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  Wie oft kann ein negativ denn "normal" sein?
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  gelöschter User
schrieb am 11.02.2008 09:44
sehr treurigGuten Morgen winken

ich bräuchte mal eure Hilfe bzw. eure Meinung, denn ich weiß so langsam irgendwie nicht mehr war wir machen sollen.

Wir haben eine ICSI und zwei Kryos hinter uns und es will einfach nicht klappen.

Angeblich ist bei mir soweit alles okay aber so langsam kommen mir Zweifel. Hätte es dann nicht schon längst mal klappen müssen? Wie lange sollte man es denn probieren bis man vielleicht noch weitere Untersuchungen macht? Vielleicht stimmt bei mir ja doch irgendwas nicht.

Was habt ihr denn dann untersuchen lassen? Ich kenn mich da leider noch viel zu wenig aus. Habt ihr den Arzt gewechselt?

Ich habe momentan aber das Gefühl, dass es nie klappen wird und bin so traurig....

Liebe Grüsse winken
Lara


  Re: Wie oft kann ein negativ denn "normal" sein?
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  Jenny76
schrieb am 11.02.2008 09:52
Hallo Du, streichel
Darüber versuch ich mir auch gerade, klar zu werden. Unsere 1. IVF war jetzt leider auch nicht von Erfolg gekrönt, und ich bin jetzt am Überlegen, wie es jetzt weitergehen soll.

Da wir 2x3 Kryos haben, werden wir wohl noch eine Versuch wagen und dann vor den letzten Kryos, wenns dann noch immer nicht geklappt hat, doch mal eine BS wegen den EL machen.
Hab ja auch schon gehört, dass die Einnistungchancen besser sein soll, wenn die EL "sauber" sind. Keine Ahnung, ob das stimmt *schulterzuck*

Obwohl, falls ich doch zur AS muss, werde ich doch mal fragen, ob man die EL-Durchgängigkeitsprüfung gleich mitmachen kann. (wenn das geht....) Du siehst, mich hat die Erleuchtung leider auch noch nicht erreicht.

Grüßle


  Re: Wie oft kann ein negativ denn "normal" sein?
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  daniguni
schrieb am 11.02.2008 09:56
Liebe Lara,

ich habe sechs Versuche gebraucht, bis ich zum ersten Mal schwanger wurde. Es war ein Kryo aus der 3. ICSI.

Hast Du schon mal Deine Schilddrüsenwerte checken lassen? Oder ob Du eine Gerinnungsstörung hast? Leider kann man Deinem Profil nicht entnehmen, was schon alles untersucht wurde.




  Re: Wie oft kann ein negativ denn "normal" sein?
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  Merlelil
schrieb am 11.02.2008 10:02
Liebe Lara,

da würde ich auch nach dem Bauchgefühl gehen. Wenn du dich unsicher fühlst (und das scheint der Fall zu sein), sprich mit deinem Kiwu Doc. Danis Tipps finde ich gut.

In diesen Momenten versuche ich immer, mich daran zu erinnern, dass die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden, geringer ist, als es nicht zu sein. sehr treurig (Bin gerade in der 4. IVF)

Viel Mut wünsche ich dir!

Merle


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  Re: Wie oft kann ein negativ denn "normal" sein?
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  gelöschter User
schrieb am 11.02.2008 10:05
Wir hatten das Glück bei der ICSI 19 befruchtete Eizellen zu haben. 6 wurden mir in der Zwischenzeit ja eingesetzt und 11 haben wir nun noch.

Ich frage mich halt so langsam ob es Sinn macht überhaupt weiterzumachen. Denn wenn etwas nicht stimmt hat das doch alles keinen Sinn.

Also bei mir wurde soviel ich weiss noch gar nichts weiter untersucht. Halt nur die Hormonwerte und der Zyklus ansich. Da war bislang immer alles okay und da man scheinbar davon ausging, dass es an den schlechtern Spermien lag war das wohl das Problem Nummer 1.

Kann man die Schilddrüsenwerte denn auch in der Kiwu-Praxis prüfen lassen? Wenn etws nicht okay wäre hätte das dann Einfluss auf eine Einnistung?

LG
Lara


  Re: Wie oft kann ein negativ denn "normal" sein?
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  *Jane*
schrieb am 11.02.2008 10:09
Hallo Lara,

leider ist es normal, mehrere Versuche zu brauchen bis es klappt. Eine negative ICSI und zwei negative Kryos deuten noch nicht auf Einnistungsprobleme hin. Meist sind die Embryonen "Schuld", dass es nicht klappt, weil sie genetische Defekte aufweisen (die man unter dem Mikroskop nicht sieht). Das ist - leider - ganz normal und hat nichts mit Erbkrankheiten und ähnlichem zu tun. Man kann davon ausgehen, dass es auch ohne Einnistungsprobleme 3-4 Versuche brauchen kann (auf "normalem" Wege bei einem gesunden Paar liegen die Chancen pro Zyklus auch nur bei ca. 30 Prozent).

Bei Kryos muss man außerdem beachten, dass die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit nur halb so groß ist wie im frischen Versuch, vermutlich weil das Einfrieren und Auftauen die Embryonen zusätzlich schädigen können (was aber kein Gegenargument gegen Kryo-Versuche sein soll).

Es gibt einige Dinge, die man recht problemlos in der Kiwu-Praxis abchecken kann. Dazu gehört die Gerinnung und die Schilddrüse (Blutuntersuchung) sowie anatomische Probleme der Gebärmutter (Gebärmutterspiegelung). Immunologische Probleme, die eine Einnistung erschweren können, sind etwas schwieriger zu diagnostizieren. Da muss man zum Fachmann.

Die Bauchspiegelung, die Jenny anspricht, macht nicht so viel Sinn, wenn es keinen Verdacht darauf gibt, dass die Eileiter mit Flüssigkeit gefüllt sind (Hinweise dafür müsste man auf dem US sehen können) oder dass du aktive Endometrioseherde hast.

Statistisch sind deine Chancen beim nächsten Versuch genau so hoch wie beim allerersten. Kopf hoch, es kann bald klappen.

LG Jane

  Signatur   **************
ICSI positiv (Dez. 2003)
8 x ICSI negativ und 4 x Kryo negativ (Juli 2005 bis April 2010)
1 x H-ICSI negativ (Dez. 2008), 1 x H-Kryo negativ (Feb. 2009)
Plan B (Okt. 2010) - positiv



  Re: Wie oft kann ein negativ denn "normal" sein?
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  daniguni
schrieb am 11.02.2008 10:10
Liebe Lara,

ich würde Dir empfehlen für die Schilddrüse einen Facharzt, den Endokrinologen, aufzusuchen. Bei mir lag es zu Beginn definitiv an der Schilddrüse. Denn nachdem ich richtig eingestellt war, wurde ich prompt im nächsten Versuch schwanger.

Nur weil die Spermien Deines Partners "schlecht" sind, heißt das leider noch lange nicht, dass es bei Dir kein Einnistungsproblem geben könnte.

Und quetsch Deinen Kiwu-Arzt aus. Er soll Dir erklären, aus welchen Gründen eine Einnistung nicht klappen kann und was er Dir empfiehlt, um dies bei Dir abzuklären.

Alles Gute!


  Re: Wie oft kann ein negativ denn "normal" sein?
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  gelöschter User
schrieb am 11.02.2008 11:06
Liebe Dani,

vielen Dank für deinen Tipp (bzw. alle Tips von euch).

Ich werde jetzt dann gleich bei einem Arzt anrufen und einen Termin vereinbaren. Vielleicht passt ja wirklich was nicht mit der Schilddrüse.

Ich versteh dann aber irgendwie meinen Arzt nicht so richtig. Ich meine, müsste er mir das nicht sagen?

Hattest du denn bevor bei dir die Schilddrüse kontrolliert wurde auch negative Versuche?

Wenn ich immer lese wie oft es andere schon erflolglos probieren, dann schäme ich mich richtig - denn dagegen sind meine drei ja wirklich nichts.

Ich drück euch allen die Daumen
LG
Lara


  Re: Wie oft kann ein negativ denn "normal" sein?
avatar  Mariii
schrieb am 11.02.2008 11:23
Hi,
frag doch wegen der SD erst mal in deiner Praxis naach, viele Praxen testen sie eigentlich mit wenn man die komplette Blut untersuchung am Anfang macht. Es gibt verschiedene Ansichen wann der SD Wert noch ok ist. Ältere ansichten gehen bei de mTSH Wert zwische n 2-4,5 als ok aus. Neuere sagen bis 2,5, alles drüer ist ne Unterfunktion. Frag mal nach und frage nach de m Wert, das kann dir auch die Arzthelferin sagen. Es ist gut möglich das sie ok war, aber wenn du mal fragst dann weißt du mehr. Falls sie nicht untersucht wurde kannst du dies beim endo nach holen wenn du sicher gehen willst. Fallsu du in letzer Zeit eine BT bei mHuasarzt hattest, kannst du auch da mal nach fragen.




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