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  Nach erfolgsloser IVF & ICSI, neuer Versuch im Spontanzyklus
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   Colli
schrieb am 01.12.2009 19:00
Hallo Zusammen,

nach einer IVF ohne Befruchtung der 2 Eizellen (Spermien klebten nur daran, kamen aber nicht rein) und einer erfolglosen ICSI mit einer Eizelle (die sich gut befruchten ließ und sehr gut weiterentwickelte) hat mein Arzt den Vorschlag gemacht, eine Insemination im Spontanzyklus zu machen. Er meint, dass es vorkommt, dass nach künstlicher Befruchtung sich der Körper umstellt und es ohne "Hilfsmittel" funktioniert. In den früheren Zyklen hatte ich ohne Tabletten (Clomifen) keine Follikelreifung, aber diesmal ist ein Follikel bereits 10,8 mm ohne jegliche Medikamente, was mein Arzt positiv für einen "natürlichen" Versuch stimmt.

Ich habe aber Angst, dass die Eizelle sich auf normalen Wege nicht befruchten läßt - so wie bei der IVF. Oder kann es wirklich sein, dass sich der Körper so umstellt, dass es jetzt auch so funktionieren könnte?

Ich danke Euch für Eure Ohren und hoffe auf ein paar Meinungen.

LG Colli


  Re: Nach erfolgsloser IVF & ICSI, neuer Versuch im Spontanzyklus
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   sjun
Status:
schrieb am 01.12.2009 19:05
Hallo Colli,

aus welchem Grund habt ihr IVF und ICSI gemacht? Ich habe in deinem Profil nachgelesen, dass bei deinem Mann TESE durchgeführt wurde. Wie sieht sein Spermiogramm jetzt aus?


  Re: Nach erfolgsloser IVF & ICSI, neuer Versuch im Spontanzyklus
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   Colli
schrieb am 01.12.2009 19:08
Die TESE war leider erfolglos, so dass wir auf Spendersamen umgestiegen sind. Nach sieben erfolglosen Inseminationen unter Clomifen hat mein Arzt empfohlen und IVF umzusteigen und nach dem Ergebnis dann auf ICSI.


  Re: Nach erfolgsloser IVF & ICSI, neuer Versuch im Spontanzyklus
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   sjun
Status:
schrieb am 01.12.2009 19:23
Also, wenn es kaum Spermien gibt, macht die Insemination doch kein Sinn und ist meiner Meinung nach eine reine Geld- und Zeitverschwendung.


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  Re: Nach erfolgsloser IVF & ICSI, neuer Versuch im Spontanzyklus
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   *Jane*
schrieb am 01.12.2009 21:15
Hhm, ich weiß nicht, ob eine Interaktionsstörung zwischen Spermien und Eizelle (dann gelingt keine Befruchtung, weil die Spermien nicht eindringen können) einfach verschwinden kann, wenn man den Spender wechselt. Sollte das nicht der Fall sein, wäre eine Insemination in meinen Augen nicht so sinnvoll (zumal ihr schon 7 hinter euch gebracht habt). Man könnte nicht einmal nachvollziehen kann, ob es überhaupt zu einer Befruchtung kommt (außer im Fall einer Schwangerschaft).

Wurde bei dir schon mal versucht, mit einer veränderten Stimulation (nicht nur höhere Dosis, sondern angepasstes Protokoll) mehr Eizellen und vielleicht auch qualitativ Bessere heranreifen zu lassen?

LG Jane

  Signatur   **************
ICSI positiv (Dez. 2003)
8 x ICSI negativ und 4 x Kryo negativ (Juli 2005 bis April 2010)
1 x H-ICSI negativ (Dez. 2008), 1 x H-Kryo negativ (Feb. 2009)
Plan B (Okt. 2010) - positiv





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