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  Klinefelter-Syndrom- wann wird das getestet?
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   Maiar
Status:
schrieb am 06.11.2009 22:15
Hallo ihr Lieben,

mein Mann (36) und ich (28) haben gerade unsere erste fehlgeschlagene ICSI hinter uns. In der neuen Klinik wurde mein Mann (bei dem das Problem besteht) gefragt, ob er eine zytologische Untersuhung hat machen lassen, um festzustellen warum er keine Spermien im Ejakulat hat!

Bei ihm hat man aber gleich eine TESE gemacht, von einer zytologischen Untersuchung wurde nie was gesagt. Nun habe ich gelesen, dass man damit z.B. das Klinefelter Syndrom nachweisen kann!

Woran kann man denn erkennen, dass man das Klinefelter Syndrom hat?

Haltet ihr grundsätzlich eine solche Untersuchung für sinnvoll, oder nicht?

GLG


  Re: Klinefelter-Syndrom- wann wird das getestet?
avatar    veilchen33
schrieb am 07.11.2009 10:58
Hallo Maiar,

auch eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass ich eine zytologische Untersuchung schon für sehr sinnvoll halte. Bei uns wurde da bei der Grund für unsere erfolglosen ICSIS gefunden (allerdings nicht das Klinfeltersyndrom, zu dem kann ich Dir auch nichts sagen). Klar wird da oft nichts gefunden (unser Fall ist wohl auch eher selten), aber dann hat man das wenigstens auch abgeklärt. In unserem Fall hätten wir uns nämlich mit dem jetzigen Wissen einiges ersparen können. Bei uns wurde diese Untersuchung auch von Dr. Reichel vorgenommen, wo wir unser Blut eingeschickt hatten.

LG Veilchen


  Re: Klinefelter-Syndrom- wann wird das getestet?
no avatar
   Maiar
Status:
schrieb am 07.11.2009 14:16
Unsere neue Praxis hat uns auch dazu geraten... aber ich dachte eigentlich, nachdem der Urologe Material für eine TESE gefunden hat, könnte eigentlich nicht mehr soooo viel schief gehen...
Was kann uns bei einer zytolgischen Untersuchung denn erwarten?

LG


  Re: Klinefelter-Syndrom- wann wird das getestet?
avatar    veilchen33
schrieb am 07.11.2009 17:44
Da wird festgestellt, ob irgendwelche genetischen Auffälligkeiten vorliegen, die evtl. die Ursache dafür sein können, dass es nicht klappt oder eben schwieriger ist. Das hat nichts damit zu tun, ob Spermien vorhanden sind. Bei meinem Mann z.B. sind genug Spermien für eine ICSI vorhanden, aber aufgrund dieser Chromosomenstörung sind sie leider nicht in Ordnung und führen so gut wie immer zu Fehlgeburten (daher hatte ich auch immer die biochem. SS). Das konnte man aber erst bei der zytolgenetischen Untersuchung feststellen, so hat man es den Spermien nicht angesehen.

Ich will Dich aber keinesfalls beunruhigen. Wir haben da was ziemlich seltenes erwischt, wie alle uns versichert haben, sind halt was besonderes zwinker Andere Auffälligkeiten sind bei weitem nicht so schlimm. Aber wenn man es weiß, kann man darauf eingehen und überlegen, was da noch Sinn macht. Mir wäre in jedem Fall lieber, zu wissen, woran ich bin.

Viel Glück
Veilchen




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