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  vielleicht hilt meine Geschichte FG zu vermeiden
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  gelöschter User
schrieb am 13.02.2008 22:42
Hallo,

Habe heute die Testergebnisse von meine Blutanalyse bekommen. Wegen Vorzeitige Wehen in der letzten Schwangerschaft wollte mein FA nach Trombosegefahr untersuchen. Leider hat sich seinen Verdacht bestätigt. Ich habe um das 7-10 fache mehr Gefahr als normale Frauen. Und das ist genetisch bedingt, wegen eine Mutation. Deswegen habe ich auch ein höheres Risiko auf eine FG wenn ich nichts dagegen unternehme.

Stell euch das vor, vielleicht werde ich deswegen nicht Schwangerschaft! Vielleicht habe ich mehrere FG gehabt und es nie gemerkt, weil meine Mens immer kamm. Das bedeutet mein Kind ist damals nicht zu früh auf die Welt gekommen weil ich so lange im Krankenhaus lag. Es war die Trombosespritze die ihn das Leben gerettet hat. Und das muss ich erst nach zwei Jahren erfahren......

Das bedeutet für mich, dass ich die erste 3 SS-Monate eine Spritze am Tag gegen Trombose einsetzen muss. Und in der späte Schwangerschaft wieder.
Aber das Gute davon ist, nun kann ich was dagegen unternehmen. Ich hatte so viele Angst wieder vorzeitige Wehen zu haben und dabei mein Kind zu verlieren.

Vielleicht hilft diese Mail bei der einen oder anderen die Ursache eines FG aufzuklären, und eine zukünftige erfolgreiche Schwangerschaft zu helfen.

Viel Glück an alle die Schwierigkeiten haben ein Kind zu bekommen!


  Re: vielleicht hilt meine Geschichte FG zu vermeiden
avatar  UlrikeH
schrieb am 14.02.2008 09:13
Ach Du je..... knuddel

ABer gut, dass DU es nun weisst!
Da spritzt man sich dann gerne täglich, gell?!?!? zwinker

, dass es dann bald klappt mit dem ss werden!!


  Re: vielleicht hilt meine Geschichte FG zu vermeiden
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  gelöschter User
schrieb am 14.02.2008 16:12
nehme mal an es handelt sich um den APC Resonanztest wo das Faktor V leiden getestet wird? Falls ja, dann machen das meine beiden Kiwus automatisch. ABer bin mir sicher, dass das nicht alle machen also danke für den Tipp!

Brigitte


  Re: vielleicht hilt meine Geschichte FG zu vermeiden
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  Corlette
schrieb am 14.02.2008 17:21
Wie sieht es denn mit der Wirkung von Aspirin aus?
Ist die vergleichsweise schlechter?
Würde mich einfach in dem Zusammenhang interessieren.

Danke,
Corlette


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  Re: vielleicht hilt meine Geschichte FG zu vermeiden
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  gelöschter User
schrieb am 14.02.2008 22:08
Hallo und vielen vielen Dank,

Es wurde nach Mutationen gesucht.

in meinem Fall handelt es sich um eine heterzygote Faltor-V- Leiden Mutation mit einer pathologischen APC-Resistenz. Diese geht mit einem 7-10 fach erhöhten Thromboserisiko einher. Zusätzlich heterozygoten PAI-1 Polymorphismus -675 4G/5G die führt zu einer weiteren Risikoerhöhung.

Beide in Kombination kann in der Schwangerschaft zu einer verminderten Fibrinolyse kommen und damit das Risiko für eine Fehlgeburt v.a. im ersten Trimenon erhöhen.

So steht es in dem Bericht.

Die Ärztin die die Untersuchungen machte meinte in den schweren Fällen reichen die Tabletten nicht aus. Dann muss man mit Heparin Spritze behandeln. Sie meinte vor allem bei einer Behandlung mit Östrogen sollte man Heparin anwenden, weil das Risiko viel höher wird.

Während der Schwangerschaft wird in dem Bericht eine Dosis von 50-100 l.E./kg/KG/Tag empfohlen. Habe aber keine Ahnung was das bedeutet (Spritzen oder nicht?????)

Am Montag habe ich den Termin in der KiWu-Klinik und weiss dann mehr. Der Termin ist leider zu spät um diesen Monat mit der Behandlung anzufangen....

Danke für Euren Antworten!




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