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  Frage an alle "Überstimulierten"
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  gelöschter User
schrieb am 13.02.2008 14:11
Hallo!

Wie ihr aus meiner Signatur sehen könnt kann ich schon ein Lied davon singen wie es ist wegen OHSS im KH gelegen zu sein. Jetzt habe ich seit vorigen Montag stimuliert (eigentilch auf eine HI aber die Dosis wurde erhöht und nun wirds wohl eine HIVF) und es waren gestern 10 Follikel zu sehen. Das ist in etwa die gleiche Anzahl wie bei der 2. ICSI mit der heftigen Überstimulation.

Ich will alles tun um dieses zu vermeiden, vertrete den Standpunkt: wer zu früh eine Überstimu hat wird auch nicht schwanger. Schlagt mich aber wenn man so herumfragt wird das auch bestätigt.

Hat sich schon mal wer von euch "präventiv" ins KH gelegt um der Überstimu vorzusorgen? Also vorsichtshalber schon mal ein paar Infusionen, körperliche Schonung, etc. Bis gestern dachte ich noch: brauch ich nicht aber seit ich weiß, dass es doch wieder 10 sind krieg ich ganz dezent die Panik. Ich wills nicht wieder vermasseln aber auch nicht betteln wollen damit mich ein KH aufnimmt. In meiner Klinik wird die EInnistungsspritze standardmäßig angewendet, bis dahin wäre ich gerne unter Kontrolle ab Transfer. Also etwa 4 Tage geschätzt. Meint ihr das geht so? Ob meine Zusatzversicherung die Sonderklassezimmer zahlt weiß ich nicht genau, prinzipiell ja aber ...

Was meint ihr? Dem Instinkt (wiedermal) Recht geben und die Vorsicht gewinnen lassen?

Hab ziemlich Schiss im Moment ...

Brigitte


  Re: Frage an alle "Überstimulierten"
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  *Jane*
schrieb am 13.02.2008 14:23
Um die teilweise gefährlichen Folgen eines Überstimulationssyndroms zu vermeiden, kann die Idee sinnvoll sein, aber es ändert ja nichts grundsätzlich an der Überstimu. Soweit ich weiß, kann man dieser nur durch vorsichtige Stimu vorbeugen, aber wenn sie erst mal da ist, kann man wenig direkt dagegen tun.

Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn sich wieder ein heftiges Überstimulationssyndrom andeutet, den Transfer nicht zu machen und alle Embryonen einzufrieren. Es sollten ja bei H-ICSI diesmal ein paar mehr werden als bei den vorigen Versuchen. Beim Kryo-Transfer kann man dann idealere Bedingungen für die Einnistung schaffen. In den News habe ich irgendwann mal gelesen, dass die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit bei Kryos, die aus einem solchen verschobenen Transfer stammen ähnlich hoch sind wie in einem frischen Versuch. Es wäre also eine Überlegung wert. Der Forums-Doc ist ja auch der Ansicht, dass sich eine heftige Überstimu eher negativ auf die Einnistung auswirken kann (wegen der hohen Östrogenwerte).

LG Jane

  Signatur   **************
ICSI positiv (Dez. 2003)
8 x ICSI negativ und 4 x Kryo negativ (Juli 2005 bis April 2010)
1 x H-ICSI negativ (Dez. 2008), 1 x H-Kryo negativ (Feb. 2009)
Plan B (Okt. 2010) - positiv



  Re: Frage an alle "Überstimulierten"
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  Yareena
schrieb am 13.02.2008 14:30
Bei mir hat Beispielsweise die Überstimmu erst zwei Tage nach dem Transfer angefangen....
ich konnte quasi nix planen. Aber es war auch nciht hochdramatisch. Mich wollten sie zwar auch lieber im KK wissen, aber ich hasse KK´s. Zuhause gings mir zwar bescheiden aber die gewohnte Umgebung und die liebevoll aufgereihten Wasserflaschen haben mir dann doch geholfen....

Mein Arzt vertritt zum Beispiel die Ansicht das eine Überstimu bis hin zum BT eindeutig auf eine Schwangerschaft hinweist.

Aber obs Sinn macht sich vorher schon ins KK zu legen? Mhh, ich würds nicht machen, aber wenn es dir dabei besser geht - warum nicht? Jeder wird damit auf seine eigene Art damit fertig. Ich würd mich eher bekloppt machen...grins

Yareena


  Re: Frage an alle "Überstimulierten"
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  Anonymer Benutzer
schrieb am 13.02.2008 14:48
Hallo,


wie du weißt hatte ich ja letztes mal auch ne heftige ÜS die aber erst bei TF begann.
mein Doc ist der Meinung ne ÜS wäre förderlich für SS.

Da ich KH hasse hatte ich mich ja geweigert dort zu bleiben und bin lieber alle 2 Tage zur Kontrolle die Strecke gefahren.

Wenn du dich aber sicherer fühlst im KH dann sprech es an.

Viel glück und auf ein Positiv

LG Ines


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  Re: Frage an alle "Überstimulierten"
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  gelöschter User
schrieb am 13.02.2008 15:15
ich dachte an ein paar "Vorsorge-Infusionen" damit die Begleiterscheinungen nicht kommen (Kreislaufkollaps, Blutverdickung etc.) sowie tägliche Kontrolle der Blutwerte. Somit müsste ich nicht wieder so viel Blutverdünnung spritzen was sich immer extrem schlimm auf meine Leberwerte ausgewirkt hat. Auch nicht positiv nach einem Transfer.

Die Überstimu kam bei mir immer erst nach dem Transfer, vorher war alles prima. Ich konnte das eigentlich nicht ahnen, dass da so eine Überstimu im Anrollen war.

Wenns vor dem TF schon ersichtlich ist wäre ich auch für eine Kryo.


  Re: Frage an alle "Überstimulierten"
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  gelöschter User
schrieb am 13.02.2008 15:18
bei mir wars ja immer nur am Anfang der WS - leider nicht gegen Ende der WS, da wäre mir eine Überstimulation bedeutend lieber. Aber kurz nach dem Transfer kanns noch nicht von einer Schwangerschaft sein.

Bei der letzten Überstimu hätt ich keine Minute mehr ausgehalten, brauchte einen Rettungswagen weil ich nicht mal bis zum Rücksitz vom Auto gekommen bin, keine Chance, Kreislauf war weg. Daher lässt mich mein Mann da sicherlich nicht zu Hause bleiben wenn es wieder ähnlich werden konnte. Das geht dann alles so verdammt schnell, für den Moment geht es einem gut und ich war ja sogar noch im Büro und peng - aus - Schluss.


  Re: Frage an alle "Überstimulierten"
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  gelöschter User
schrieb am 13.02.2008 15:20
sicherer ist es auf alle Fälle, ich hätte die ambulante Behandlung nicht geschafft. Will jetzt aber auch nicht wie ein Hypochonder in der Kiwu dastehen, blöde Sache! Andererseits hätte ich ganz gerne mal Erfolg bei dem was wir tun und genau da hatte mein Instinkt immer so verdammt Recht. Mist! Der Instinkt sagt: bei gleicher Follikelmenge kann das jederzeit wieder auftreten und dann ist erneut alles vorbei.

Na mal schauen was die Profs dazu sagen.

LG
Brigitte


  Re: Frage an alle "Überstimulierten"
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  *Jane*
schrieb am 13.02.2008 15:57
Eigentlich müsste man an den Östrogenwerten vorher Hinweise bekommen, wie groß die Gefahr einer fetten Überstimulation ist. Obwohl du ja irgendwie eine Ausnahme bist - bei 10 Follikeln haben die meisten kaum Probleme.

Du kannst dir auf jeden Fall bei PU und Transfer vorsorglich Infusionen in der Kiwu-Praxis geben lassen. Und ansonsten trinken, trinken, trinken. Vielleicht ist auch eine Kiwu-Praxis bei dir in der Nähe bereit, die Kontrollen zu machen?

LG Jane

  Signatur   **************
ICSI positiv (Dez. 2003)
8 x ICSI negativ und 4 x Kryo negativ (Juli 2005 bis April 2010)
1 x H-ICSI negativ (Dez. 2008), 1 x H-Kryo negativ (Feb. 2009)
Plan B (Okt. 2010) - positiv



  Re: Frage an alle "Überstimulierten"
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  gelöschter User
schrieb am 13.02.2008 16:13
Tja, be different - dieser Spruch begleitet mich mein ganzes Leben. Alles was bei anderen normal ist, ist bei mir umgekehrt zwinker

Auf die Infusionen bei PU und TF werde ich bestehen, Östrogenwerte wurden bei mir nie genommen da hab ich leider keinen Vergleich aber werde ich auch mal anmerken ob man das machen könnte. Eine Kiwu in der Nähe gibts leider nicht, sind beide exakt 100 km weg. Mein Gyn hätte am Tag 1 und Tag 4 nach der PU Ordination, da könnte ich schallen hingehen.

Hach, wieso ist bei mir immer alles so kompliziert! HOffe ich schaffe es irgendwie die gewünschten Checks vornehmen zu lassen ohne schief angesehen zu werden aber schließlich gehts hier ja um ein Kind zwinker

Beim Trinken gebe ich mir auch Mühe, was machbar ist schütte ich mir hinein aber hat halt auch seine Grenzen. Bin schon auf den Schall morgen gespannt, wie viele es nun wirklich werden.

Danke!


  Re: Frage an alle "Überstimulierten"
avatar  Lectorix
Status:
schrieb am 13.02.2008 16:34
Vorbeugen kann man meiner Meinung nach nicht, außer man gibt kein HCG. Die Trinkerei vorher ist aus meiner Sicht nur, damit man sich dann im Fall der Fälle nicht so schwer tut, wenn man wirklich viel Flüssigkeit braucht. Insofern seh ich in einer stationären Aufnahme keinen Sinn.

  Signatur   Lieben Gruß,

Claudia

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1. Runde: 4 ICSIs und 2 Kryos 2004-2006: 1 Schwangerschaft (leider FG in 10. SSW wg. Chromosomenfehler beim Kind)
2. Runde: 1. ICSI neg. (Juni 2007), 1. Kryo neg. (Oktober 2007), 2. ICSI positiv (Projekt Schmunzelhase - Kathi kommt am 06.12.08 gesund zur Welt)
3. Runde: Es läuft... smile Kryotransfer 18.11., Piptitest positiv am 30.11., Bluttest am 3.12. mit 1101 etwas schockierend..., aber es ist nur "eines" und kommt als Michael am 29.07.2014 gesund zur Welt




  Re: Frage an alle "Überstimulierten"
avatar  Mariii
schrieb am 13.02.2008 20:29
hi,
ich finde die Idee von Jane, das man den TF später macht ganz sinnvoll. DAnn hast du nicht die Panik wenn es zu ner ÜS kommt, da man dann auch alles nehmen kann. Und wenn es zu ner ss kommt vershlimmert sich die ÜS ja meist, das würde schon mal weg fallen.
Es ist auch suuuuuper entspannt sich Kryos abzuholen, das könnte ich ständiggrins. Dann kannst d ues auch entspannt genießen. Wenn man dem nicht vorbeugen kann, dann würde ich zumindest den TF späer machen.
Drücke dir die DAumen.




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