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  Gibt es Tests um Einnistungsprobleme aufzuspüren? - auch an Doc
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   Jazz
schrieb am 01.11.2004 10:41
Hallo Ihr Lieben,

gestern habe ich meine Mens gekriegt und morgen wäre erst mein SST gewesen. Also auch die 2te ICSI negativ. Dabei hatten wir so tolle Ausgangsvoraussetzungen; es war sogar ein 12zeller (nach 3 Tagen) dabei.

Da wir sowohl bei den beiden ICSI's als auch bei der Kryo super Voraussetzungen hatten (13 mm GMS, hohe Befruchtungsrate etc.), stelle ich mir jetzt natürlich die Frage - warum klappt's nicht.

Wir sind in Kinderwunschbehandlung, weil mein Mann nicht genügend Spermien produziert. Jetzt nach meinem 3ten Negativ kommen mir Zweifel, ob nicht auch bei mir irgendwelche Probleme vorliegen könnten, die man vielleicht nie untersucht hat.

Kennt Ihr irgendwelche Test, nach denen ich in meiner KiWu-Praxis mal fragen sollte. Vor der ersten ICSI sind meinem Mann 4 und mir 5 Röhrchen mit Blut abgenommen worden, es ist uns aber nie gesagt worden, was da eigentlich alles untersucht worden ist.

Jetzt lesen ich hier im Forum was von Blutgerinnungsproblemen, Immunisierung, Gebärmutterschleimhaut kann Spermien abtöten etc. Kann ich davon ausgehen, daß mit meiner ersten Blutabgabe solche Sachen auch untersucht wurden?

Sind bei Euch irgendwelche Test durchgeführt worden, mit denen man Einnistungsprobleme aufgedeckt hat und wenn ja welche?

Vielen Dank für Eure schnellen Antworten. Ich muß ja morgen in der KiWu-Praxis anrufen und mein Negativ verkünden und dabei würde ich gern noch ein paar konkrete Fragen stellen.

Jazz


  Re: Gibt es Tests um Einnistungsprobleme aufzuspüren? - auch an Doc
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   Anonymer User
schrieb am 01.11.2004 11:14
Wenn es den Test gäbe, dann wären wir alle schneller ss.
Die Einnistung ist nach wi vor ein großes Rätsel.
Lass dich nach 3 Versuchen noch nciht verunsichern. Bei mir hatte sich erst beim 7. Transfer ein bißchen was eingenistet. Ist aber wieder abgegangen.
Man muss Geduld haben.
Du könntest die schilddrüse und Antikörper testen lassen.




  Re: Gibt es Tests um Einnistungsprobleme aufzuspüren? - auch an Doc
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   gelöschter User
schrieb am 01.11.2004 15:21
Hi Jazz,

sicher kann man eine Menge testen....bei mir wurden Gründe für die Nichteinnistung erst nach dem 4 ICSI auf mein eigenes betreiben hin untersucht.....also nur mal ein bißchen die SD untersuchen ist wohl doch nicht so ganz ausreichend. Vielleicht sind ja zum Teil einige so lange hier, weil in der Vordiagnostik nicht gründlich genug untersucht wurde?

Wenn du es genau wissen willst, dann lies dir folgenden Link durch und auch die Theorieseiten über Einnistungsstörungen etc.

[www.wunschkinder.net]

Hoffentlich trifft nichts von dem zu, was da aufgelistet ist, aber wenn, dann hast du je nach "Fehlerquelle" noch ein paar Chancen offen z.B. mit zusätzlichen Medis.

Wie Miez schon sagte, ist der "Einnistungsmechanismus" und dessen Störfaktoren bisher nur ansatzweise verstanden und untersucht.....aber dann sollte man zumindest doch das auschließen, von dem man weiß, daß es die Einnistung stören kann....meine Meinung dazu.

Hoffe für dich, daß es bald klappt mit dem Wunschkind

LG Reaba


  Re: Gibt es Tests um Einnistungsprobleme aufzuspüren? - auch an Doc
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   Lisi65
schrieb am 01.11.2004 17:12
Hi,
das mit den Einnistungsstörungen interessiert mich auch. Habe mich schon durch's Wiki gelesen, da steht ja, dass Hashi-Frauen (bin eine) oft auch andere AKs haben. Das habe ich bisher nicht testen lassen - und selbst wenn es so wäre: was kann man dagegen tun?
Bisher nehme ich nur SD-Hormone, Selen habe ich wieder abgesetzt, weil zu teuer - soll ich's doch weiternehmen? Kennt sich wer aus?
Wahrscheinlich bin ich einfach nur zu alt sehr treurig
LG Lisi




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  @Lisi65
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   nirako
schrieb am 01.11.2004 20:21
Hallo Lisi,

Selen ist einerseits mal nützlich für das Enzym, das T4 (L-Thyroxin, so was wie die Depotform) in T3 (die eigentliche Wirkform) umwandelt und andererseits ist es ein Radikalfänger, der wohl auch nicht nur die weitere Zerstörung der SD verzögert, sondern direkt oder indirekt auch einen günstigen Einfluss auf die Antikörper bei Hashimoto haben soll. (ich futtere davon 180µg/Tag)

Ja, Hashis haben nicht nur relativ oft andere Antikörper (ca. 25%), sondern ungefähr die Hälfte hat auch insgesamt ein überreaktives Immunsystem (erhöhte natürliche Killerzellen, erhöhten CD4/CD8-Index). Ich denke manches Mal, wenn ich diese gegensätzlichen Studien und Theorien lese, ob Hashi einen negativen Einfluss auf Schwangerwerden und Schwangerbleiben hat, dass es möglicherweise nicht so sehr das Hashimoto selbst ist, sondern eben dieses bei 50% der Hashis "durchgeknallte" Immunsystem, vor allem die NKs.

Liebe Lisi, schwacher Trost, ich habe echt überall "hier" geschrieen, als es was Störendes in dieser Hinsicht zu verteilen gab. Insulinresistenz musste natürlich auch noch sein, das Neueste in meiner Sammlung, teils bestimmt mit durch das Übergewicht. Und dieses kommt mit durch die ganzen Hormonkuren sowie den fehlenden Sport (traue mich einfach nicht mehr, nach der Diagnose meiner Gebärmutter). Und mein Alter ist und bleibt wohl der schlimmste Faktor, da brauche ich mich wohl kaum irgendwelchen Illusionen hinzugeben sehr treurig. ein Teil der anderen dürfte aber auch schon seit 15 Jahren da sein, leider.

winken knuddel bussi*




  Re: Gibt es Tests um Einnistungsprobleme aufzuspüren? - auch an Doc
avatar    Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 01.11.2004 23:15
LIeeb Jazz,

reaba hat ja schon auf das Kapitel im Wiki zu Einnistungsstörungen hingewiesen. Des weiteren gibt es noch das Kapitel "Fehlgeburten" im Theorie-teil dieser Seite. Denn Einnistungsstörungen liegen die gleichen Problemen zurgrunde wie wiederholten Fehlgeburten und die dort aufgeführten Untersuchungen sind daher auch für Sie zu empfehlen. Da sie nicht zur Routineuntersuchung gehören, gehe ich davon aus, daß es bei Ihnen noch nicht untersucht wurde. Zum Thema "Immunisierung" finden Sie hier mehr:[www.wunschkinder.net]

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite






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