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  Schlechte Eizellenbildung...
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   Balea
schrieb am 01.08.2007 21:33
Hallo liebes Team,

nun bin ich bei meinem 3. Versuch und habe morgen meinen Transfer. Hoffe natürlich, dass diesmal alles gut geht und erfolgreich ist.
Dennoch habe ich Bedenken, da die bisherige Auskunft ist, dass meine Eizellenbildung schlecht ist, obwohl ich 17 Eizellen punktiert bekam, wovon nur 12 befruchtet wurden und nur 4 davon haben sich entwickelt. Morgen bin ich gespannt, wie gut sich die Embryonen entwickelt haben.
Zurück zum 2. Versuch: Damals war es genauso, da hieß es auch, dass die Eizellen schlecht sind, aber die Embryonen sich sehr gut entwickelt hatten. Trotzdem hatte es mit der Schwangerschaft nicht geklappt.

Woran kann es liegen? Unser Arzt meinte, dass es evtl. an eine schlechten Reifeteilung liegen kann oder dies genetisch bedingt sein könnte? Wie genau soll ich das verstehen, evtl. könnten Sie es mir genauer erklären?
Welche Möglichkeiten würden in solchen Fällen geben um doch noch zu einer erfolgreichen Schwangerschaft zu kommen?
Zur Eizellenbildung nochmal zurück: Kann man was dafür tun um die Bildung zu verbessern? z.B. wenn man viel Folsäure oder sonstiges nimmt oder worauf sollte ich da achten?
Wie wirkt Sonneneinstrahlung aus, wenn ich mich während dieser Zeit sonne? Ist es schädlich?

Dazu muss ich noch erwähnen, dass die Spermienqualität bei meinem Mann auch nicht so gut ist. Aber ich denke daran kann es doch nicht liegen, wenn die Befruchtung gut geklappt hat. Er hat doch mit der schlechten Eizellenbildung nichts zu tun. Da ich nach der ICSI-Methode befruchtet werde, meinte unser Arzt, dass die Spermienqualität nicht so dramatisch ist. Oder was denken sie dazu?

Vielleicht ist es noch wichtig zu erwähnen, dass ich bei allen drei Versuchen während meiner Stimulation, genau in diesem Zeitpunkt jeweils eine starke Seitenstrangangina bekam und daraufhin Antibiotika (Amoxicilin) einnehmen musste. Ist doch auch ein sehr seltsamer Zufall, da ich es sonst nicht bekomme, aber ich weiß, dass mein Imunsystem nicht immer perfekt ist. Dagegen nehme ich schon Orthomol-Vitaminpräparate.


Oder ist evtl. doch sehr wichtig die genauen Blutgruppen meines Mannes und mir zu wissen und zu überprüfen, ob sie zusammen passen? Die Blutgruppe meines Mannes wissen wir noch nicht genau.
Was würden Sie uns sonst zum weiteren Vorgang empfehlen, falls es auch beim 3. Versuch nicht klappt? Unser Arzt will dann eine sehr ausführliche Untersuchung starten, bevor es zu einem erneuten Versuch geht.

Über eine detailierte Antwort würden wir uns sehr freuen und es würde uns sehr weiterhelfen.

Ich weiss das sind viele Fragen , aber trotzdem vielen Dank im Voraus
Balea


  Re: Schlechte Eizellenbildung...
avatar    Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 02.08.2007 09:28
LIebe Balea,

eine "detaillierte Antwort" setzt natürlich die Kenntnis von sehr viel mehr Details voraus, als Sie mir auf diesem Wege geben können.

Die einfachste Antwort vorweg: Nein, mit den Blutgruppen (AB0) hat das sicherlich nichts zu tun.

Eine schlechte Befruchtungs- und Teilungsrate kann zum Teil natürlich auch auf die Spermienqualität zurückzuführen sein, aber meist ist es ein Eizellproblem. Die Einflussmöglichkeiten auf die Eizellqualität sind größer als man denkt, denn manchmal hilft auch einfach eine an die Patientin angepasste Stimulation, in Ihrem Fall also möglicherweise eine niedriger dosierte, denn die Zahl der Eizellen ist ja recht hoch und das muss nicht gut sein für die Qualität der Eizellen. Auch können die hohen Östrogenwerte einen negativen Einfluss auf die Einnistungsfähigkeit der Gebärmutter haben.

Die angekündigte gründliche Untersuchung ist sicherlich auch wichtig, denn es gibt einige Faktoren, welche die Einistung der Embryonen behindern können. Blutgerinnung Immunologische Faktoren, Gebärmutter sind Sachen, die man abklären sollte

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner





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