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  Fragen zumThema Einsetzen von Kryos
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   sunny57
schrieb am 01.08.2007 10:43
Hallo,

habe meinen ersten erfolglosen ICSI-Zyklus hinter mir. Es sind allerdings noch 2 Kryos übrig geblieben und die würde ich mir gern so schnell wie möglich einsetzen lassen. Problem ist, meine Ärztin macht jetzt erst mal Praxisurlaub macht und auch ich verreise. Ich schätze mal, dass ich so ca. am 10 Tag des nächsten Zyklusses (Zykluslänge 28 T +/- 1) wieder zu meiner Ärztin gehen kann. Jetzt meine Fragen:

1. Ich will das Einsetzen der Kryos im normalen Zyklus versuchen. Ist dafür noch irgendeine Vorbereitung/Behandlung notwendig (möchte keine Hormone!)
2. Wie lange dauert das Auftauen/Vorbereitung des Einsetzen der Kryos?
3. Wieviele Tage nach ES sollten die Kryos eingesetzt werden (Ist Abwarten des Blastozysten-Stadiums sinnvoll?)
4. Schaffe ich das Einsetzen der Kryos überhaupt noch, wenn ich erst am Tag 10 des Zyklusses wieder zum Arzt gehe oder soll ich lieber den nächsten Zyklus abwarten?
5. Unsere Bahandlung läuft über die PKV meines Mannes. Wird das Einsetzen bezahlt? Wenn nicht, welche Kosten kommen ca. auf mich zu?

Ich bedanke mich schon jetzt für Eure Antworten.

Sunny


  Re: Fragen zumThema Einsetzen von Kryos
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   Kaiya
schrieb am 01.08.2007 11:14
Hallo Suny,

kann dir ja mal kurz berichten, wie es bei mir war . . .
Ich war an ZT 16 beim Doc (wollte eigentlich nur eine Zykluskontrolle machen, da meine Zyklen meist sehr lang sind.) Ich hatte dann einen Folli von 19 mm und eine gut aufgebaute GBS.

Musste dann am gleichen Abend den ES auslösen und am nächsten Morgen wurden die beiden Eisbärchen dann aufgeweckt. Zwei Tage nach dem Auftauen habe ich einen 3-Zeller und einen 5-Zeller zurück bekommen.

Medis habe ich vorher gar keine genommen. Nur die Auslösespritze. Danach habe ich noch HCG nachgespritzt, Utrogest ab ES genommen und drei Progesteron und Estradiol-Depotspritzen bekommen.

Meine PKV würde den Kryoversuch wahrscheinlich zahlen, ihn aber als Vollversuch zählen. Dann hättest du einen Vollversuch weniger. Dadurch, dass ich ja eigentlich nur zweimal beim Doc war, war die gesamte Kryo auch nicht sooo teuer. Ich meine, es waren so um die 700 Euro.

Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiter helfen. Wünsche dir viel Erfolg mit deinen Eisbärchen

LG
Kaiya


  Re: Fragen zumThema Einsetzen von Kryos
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   Duffy
schrieb am 01.08.2007 11:22
Hallo Sunny,

ich nehme in der Vorbereitung zu meinem Kryotransfer ab dem
2.Tag Estrifam (zum Schleimhautaufbau).
Am Tag 5 muß ich zum Ultraschall (manchmal auch Tag3) um
zu schauen, ob alles i.O. ist (z.B keine Zysten o.ä.).
In meiner Praxis findet der Transfer üblicherweise am 2. Tag
nach Auftauen statt.Ob das mit den Blastos sinnvoll ist weiß
ich nicht (da scheiden sich glaube ich die Geister smile ).
Mein Mann ist auch PKV und unser Kasse übernimmt nur
die Icsi.Kryo müssen wir selber zahlen. Bzw. du kannst zwar
die Rechnung einreichen, aber das wird dann als Vollversuch gezählt
und dementsprechend weniger Icsis werden bezahlt.
Macht also keinen Sinn....
Die Kosten liegen bei uns bei ca. 600 €
Assisted Hatching kommt noch oben drauf,wenn mans machen läßt (ca.150€)
Die Medis auch ist aber ja nicht soviel (Estrifam ca. 30€ und dann ab Transfer
Utrogest oder Crinone, da weiß ich den Preis leider nicht).
Auf Grund der Tatsache, daß du erst ab Tag 10 wieder zum Ultraschall kannst,
mußt du glaube ich noch einen Monat warten.
Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen.
Alles Liebe
Patricia


  Re: Fragen zumThema Einsetzen von Kryos
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   sunny57
schrieb am 01.08.2007 12:14
Hallo Kaiya und hallo Patricia,

danke für Eure Berichte. Ich werde wohl einfach zu meiner Ärztin gehen und abwarten, was sie dann vorschlägt. Danke auch für den Tipp, die Kryo gar nicht über die PKV laufen zu lassen. Ist ja fast ein Schnäppchen Ja

Viele Grüße

Sunny


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  Re: Fragen zumThema Einsetzen von Kryos
avatar    Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 01.08.2007 19:08
LIebe Sunny,

ja, die Rückgabe der Kryo-Embryonen im natürlichen Zyklus ist möglich. Jedoch sollte man dann den Eisprung auslösen, um eine stabilere Gelbkörperphase zu bekommen und um das Timing für dentransfer zu optimieren.

Meist werden die Embryonen 1-2 Tage nach dem Auftauen zurückgegeben

Üblicherweise werden die Embryonen 3-4 tage nach dem Auslösen zurückgegeben, das wird aber durchaus unterschiedlich gehandhabt. Blastozystentransfers können sinnvoll sein, aber pauschal kann man die frage nicht bejahen

Wenn sie am 10. Tag noch vor dem Eisprung sind, dann ist die Behandlung problemlos machbar.

Die PKV übernimmt möglicherweise die Kosten für den Transfer. Aber VORSICHT: Oft wird dafür dann einer der genehmigten Versuche "verbraucht".

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite

  Signatur   Dr. Breitbach - Reproduktionsmediziner





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