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  Organerhaltende Entfernung von Eileiterschwangerschaften
avatar    raise
Status:
schrieb am 25.07.2007 12:47
Hallo alle,

nur für den Fall, dass ich mal eine Eileiterschwangerschaft haben sollte:

Wo gibt es in meiner Nähe (Greifswald) jemanden, der eine Eileiterschwangerschaft organerhaltend entfernt? In meinem KiWuZentrum in Rostock haben sie mir nämlich gesagt, dass sie in jedem Fall den Eileiter mit entfernen, weil der häufig weitere Eileiterschwangerschaften zur Folge hat. Hier auf der Seite habe ich aber gelesen, dass diese Wahrscheinlichkeit mit 25% gar nicht so hoch ist, finde ich, so dass ich ein organerhaltendes Vorgehen vorziehen würde.

Danke im Voraus.
Raise


  Re: Organerhaltende Entfernung von Eileiterschwangerschaften
avatar    Lectorix
Status:
schrieb am 25.07.2007 13:03
Ob organerhaltend oder nicht, das hängt nicht von der Einrichtung ab, sondern von der Situation, ob man die Schwangerschaft organerhalten ausschälen kann. Das zeigt sich i.d.R. erst innerhalb der Operation, meistens versucht man, den Eileiter zu belassen, wenn es aber nicht geht oder es zu Blutungen während der OP kommt, nimmt man ihn raus.

  Signatur   Lieben Gruß,

Claudia

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1. Runde: 4 ICSIs und 2 Kryos 2004-2006: 1 Schwangerschaft (leider FG in 10. SSW wg. Chromosomenfehler beim Kind)
2. Runde: 1. ICSI neg. (Juni 2007), 1. Kryo neg. (Oktober 2007), 2. ICSI positiv (Projekt Schmunzelhase - Kathi kommt am 06.12.08 gesund zur Welt)
3. Runde: Es läuft... smile Kryotransfer 18.11., Piptitest positiv am 30.11., Bluttest am 3.12. mit 1101 etwas schockierend..., aber es ist nur "eines" und kommt als Michael am 29.07.2014 gesund zur Welt




  Re: Organerhaltende Entfernung von Eileiterschwangerschaften
avatar    raise
Status:
schrieb am 25.07.2007 13:14
Liebe Lectorix,

mein Problem ist, dass die Rostocker prinzipiell immer den Eileiter entfernen, egal wie der aussieht, haben sie mir gesagt. Ich würde ggfls. sowas aber lieber bei jemandem machen lassen, der es - wenn möglich - versuchen würde, den Eileiter zu erhalten.

Viele Grüße,
Raise


  Re: Organerhaltende Entfernung von Eileiterschwangerschaften
no avatar
   Anonymer Benutzer
schrieb am 25.07.2007 13:26
Sorry raise, ich finde es etwas früh, sich über eine mögliche Eileiterschwangerschaft Gedanken zu machen. Vielleicht hast du nie eine? Und wenn es so wäre, kannst du dich immer noch informieren.

LG Iris


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  Re: Organerhaltende Entfernung von Eileiterschwangerschaften
avatar    Lectorix
Status:
schrieb am 25.07.2007 13:37
Also, das wundert mich, aber gut, wenn sie das so machen, dann ist es deren Entscheidung. Ich hab das anders gelernt... traurig Ich befürchte nur, dass du im Fall einer Eileiterschwangerschaft keine große Auswahlmöglichkeit zwischen unterschiedlichen Krankenhäusern haben wirst, da dann die Zeit drängt. Manchmal wird übrigens auch versucht, mit Hilfe von Methotrexat die Eileiterschwangerschaft zu beenden, ohne dass man überhaupt an den Eileiter näher als notwendig ranmuss... Keine Ahnung allerdings, wie gängig das schon ist, aber solltest du noch bei weiteren Krankenhäusern anfragen, wäre das auch eine Option, die man berücksichtigen könnte.

  Signatur   Lieben Gruß,

Claudia

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  Re: Organerhaltende Entfernung von Eileiterschwangerschaften
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 25.07.2007 18:44
hallo raise,


ich weiss ja nicht, wie weit du in der kiwu-behandlung bist, aber sich jetzt schon gedanken um eine eileiter-ss zu machen ist mehr als verfrüht. ich arbeite selbst in einem kh, in dem immer versucht wird, den el zu erhalten, was leider nicht in allen fällen möglich ist, aber das hängt wirklich von jedem EINZELFALL ab (wo im el, welche ssw etc...). machst du dir auch schon gedanken über fehlgeburten, frühgeburten, geburtskomplikationen etc...? das kann nämlich auch alles auf dich zukommen.



alles gute!



maria1


  Re: Organerhaltende Entfernung von Eileiterschwangerschaften
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   schnapsi_77
Status:
schrieb am 25.07.2007 20:12
Hallo,

hatte leider im März diesen Jahres das Pech eine Eileiterschwangerschaft zu haben. Ende der siebten Woche hatte ich mega Schmerzen und mußte not-operiert werden. Meinen Eileiter konnten sie aber trotzdem erhalten, meinten aber ich hätte nicht mehr so viel Spaß mit ihm.

Das merke ich nun auch jeden Monat extrem, wenn ich meine Tage habe. Hatte zwar schon immer Probleme auf der Seite aber seit der OP ist es definitiv schlimmer geworden.

Hoffe für Dich, daß Du sowas nie erleben mußt.

Alles Liebe für Dich

Gruß schnapsi_77


  Re: Organerhaltende Entfernung von Eileiterschwangerschaften
avatar    raise
Status:
schrieb am 25.07.2007 21:14
Liebe Iris68,

wieso früh? Ich habe rekonstruierte Eileiter und damit statistisch gesehen ein höheres Risíko für Eileiterschwangerschaft als normal. Und ich lebe in der Pampa, ganz weit draußen, offenbar mehrere hundert Kilometer von einer chirurgischen Einrichtung, die nach dem offenbar ganz normalen Standard der Organerhaltung wo möglich handelt. Die nächste größere Stadt ist Rostock, was nicht aus besagtem Grund nicht die erste Wahl für mich ist, oder Stettin (naja, ob Polen so gut ist), ich werde also offenbar noch weiter fahren müssen. Deshalb möchte ich schon gern im Voraus wissen, in welchen Zug ich dann steige, eben weil man da nicht viel Zeit hat, wenn es mal diagnostiziert ist. Die Recherche darüber zu machen und die diesbezügliche Entscheidung im womöglich schockbeladenen Ernstfall zu treffen, finde ich keine so sympatische Variante.

winken Raise


  Re: Organerhaltende Entfernung von Eileiterschwangerschaften
avatar    Lectorix
Status:
schrieb am 25.07.2007 22:49
Ich bin völlig irritiert immer noch von dem Vorgehen in Rostock, dass man generell den Eileiter wegschnibbeln will. Die Frauenklinik, in der ich tätig war, war ein stinknormales Kreiskrankenhaus in der ostfriesischen Pampa (drumrum ein paar Schafe und Deiche) und wir haben immer zuerst versucht, organerhaltend zu operieren... Ich hab ne Frage Ich versteh die definitive Aussage der Rostocker Klinik echt nicht...

  Signatur   Lieben Gruß,

Claudia

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  Re: Organerhaltende Entfernung von Eileiterschwangerschaften
avatar    raise
Status:
schrieb am 26.07.2007 12:49
Ich verstehe sie auch nicht, aber es passt irgendwie damit zusammen, dass sie keine Eileiterrekonstruktion machen und mir auch nicht mal gesagt haben, dass sowas bei mir sinnvoll sein kann und wer das macht. Chirurgie ist vielleicht einfach nicht ihre Stärke - oder es ist ein ideologisches Problem, ich meine, vielleicht glauben sie einfach, dass nicht einwandfreie Eileiter grundsätzlich nur Stress machen und man am besten gleich auf IVF umsteigt. Der Chefarzt dort hat die Reproduktionsmedizin in Amerika gelernt - ich weiß nicht, wie die dort über das Thema denken. Da gibt es ja auch viel mehr Kaiserschnitte als hier und so, ich glaube, die haben zu vielem vielleicht eine andere Einstellung als wir.

Liebe Grüße,
Raise




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