der linke Eierstock arg mit Endo betroffen, der rechte war weitestgehend in Ordnung. Und hatte auch nie wirklich ein großes Problem mit der Eizellreifung. Aber ein Myom hatte ich auch schon! Was zeigt der AMH-Wert an?

LG peteli


  Re: Einnistungsproblem bei Endometriose
avatar    Martina34
schrieb am 28.06.2010 21:15
hi nochmals habe ja bei deinem anderen thread ja schon gepostet, aber nochmal zum mut machen hier nochmal ,also ich hatte eine op an der gäbermutter wand, sie haben mir ein keil stück wo eben diese endoherde und myome waren entfernt die sonstige gebärmutter ist drinnen geblieben , also ich habe die aussage bekommen das ich sowohl mit dieser gebärmutter ss werden kann. (achja die op war bei einem spezalisten für endo in österreich) somit will ich dir mut machen ,das man nicht die ganze gebärmutter entfernen muss oder tut solange ein kiwu besteht.bei so einer operation , also wenn sie ein teil entfernen ist man dann halt eine risiko ss und es muss eine engmaschigere kontrolle durchgeführt werden.
viel glück


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.06.10 21:18 von Martina34.


  Re: Einnistungsproblem bei Endometriose
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   BabyTrail2010
schrieb am 28.06.2010 21:32
Hallo, Peteli,

guck doch mal hier, vielleicht hilft es dir weiter? Ich muss allerdings zugeben, dass ich mir das alles nicht durchgelesen habe, weil es mich nicht betrifft.

[www.kinderwunschzentrum-da.de]




  Re: Einnistungsproblem bei Endometriose
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   Andiadm
schrieb am 28.06.2010 21:34
Martina hat vollkommen recht, eine Endo in der GBM heisst lange nicht, dass diese unwiderruflich zerstört werden muss.
Das Problem an der Endo ist - egal wo die ist - dass Du exrem proinflammatorisch drauf bist, will heissen, Du hast eine dauernde Entzündung "da unten" und in einem entzündeten Millieu wird grundsätzlich Alles was daherkommt von Killerzellen etc. niedergemacht, so auch eine befruchtete Eizelle.
Neben der Sanierung der Endo - auf jeden Fall mal die IIIten Graden ausserhalb - solltest Du Dir überlegen, etwas immunsuppressives zu nehmen, zB Cortison (Prednisolon, Dexamethason oder so).
Entscheidend ist, den Entzündungsherd operativ zu minimieren und das proinflammatorische Umfeld runterzubügeln, um eine Einnistung zu ermöglichen. Sollte eine solche dann stattfinden, wird sich auch die Endo beruhigen, weil die Schwangerschaft an sich anti-inflammatorisch wirkt.
Sorry dass das so kompliziert klingt, ist es aber leider ....


  Re: Einnistungsproblem bei Endometriose
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   peteli
schrieb am 28.06.2010 21:35
Hallo Martina,

warum ist man dann eine Risikoschwangere? Mir wurde an der hinteren Wand ein Stückchen von der Gebärmutter entfernt, aber ganz wenig nur 4 mm, um das in die Pathologe zu schicken. Das wurde von außen abgenommen, nicht von innen. Meine OP-Ärztin ist auch spezialisiert auf Endo...

LG peteli


  Re: Einnistungsproblem bei Endometriose
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   BabyTrail2010
schrieb am 28.06.2010 21:50
Mittlerweile laufen etwas 70 % aller Schwangerschaften als Risikoschwangerschaften, darauf sollte man so gar nichts drauf geben, sagten mir nicht nur eine, sondern mehrere Hebammen.

Selbst wenn eine Frau pumperlgesund ist, ohne Fertilitätsprobleme, ohne Übergewicht, ohne ohne ohne..., ist sie automatisch risikoschwanger, sobald sie ihren 35. Geburtstag hinter sich gelassen hat.


  Re: Einnistungsproblem bei Endometriose
avatar    Martina34
schrieb am 28.06.2010 22:00
hi nochmal, ich habe nicht von einer gewebe probe geredet, mir wurde wirklich ein teil davon entfernt und deshalb risiko ss wegen der narbe in der gebärmutter, den wenn man was auseinanderschneidet muss man es ja auch wieder zusammenflicken, und man muss ja dann genau beaobachten wegen der dehnung, den wenn du ein kind in dir trägst dehnt sich ja deine gebärmutter, was ja logisch ist und um das genau zu beobachten wird man halt in die kategorie risikoss eingestuft, da risikoss mehr us zustehen als normalen ss.
aber um eines klar zu stellen, bei dir hat man gewebe entfernt und wenn die endo herde grösser wären oder sonstiges denke ich hätte man dir auch etwas entfernt , somit musst du dir keine gedanken machen, mach nochmal einen termin bei deinem doc und frage ihn nochmals ich bin mir sicher er wird dir darauf antworten, ich denke er wird dir deine ängste nehmen können und solange sie nichts weiteres gesagt haben das es ein grosses problem darstellt, dann geh auch mal davon aus.
wenn du weitere fragen bezüglich hast kannst du sie gerne hier stellen oder mir eine PN schreiben, ansonsten wünsche ich dir viel glück und drücke dir die daumen das du schnell ss wirst ohne irgendwelche komplikationen.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.10 08:52 von Martina34.


  Re: Einnistungsproblem bei Endometriose
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   blahblah
Status:
schrieb am 29.06.2010 10:36
Peteli, eine Adenomyose ist zwar kein Zuckerschlecken, aber auch kein komplettes Hindernis im Wege einer Schwangerschaft. Bei mir wurde keine diagnostiziert, nur der Verdacht auf eine geäußert und ehrlich gesagt, wollte ich es nicht genauer wissen, nachdem ich mich darüber informiert hatte. Damals habe ich mit dem Doc darüber diskutiert und er meinte, eine Schwangerschaft IST möglich, auch bei Adenomyose. Dass es schon 2x natürlich geklappt hat ist doch ein prima Zeichen!!!

AMH misst die Eizellreserve, die deine Eierstöcke noch haben. Bzw, wenn dein AMH zu klein ist (oft als Folge einer OP am Eierstock- nicht am Eileiter), dann muss man sich mit dem Kinderwunsch beeilen. Aber das tust du ja schon. Also keine Sorge. Versucht es 6 Monate natürlich und ansonsten, geht in ein Kiwuzentrum und probiert IVF.


  Re: Einnistungsproblem bei Endometriose
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   peteli
schrieb am 29.06.2010 11:32
Hallo,

danke für Eure Antworten und Informationen! Jetzt habe ich wieder ein bißchen Hoffnung! Langsam schwindet jegliche Hoffnung bei mir, obwohl die OP-Ärztin nach dem Eingriff recht zuversichtlich sprach. Ich habe langsam keine Geduld mehr. Seit Jahren dieses Hoffen und dann die Enttäuschung, das zermürbt....

Mir ist noch was aufgefallen. Im histologischen Befund der Gewebeprobe von der Gebärmutter steht:

An mehreren Stellen eingelagert kleine endometriumähnliche Schleimhautbezirke einschl. des typischen umgebenden Stroma. In der PAS-Färbung derzeit keine sekretorische Aktivität dieser Schleimhautanteile. Es handelt sich um eine Adenomyosis uteri.

Gibt es auch eine inaktive Endometriose? Weiß das jemand?

Ich frage das nächste Mal den Arzt nach dem AMH-Wert! Wir sind ja schon im KiWu-Zentrum in Behandlung. Ich frage mich, welche Methode überhaupt Sinn macht, wenn die Einnistung erschwert wäre. Und ich frage auch mal wegen der Killerzellen nach....

LG peteli


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.06.10 11:33 von peteli.




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