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  "Elternzeit soll angeblich auf ein Jahr verkürzt werden"
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   gelöschter User
schrieb am 08.11.2004 00:25
Elternzeit soll angeblich auf ein Jahr verkürzt werden

Das Betreuungsangebot für Kleinkinder soll ausgebaut werden. Am Montag wollen Familienministerin Renate Schmidt und BDI-Präsident Michael Rogowski wollen am Montag ein gemeinsames Papier vorstellen

Frankfurt/Main - Bundesfamilienministerium und Industrie wollen die Elternzeit von drei auf ein Jahr verkürzen. Dafür sollen die Betreuungsmöglichkeiten für Kleinkinder ausgebaut werden. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“. Sie beruft sich dabei auf ein Positionspapier, das Familienministerin Renate Schmidt und BDI-Präsident Michael Rogowski am Montag in Berlin vorstellen wollen.


An Stelle des bisherigen Erziehungsgeldes solle in diesem Jahr ein Elterngeld gezahlt werden, das sich am letzten Lohn orientiere, schrieb die Zeitung.


Sie wolle „weg von der Fixierung auf immer mehr Geldleistungen, hin zu einer Familienpolitik besserer Infrastrukturen“, zitiert die Sonntags-FAZ Schmidt. In dem Positionspapier wird den Angaben zufolge kritisch angemerkt, dass Frauen in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern extrem lange für die Kinderbetreuung aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden müssten.


Eine Sprecherin des Familienministeriums sagte, Priorität für Schmidt habe der Ausbau der Betreuungsmöglichkeiten für die Kleinsten und eine familienfreundliche Unternehmenskultur. Ob das Erziehungsgeld in ein Elterngeld nach skandinavischem Vorbild umgewandelt werden soll, werde noch geprüft.


Renate Schmidt, Rogowski und das Institut der deutschen Wirtschaft gehen von einem Zusammenhang von Geburtenrate und Wirtschaftswachstum aus: „Die Abnahme der Erwerbspersonenzahl in den kritischen Jahren zwischen 2010 und 2035 wird mit großer Wahrscheinlichkeit dazu führen, daß die gesamtwirtschaftlichen Wachstumsraten niedriger ausfallen oder zeitweilig sogar negativ werden“, heißt es den Angaben zufolge. Mit einer „bevölkerungsorientierten Familienpolitik“ solle die Geburtenrate gesteigert werden. WELT.de/AP


Artikel erschienen am So, 7. November 2004, die Welt


....und wenn man nun sein Kind in den ersten drei Jahren selbst betreuen und erziehen möchte (z.B. weil man weiß, daß es aus Kostengründen für KB ein Einzelkind bleiben wird)? Darf man das dann noch oder wird in D demnächst Kinderbetreuung (freundlich formuliert) ab dem ersten Lebensjahr Pflicht?

Merkwürdige "Allianz" - Arbeitgeberpräsident und sozialdemokratische Familienministerin Ich hab ne Frage, finde ich.

Wie seht ihr das? Meiner Meinung nach, sollten Frauen (ob nun mit oder ohne Problem beim KiWu) ihrem Kinderwunsch möglichst ungestört und ungestresst nachgehen können....oft entstehen in der Babypause dann ja auch noch weitere Wunschkinder - wäre das auch so, wenn man nach einem Jahr wieder am Arbeitsplatz sein muss? Oder würde damit Frauen nur nahegelegt, die reproduktive Phase möglichst straff zu organisieren (wenn man sich z.B. 3 Kinder wünscht)?

Ich denke unter dem Aspekt der "freien Entfaltung der Persönlichkeit" sollte man als Frau wählen können (chancengleich für alle Optionen) wann, wie und wieviele Kinder man bekommt. Sollte sich die im Artikel angedachte Verfahrensweise im Gesetz niederschlagen, dann halte ich das generell für bevölkerungspolitisch kontraproduktiv, weil wieder ein "reproduktives Recht" eingeschränkt wird.

LG Reaba

LG Reaba


  Danke smile
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   gelöschter User
schrieb am 08.11.2004 09:33
Bin da ganz Deiner Meinung (als Wessi übrigens zwinker ) und muss aus finanztechnischen Gründen auch nach ca. 3 Monaten wieder ins Geschäft.

Der Betriebskindergarten, eine super Sache, wurde übrigens mal als nicht lohnend abgeschafft, weil ja alle Mütter (damals) nach der Geburt nur noch Hausfrauen blieben, und zwar länger als 10 Jahre.... das war auch mal trendy. Jetzt, wo es von der Personalabteilung gewünscht würde, daß die guten Frauen wiederkommen, läßt sich kein Arbeitgeber(präsident) mehr auf Betriebskindergärten ein *kopfschüttel*

Auch sind die meisten Kinderbetreuungseinrichtungen erst für Kinder ab 3 Jahre.... dann bin ich 44 Ich werd rot.... dann bin ich 6 Jahre vor Frühverrentung..... da hilft eine höhere Finanzspritze in der Elternzeit auch nicht wirklich... wäre ich dann 26, wäre es egal, aber in meinem Alter ist es tötlich... ich sage nur Hartz4....

So suche ich also einen netten Kinderbetreuungsplatz, wo mein leider aufgrund des ALTERS "Einling" dann mit anderen Kinder spielen und lernen kann, ohne vorm Haus von einem Triebtäter abgegriffen zu werden, weil Mutti noch arbeiten ist traurig

Irgendwie ist das bei uns schon ganz schön traurig, finde ich...

Oma und Opa sind übrigens auch schon alt, weil ich alt bin traurig ich muss also jemanden ohne Rheuma und Arthritis finden für meinen Schatz...

winken

Greta




  Re: "Elternzeit soll angeblich auf ein Jahr verkürzt werden"
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   gelöschter User
schrieb am 08.11.2004 09:45
hier sagen ein paar "Praktiker" (Eltern) auch was dazu...

[www.wunschkinder.net]

LG Reaba


  Re: "Elternzeit soll angeblich auf ein Jahr verkürzt werden"
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   Anonymer User
schrieb am 08.11.2004 09:53
Hallo, ich mach das.
Ich werde mit deiner Greta Prinzessin spielen, sie verhätscheln und vertätscheln, ihr Zöpfe flechten und Puderzucker in den Popo streuen und dann gebe ich sie abends wieder bei dir ab und du kannst dann ausbaden, was ich angerichtet habe.
O ja, das wird fein.
Falls ich bis dahin auch son Wurm in mir oder bei mir habe, dann wär das noch besser. Dann können die gleich bei mir lernen, wie man sich ordentlich zankt. Habe schließkich mal Konfliktbewältigungs-Training mitgemacht.
Also,
kommt Zeit, kommt Rat.




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  Re: "Elternzeit soll angeblich auf ein Jahr verkürzt werden"
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   Rosi113
Status:
schrieb am 08.11.2004 09:56
Hallo

Ich denke das geht alles in die falsche richtung .
Es muss jeder mutter freigestellt sein ob sie ihr kind/er selbst erziehen möchte oder nicht .



Ich persönlich möchte meine kids selbst erziehen .
Aber leider gibt es wo ich wohne keine arbeistplatz der sich nach kindergarten oder schule richtet .also vormittags .

Ok es werden neue arbeitsplätze geschaffen .zumindestens für erzieher /in

Aber es werden keine neue arbeitsplätze geschaffen für die mütter die arbeiten gehen möchten oder müssen .da sie sehr flexiebel sein müssen .Und vormittags jobs gibt es leider zuwening .

meine meinung ist das mütter zu ihren kids gehören in den ersten drei jahren .Da soviel in den ersten drei jahren passiert .

Aber leider sind die meisten mütter gezungen arbeiten zugehen .weil das geld hinten und vorne nicht reicht .

Und es gibt auch mütter die gern arbeiten wollen .

Aber es soll jeder famiele freigestellt werden .Ob oder ob nicht .

Und heute welcher arbeitgeber gibt einen frei wenn die kids krank sind ???? Ich hab ne Frage
Ich muss bei drei kindern mittlerweile bis zu 5 personen nachweisen das sie betreut werden bei krankheit .egal welcher art .
Welcher arbeit geber ist soo nett und zahlt weiter lohn wenn die kids krank sind ??
Und sagt .Ach bleiben sie mal zuhause bei ihren kindern .Ich hab ne Frage
Das macht kein arbeit geber mit .Also so eine frau ist bald untragbar bei kindern .

Liebe Grüße
Rosi

P.S. Mitterweile mich die politiker an .die haben gar kein plan vom normalen leben .

Die sacken das diecke geld ein .Um so ein blödsinn zuverzapfen .

So eine diskusion sollte nicht sein .sondern die sollten mal überlegen arbeistplätze zuschaffen .
Und sich fragen warum die meisten firmen ins ausland gehen .



Beitrag geändert am : (Mo, 08.11. 10:00)


  Re: "Elternzeit soll angeblich auf ein Jahr verkürzt werden"
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   bizzi
schrieb am 08.11.2004 10:00
Tja, in unserem Fall ist es wieder anders zubetrachten.
Ich bin arbeitslos und wir haben nur den Lohn meines Mannes.
Ich bekomme nicht einmal Mutterschaftsgeld, da ich mich pflichtversichern musste, weil mein mann privat versichert ist.
Ich würde gerne nur 1Jaht zu hause bleiben, aber ohne Job wird es eh länger und hier bei uns im Osten einen Teilzeitjob zubekommen, sieht echt mies aus.
Aber an alle das möchte ich nicht denken.
Wir freuen uns auf den Kleinen und da haben wir viele Jahre warten müssen. Das ist jetzt für uns wichtig.
Was danach ist, muss man abwarten.
Die Regierung und Frau Schmidt lassen sich ja immer was neues einfallen und man kann sich nicht wehren.
Die reden schon solange über unsere Kinder und es kam nie was Gutes dabei raus. Bedenke man die 50% Zuzahlung zur künstl. Befruchtung.
Das ist schon echt traurig.

LG Bizzi




  Hihi....
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   gelöschter User
schrieb am 08.11.2004 10:04
Tja, Du bist sicher die Idealbesetzung für den Job smile und was DAS dann für ein Haufen wird, wenn wir BEIDE eines beisteuern.... ohjemine LOL

Bussi von Greta




  Arbeitgeber..... traurig
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   gelöschter User
schrieb am 08.11.2004 10:12
Langsam muss ich denken, ich arbeite im Paradies....

Ich habe Gleitzeit, kann also kommen und gehen, wann es passt. Wirklich: ich komme doch auch jetzt nie vor 10 an - oder arbeite nach dem Abendessen.

Und das von zu Hause aus....

Also ich kann auch zu Hause arbeiten, habe einen Telefonanschluss von der Firma zu Hause. Und einen Rechner.

Mein Chef (er ist der einzige, der es Baby weiß, offiziell ist es noch nicht) unterstützt mich. Weil auch er sehr sehr um sein eigenes Kind kämpfen musste, so mit 8 Monate Wehen und so...

Wenn ich lese, wie übel es in anderen Firmen ist, dann bin ich echt wütend. Gesetzlich sind solche Vorschriften nicht, das mit den 5 Betreuungspersonen Achso! die haben doch nen Hau! Wie soll man in unserer vereinzelten Gesellschaft 5 Personen finden? Wo mein bester Kumpel im Büro neben mir sitzt und seine Frau Lehrerin ist? DIE können dann auch nicht...

Ohmann.........


Traurige Grüße von Greta




  Re: "Elternzeit soll angeblich auf ein Jahr verkürzt werden"
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   Anonymer User
schrieb am 08.11.2004 10:25
Tja Greta, Deine firma ist eben noch sone richtig gute alte deutsche firma.
Die kanadische firma meines Mannes ist da nciht so nett. Er hat nen Kollegen, der wollte halt auch ein bissel Elternzeit nehmen, aber ging nciht, weil sonst rausschmiss.
Nun hat er aber wenigstens ein Teilzeitjob, so dass er einen tag in der Woche zu Hause ist, denn Mama arbeitet wieder, seit das Kind 3 Monate alt ist. Und dieses Kind geht seit dem eben in die Kita.




  Re: "Elternzeit soll angeblich auf ein Jahr verkürzt werden"
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   mbali
schrieb am 08.11.2004 10:26
also ich finde, mehr Kindergartenplätze ist endlich mal der richtige weg.

wir waren alle ab unserem 7. Lebensmonat in der krippe und es hat uns nix geschadet oder uns einander entfremdet. finde im gegenteil, dass wir in unserer familie unter eltern und geschwistern einen sehr festen zusammenhalt haben.

müßte dann eben nur auch der nächste schritt gemacht werden, und flexiblere arbeitsplätze geschaffen werden, denn 40 stunden woche läßt sich auch mit krippenplatz nur ganz schwer vereinen, wenn man alleine für das kind verantwortlich ist.

wir haben zum glück genug großeltern usw. in der nähe und mein männe hat gleitzeit und wird dann auf 32 stunden gehn, wenn ich wieder arbeite...40 stunden die woche für 50 euro im monat..als studentin im praktischen jahr.

darum finde ich das mit dem geld jetzt weniger prickeln. wir sind auf das erziehungsgeld angewiesen (bekommen den vollen betrag, weil mein schatz auch nicht der topverdiener ist). oder soll man mit der familienplanung warten, bis man das dicke geld verdient (als mediziner nennenswerter verdienst frühestens ab 30, ähnlich bestimmt in einigen 'akademischen' berufen)??

trotzdem sollte jede frau selbst entscheiden, womit sie glücklich wird. kann mir gut vorstellen, dass viele wirklich ein erfülltes leben führen, wenn sie kinder und haus versorgen. mag nur immer diesen erhobenen zeigefinger nicht...'ihr schadet euren kinder', wenn man zum persönlichen glück eben auch berufliche bestätigung möchte, weil ich einfach aus persönlicher erfahrung sagen muss..hat mir nicht geschadet. und eigenartiger weise werden bei diesen diskussionen auch immer nur die mütter befragt und nie die kinder...und grundsätzlich denke ich, dass zufrieden eltern eher zufriedene kinder haben, als frauen, die rein aus induziertem schuldgefühl ihr leben lieber zu hause verbringen. (bitte nicht falsch verstehen..keineswegs als allgemeingültig gemeint..man kann ganz bestimmt als hausfrau und mutter glücklich sein, nur eben nicht, wenn man den weg aus falschen motiven heraus wählt)

sorry..lang geworden und ziemlich verworren...

lg

anne mit martha an bord (35.ssw) und schneckling im herzen


  Warum nicht ??
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   Suusi
schrieb am 08.11.2004 10:31
Also....ich finde das Modell sehr begrüssens wert. Als Personaler sehe ich in der Praxis im Regelfall eh nur zwei Fälle in der Umsetzung:
1) die Frauen kommen nach spätestens einem Jahr wieder, weil sie arbeiten möchten....(und meistens nicht aus finanziellen Aspekten)
2) die Frauen kommen gar nicht mehr wieder, weil sie in der EZ das zweite Kind bekommen, oder aus unterschiedlichen persönlichen Gründen. Diese Frauen fangen in Regel dann ab dem 5. Lebensjahr des Kindes wieder an nach 400 € stellen zu suchen,aber mehr meistens eh nicht...

Jetzt kann ich mir das auch nicht frei aussuchen, wie lange ich der Erziehung meines Kindes widmen möchte, weil es ja auch auf drei Jahre festgegrenzt ist. Dieses Ansinnen wäre nur dann umsetzbar, wenn man völlig frei entscheiden könnte....

Ausserdem dürfen wir nicht die Augen davor zumachen, das der Sozialstaat langsam am Ende ist. wir als Randgruppe in der medizinischen Versorgung haben die Einsparungen sehr früh gemerkt, aber was meint ihr, was erstmal los ist, wenn es um Routinesachen geht.....

Das wir im europäischen Umfeld mit unseren Kindererziehungszeiten eine Sonderrolle einnehmen ist ebenfalls eine Tatsache...

Ich perönliche glaube, dass mehr Frauen Kinder bekommen würden, wenn das nicht meistens mit einem gravierenden Karriereknick einhergehen würde. Zusätzlich weiß ich nciht, ob dieses Forum der ideale Rahmen ist für eine solche Diskussion, da doch viele von uns hier sehr extrem auf den Kinderwunsch fixiert sind und ihn zum "Non plus ultra" ihres Lebensinhaltes gemacht haben....

Wie gesagt - nur meine Meinung!

Liebe Grüße

Suisi


  Re:
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   Drea
schrieb am 08.11.2004 10:39
Hmmmmmmm-mal die Andere Seite zeigen will:
Wir SIND Arbeitgeber und hatten auch schon Verkäuferinnen im Laden mit Kindern, die dann natürlich immer dann ausfielen wenn viel zu tun war........Es ist echt schwierig da gute Kräfte zu finden!
Wir haben einen Gesellen der sein Kind(3) allein erzieht, da von der Frau sitzengelassen(ohne Worte)und der kriegt das echt gut hin und er kann eben später anfangen um seinen Sohn in den Kindergarten zu bringen, muß aber eben dann auch länger bleiben! Er ist aber sehr dankbar das wir ihm das ermöglichen und beide Seiten bemühen sich sehr um entgegenkommen aber nur so geht es auch!! man kann als Arbeitnehmer doch auch nicht erwarten, daß man möglichst geschont wird und dafür noch möglichst mehr Geld bekommt!!
Sorry-MICH fragt keiner wenn ich wieder das Schwimmbad absagen mußte weil irgendeiner unserer Mitarbeiter krank MACHT und ich in das entäuschte Gesicht meiner Tochter gucken muß!!!!
LG
Drea


  Re:
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   KT
schrieb am 08.11.2004 20:40
Hi,

vielleicht bin ich ja naiv, aber wieso werde ich dadurch in meiner persoenlichen Lebensplanung gehindert? Es ist mir doch frei gestellt als Hausfrau so lange ich will und es mir leisten kann zu Hause zu bleiben. Aber wenn ich das nicht will habe ich bei der heutigen Betreuungssituation fuer Kinder unter 3 Jahren verdammt schlechte Karten wenn keine Grosseltern oder so greifbar sind die das Kind dann nehmen. Jeder ist fuer sich selbst verantwortlich und dafuer sollten gute Voraussetzungen geschaffen werden. Vielleicht wuerde so manche Frau ja schon frueher, evtl. waehrend des Studiums, ein Kind bekommen weil die Betreuung einfach gesichert ist und somit Beruf mit Kind wesentlich vereinbarer wird. Klar dafuer muss auch ein Mentalitaetswechsel durch Deutschland gehen. Aber es muss doch Gruende geben das in Frankreich wesentlich mehr Frauen es schaffen Beruf mit mehreren Kindern zu vereinbaren.

LG,
KT


  Re: "Elternzeit soll angeblich auf ein Jahr verkürzt werden"
avatar    Rebella
schrieb am 09.11.2004 02:08
Also ich finde diese Bemühungen auch begrüßenswert. Solange jeder noch frei entscheiden kann, kann es doch nur denjenigen helfen, die eben ihre Kinder früher in Betreuung geben und wieder arbeiten wollen. Und bei dem mickrigen derzeitigen Erziehungsgeld dürften zumindest die meisten Frauen besser abschneiden, wenn sie in der Tat ein Jahr lang ihr Gehalt weiter bekommen. - Ich hoffe in dem Zusammenhang, daß "am letzten Gehalt orientieren" nicht bedeutet, daß man dann nur ein Zehntel dessen bekommt. Das wäre ja auch orientieren. Diese Wortwahl sieht mir eher danach aus, daß man zwar beim Wähler den Eindruck erwecken will, hier gibts das volle Gehalt, in der Tat aber weiß, daß es das nicht geben wird. Wenn es so sein sollte, können sich ja die, die 2 Jahre zu Hause bleiben wollen, die Hälfte des Erziehungsgeldes für das zweite Jahr auf die hohe Kante legen. Wichtig wäre eine Lösung für die Frauen, die vorher kein Einkommen hatten, daß die nicht leer ausgehen.

Ein Gegenargument gegen den schnellen Wiedereinstieg: Das Stillen kommt dann leider etwas zu kurz. Mir persönlich ist es sehr wichtig, daß ich meine Kinder auch noch ein zweites Jahr recht umfangreich gestillt habe. Die WHO empfiehlt ja 3 Jahre. Klar kann man das dann nach der Arbeit noch praktizieren, aber ich denke, daß viele Mütter dann doch eher damit aufhören werden, schon deshalb, weil sie noch weniger Zeit haben.

Gruß, Rebella


  Re:
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   KT
schrieb am 10.11.2004 10:23
Hi Rebella,

soweit ich weiss stehen stillenden Muettern Stillpausen waehrend der Arbeitszeit zu die nicht zu den uebrigen Pausen gehoeren und sich nicht neg. aufs Gehalt auswirken duerfen, das Problem ist nur, dass man ja dann auch das Baby "braucht" und wer hat die Krippe schon direkt neben dem Arbeitsplatz?
Ansonsten kann ich nur sagen, es gibt Pumpen und im Zweifelsfall abpumpen und dann das Baby mit dem Flaeschchen fuetter, das klappt auch bei Babys die nicht an die Brust wollen/damit nicht zurecht kommen.

LG,
KT




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