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  Wem habt Ihr von der KiWu-Behandlung erzählt?
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  Dreamer2020
schrieb am 25.11.2009 20:55
Hallo,

ich wollte mal wissen wem Ihr von der KiWu-Behandlung erzählt habt.

Wir haben unseren ersten Termin Mitte Dezember und ich mache mir jetzt schon einen Kopf wie ich das am Besten geheimhalten kann. Ich möchte einfach nicht, dass Familie, Freunde und Arbeitskollegen über unser Problem bescheid wissen.

Weiß aber auch nicht, ob es vielleicht doch besser wäre sich doch jemandem anzuvertrauen.

Wie seht Ihr das? Wie waren Eure Erfahrungen damit, wenn Ihr Eurer KiWu-Behandlung bekannt gemacht habt?


Gruß,
Dreamer2020


  Re: Wem habt Ihr von der KiWu-Behandlung erzählt?
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  sjun
Status:
schrieb am 25.11.2009 21:00
Ich habe meinen Freundinnen erzählt, nicht allen, aber denen, die mir am nächsten stehen. Und auch da habe ich schon Probleme, weil nicht alle gut reagieren und manchmal blöde Kommentare ablassen. Das war´s eigentlich schon.
Die Eltern und Verwandte von uns sind nicht eingeweiht und Freunde von meinem Mann auch nicht.


  Re: Wem habt Ihr von der KiWu-Behandlung erzählt?
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  gelöschter User
schrieb am 25.11.2009 21:02
Wir haben, als wir mit der Behandlung angefangen haben, beschlossen es für uns zu behalten. Einfach aus dem Grund weil die Familie meines Mannes sehr konservativ ist. Nur meine Schwester weiß bescheid. Sonst niemand. Das ist bis heute so weil es mein Mann immer noch so will. Mir wäre es mittlerweile lieber ich könnte mich mehr austauschen. Im Bekanntenkreis sind mehrere Paare, die auch Probleme haben und ich finde es furchtbar meine guten Bekannten und Freunde anzulügen. Daher denke ich es ist in jedem Fall gut wenn man offen damit umgeht. Wie gesagt bei uns möchte es mein Mann nach wie vor nicht dass wir uns "outen"

Eine Entscheidung die nur ihr für euch fällen könnt. Alles Gute!


  Re: Wem habt Ihr von der KiWu-Behandlung erzählt?
avatar  leocat78
Status:
schrieb am 25.11.2009 21:20
Bei uns wissen es (inzwischen) fast alle.
Von Anfang an waren meine Eltern eingeweiht. Die hatten damals genau solche Probleme (ich bin adoptiert), da war ich immer sicher, Verständnis zu ernten. Mein Vater spricht nicht gern drüber (Mann halt), aber mit meiner Mum kann ich mich austauschen, mich ausheulen - das brauch ich auch. Meine (jüngere) Schwester steht dem in nix nach. Die ist immer für mich da. (War auch beim TF mit, weil Göga arbeiten musste - meine Eltern wohnen ja leider 500 km weit weg.)

Der Familie meines Mannes (Schwester mit Kindern und Lebensgefährten) haben wir's als es sich ergab so nach und nach gesteckt. Die hätten das eh mitbekommen. spätestens wenn ich bei ner gemeinsamen Unternehmung unterwegs die Spritze gezückt hätte (ich hab mir angewöhnt immer öffentlich zu Spritzen, wenn's nötig war (also nicht erst irgendeinen "diskreten" Ort zu suchen) - z.B. mitten im Stadion auf der Tribüne beim Spiel. Ich finde, das Thema muss aus der Tabuzone raus. Wer fragt kriegt Antwort.
Schwiegermutter weiß zwar davon, fragt aber auch nicht weiter. Sie scheint sich ohnehin eh nicht so für die Familie zu interessieren. Die hat ihre Familie woanders (in der Heilsarmee).

Als die Arzttermine häufiger wurden hab ich auch meine Chefs eingeweiht (wir sind nur 4 Leute in der Firma, Cheffin, ihr Mann, ihre Tochter und ich) . Die IUIs hatte ich noch geheim gehalten, mit den ICSIs gings einfach nicht mehr, da es mir mit den Medis auch oft nicht so gut ging: Anfälle von Depression und unglaubliche Gereiztheit, die ich auch schwer im Zaum halten kann. Sie wussten ja eh, dass ich mir Kinder wünsche (sie selber haben 4 - inzwischen erwachsene).

Meine engeren Freunde wissen auch alle Bescheid und hibbeln mit. Der einzige dumme Spruch bisher kam von meiner einen Oma (die selber nie Kinder wollte - mein Vater war kein Wunschkind). Kommentar: "Wozu wollt IHR denn Kinder?" Aber so ging's meiner Mutter damals auch mit dieser, ihrer Schwiegermutter. Die is halt so.
Meine andere allerliebte Lieblingsoma drückt alle Daumen, die sie hat. Am Freitag wird sie operiert (schwere OP) - gleichzeitig wenn ich den Testtermin habe. Ich hab so Angst, dass die's nicht schafft - gerade an dem Tag. Wenn ihr einen Daumen übrig habt: Bitte für meine Oma drücken! Ich brauch nicht so viele - ändert ja nix mehr.


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  Re: Wem habt Ihr von der KiWu-Behandlung erzählt?
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  schnecke1976
Status:
schrieb am 25.11.2009 21:55
Hallo!

Wir üben ja nun seit über zwei Jahren.Haben uns aber nie öffentlich dazu bekannt, um uns nicht unter Druck zu setzen.
Wenn jemand gefragt hat haben wir uns rausgeredet mit Sprüchen wie : "Der Trend geht zum Zweithund."
So sind wir mittlerweile etwas aus der Schußlinie geraten - zum Glück! Da die Dinge jetzt eine ziemliche Wendung genommen haben.
Wir sind ICSI-Kanidaten! So kann es gehen traurig

Haben nur unsere engste Familie eingeweiht. Unsere Eltern und Geschwister wissen Bescheid.
Mit meiner besten Freundin habe ich gesprochen und einer ganz lieben ehemaligen Kollegin, die mittlerweile in Rente ist.

Bin darüber sehr froh! Sie können uns zwar nicht helfen, aber unterstützen uns wo sie können und sind für uns da wenn wir jemanden brauchen.
Momentan sind wie nicht in der Lage es öffentlich zu machen. Müssen selber erstmal mit der Situation klarkommen.

Allerdings wird es immer schwieriger. Habe am Freitag Bauch-u.Gebärmutterspiegelung. Ein ziemlich kurzfristiger Termin. Jetzt lüge ich bereits fleissig und bastle an meiner "Krankheit".
Habe lange mit mir gekämpft. Letzte Woche habe ich jetzt auch mit meiner Chefin gesprochen, da ich Angst habe meinen Job mit der Lügerei zu gefährden.

Was soll ich dir sagen: Sie hat die ganze Sch.... auch mitgemacht!
War supernett und ich kann auf ihre Unterstützung zählen! Mir sind Tonnen von Steinen vom Herzen gefallen!
Bin soooo froh das ich den Mut hatte sie anzusprechen. Danach ging es mir echt besser!

Ich kann Dir nur raten Dich jemandem anzuvertrauen! Du wirst Hilfe brauchen!
Alleine, nur mit Deinem Partner an Deiner Seite, wird das echt hart!

Alles Gute für Dich!


  Re: Wem habt Ihr von der KiWu-Behandlung erzählt?
avatar  tttxf
Status:
schrieb am 25.11.2009 22:08
Hallo,
wir haben allen engeren Freunden von der Unfruchtbarkeit meines Freundes erzählt und dass wir zur Samenbank müssen etc, und zwar nicht bei einem vertraulichen Gespräch sondern wenn sowieso das Thema zufällig auf den tisch kam...einfach weil ich will, dass die HI mehr Akzeptanz in der Gesellschaft bekommt und andere sehen, dass das etwas ganz Normales sein kann.
Dass wir uns jetzt gerade in der KiWu-behandlung befinden weiß allerdings keiner, weil ich mir Rückfragen etc ersparen will (meine Mutter ist auch der abergläubischen Ansicht, eine Sache wird besser, je mehr Menschen davon wissen). Das hat den Nachteil dass ich nur mit meinem freund und hier im Forum drüber reden kann, aber bis jetzt hab ich das auch ausgehaltensmile
lg
tttxf


  Re: Wem habt Ihr von der KiWu-Behandlung erzählt?
no avatar
  sjun
Status:
schrieb am 25.11.2009 22:17
Liebe Leocat,
Ich drücke deiner Oma und dir die Daumen, dass alles gut geht


  Re: Wem habt Ihr von der KiWu-Behandlung erzählt?
no avatar
  gelöschter User
schrieb am 25.11.2009 23:17
Hi,
mir ging es am Anfang ganz genauso. Ich wollte es niemandem außer meinen Eltern sagen. Da ich wußte, sie unterstützen mich und sind für mich da.
Aber bei meinem 1. Termin ging es schon los, da er in meine Arbeitszeit fiel. Also, spielte ich direkt mit offenen Karten. Da die Termine sich häuften, fingen schon bald meine Kollegen an Fragen zu stellen. Deshalb erzählte ich es auch ihnen kurz. Lange kann ich darüber nicht reden. Da wir uns schon sooooo lange ein Baby wünschen. Seit 6Jahren sind wir am "üben". Vor einem Monat haben wir erfahren,das wir ICSI Kanidaten sind.
Manchmal würde ich auch gerne mit Freunden darüber sprechen, aber irgendwie mache ich es nicht, aus Angst vor deren Reaktionen und Fragen.
LG
Nicole


  Re: Wem habt Ihr von der KiWu-Behandlung erzählt?
avatar  Chinagirl
Status:
schrieb am 26.11.2009 02:06
Niemandem! Ich hab es nur im Forum erzählt.

Für meinen Schwiegervater wäre sein ganzes Weltbild zusammengebrochen, wenn er erfahren hätte, daß sein Sohn keine Kinder zeugen kann. Das hätte er nicht verkraftet. Klingt bescheuert, ist vermutlich auch so, aber naja. Und dann haben wir es eben keinem erzählt, weil sich ja doch einer verplappern könnte usw.


  Re: Wem habt Ihr von der KiWu-Behandlung erzählt?
no avatar
  Regina31
schrieb am 26.11.2009 06:51
Während der Behandlung haben wir geschwiegen, obwohl jeder wußte, dass es nach der Krebsbehandlung meines Mannes nur auf künstlichem Wege
klappen würde. Ab der 20 SSW haben wir es auch bei Nachfrage erzählt.
Lg


  Re: Wem habt Ihr von der KiWu-Behandlung erzählt?
avatar  Small Flea
schrieb am 26.11.2009 08:10
Unsere Freunde wissen Bescheid und drücken uns die Daumen, auch unseren Eltern haben wir's gesagt. Meine Schwiegermutter ist so lieb und fiebert immer mit und wünscht und ganz viel Glück, aber meine Eltern sind etwas komisch.. Mein Vater hat vor ein paar Jahren immer gefragt, ob wir denn nicht ein Kind wollen, hätte so gerne einen Enkel usw.. Jetzt wo er weiss, dass wir in Behandlung sind, sagt er, warum wir es so eilig haben, warum wir denn nicht noch abwarten, und auf einmal "wie verrückt" danach sind, ein Kind zu haben!! Er sagt, 2 1/2 Jahre ist ja gar nichts, Andere müssen 7 Jahre warten.. Das stimmt ja auch, aber 1. will ich nicht so lange warten (ohne etwas zu unternehmen), und 2. werd ich wahrscheinlich in 7 Jahren keine Eizellen mehr haben, meine Reserven sind nicht so gut! Gestern habe ich meinen Eltern erzählt, dass jetzt 2 Embryos eingezogen sind, und wir ein Foto bekommen haben, aber die Begeisterung hielt sich in Grenzen... War irgenwie enttäuscht, dass sie so reagiert haben, wie ich es gewünscht hätte. Bevor ich zum Transfer ging, hat meine Mutter gesagt "sag denen, dass du nicht 3 Kinder willst" Ich hab ne Frage Danke, ich kann schon selber für mich sprechen!! Auf jeden Fall finde ich es gut, dass viele Bescheid wissen, so kann ich offen reden.
Alles Gute für Dich
@ Leocat: drücke die Daumen für Deine Oma


  Re: Wem habt Ihr von der KiWu-Behandlung erzählt?
avatar  Rafina
schrieb am 26.11.2009 09:29
Bei mir wissen meine Familie (Eltern, Schwester) und eine Freundin (die selber auch jahrelang kein Kind bekam, inzwischen jedoch schwanger ist) Bescheid, und ich bereue nicht, mich ihnen anvertraut zu haben. Ich habe von den Betreffenden viel Anteilnahme und Ermutigung erfahren, was mich angesichts der aufwendigen und anstrengenden Behandlung unheimlich aufgebaut hat. Hin und wieder muss ich mir auch mal ein paar scherzhafte Sprüche anhören ("Hoffentlich werden es Drillinge ..."), aber damit kann ich umgehen.

Mein Mann überlegt sich inzwischen nun auch, seiner Familie mitzuteilen, dass wir gerade mitten in einer ICSI stecken - über deren Reaktion mache ich mir ein wenig Sorgen, da sie ziemlich konservative Ansichten haben und wir uns im Hinblick auf das Thema "Reproduktionsmedizin" wohl bald einmal mit kritischen Fragen konfrontiert sähen. Aber natürlich hat er ja auch das Recht, seiner Familie Mitteilung von dem Thema zu machen, wenn ich das schon getan habe.

Leocat 78, für Deine Oma:


  Re: Wem habt Ihr von der KiWu-Behandlung erzählt?
no avatar
  gelöschter User
schrieb am 26.11.2009 09:29
Also bei uns weiss sogut wie jeder davon... sogar unsere Nachbarn (sind aber befreundet! grins)... meine Arbeitskollegen wissen es auch fast alle smile


  Re: Wem habt Ihr von der KiWu-Behandlung erzählt?
avatar  pfirsichbluetenanni
Status:
schrieb am 26.11.2009 10:37
Hallo Dreamer!

Wir haben es keinem erzählt. Ich block bei dem Thema Baby und Schwangerschaft aber auch total ab. Wenn mich jemand fragt, sage ich immer, "später" ... "im Moment nicht" ..., "passt gerade nicht" ... und solche Sachen. Ziemlich traurig. Aber vielleicht irgendwie Selbstschutz?! Momentan ist es ganz furchtbar, weil wieder so viele in meinem Umfeld schwanger werden.

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und berichte mal, wie es so läuft bei euch!

Liebe Grüße


  Re: Wem habt Ihr von der KiWu-Behandlung erzählt?
avatar  Moglie
Status:
schrieb am 26.11.2009 11:29
Uns ging es wie Regina - nach der Krebsoperation von meinem Mann haben besorgte Freunde bei ihm nachgehakt und er hat es ihnen dann
erzählt. Auf der Arbeit wissen es mein Chef, meine direkte Kollegin und ihre Schwester, die auch bei uns arbeitet. Und ich bin echt froh darum.
Keine Ausflüchte, keine Notlügen, etc. Beide Eltern wissen es, allerdings nur ein Bruder von mir (habe 5 Geschwister) und kein Bruder von ihm
(er hat 3 Brüder), da wir nicht sicher sind, wie die Reaktionen wären (meine Geschwister sind noch recht jung und seine super konservativ).




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