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  Unterschied beim Protokoll
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   gelöschter User
schrieb am 19.07.2007 12:40
Hallo!

Ich hab wiedermal eine Fachfrage Ich werd rot

Bei diesem ICSI Versuch habe ich auf den Pillenvorzyklus verzichtet und gleich am 2. Zyklustag mit Gonal F begonnen. Auf dem Brief den mein Gyn erhalten steht stand "Antagonisten-Protokoll".

So weit so gut.

In wie fern besteht da jetzt der Unterschied wenn ich beim nächsten Versuch den Pillen-Vorzyklus mache? Ist dann die Überstimulation geringer oder hat das wenig Auswirkung auf die Menge der Follikel wenn man ganz gleich viel spritzt? Wird das dann nur gemacht um alles besser planen zu können oder ist da wirklich so viel dahinter?

Wenns Sinn macht nehme ich diesen bitteren Verhütungs-Monat in Kauf aber wenn nicht dann werde ich das wieder sein lassen.

Wie stehen da die Meinungen dazu? Gibts da Erfahrungswerte was besser war? Sollte ich beim nächsten Versuch ein anderes Medikament zB Puregon probieren ob da die Eierstöcke weniger reagieren damit auch alle punktiert werden können?

Lg
Brigitte

PS: Ja ich weiß, die Hoffnung ist erst morgen zu Ende, ich hab ja schon einmal gepostet, dass nach PU Game fast over war und dann war doch eine Befruchtung zwinker


  Re: Unterschied beim Protokoll
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   *Jane*
schrieb am 19.07.2007 12:55
Hallo Brigitte,

schau mal hier: [www.wunschkinder.net]

Da werden deine Fachfragen eigentlich alle beantwortet, was die Pille angeht. Auf die Menge wird es keinen Einfluss haben, aber die Chancen, dass wenig Unreife dabei sind, sind größer. Ich werde es sicherlich beim nächsten Mal probieren, da ich wegen der Qualität (und natürlich der Überstimu-Probleme) gern weniger Follis hätte, aber bisher immer einige Unreife dabei waren.

Was die Stimu angeht: Ob ein anderes Medikament was bringt, weiß ich nicht so recht. Ich würde es wahrscheinlich mit einer geringeren Dosis probieren.

Aber wie du schon gesagt hast: Noch ist Hoffnung für deinen Kampfkrümel da.

LG Jane

  Signatur   **************
ICSI positiv (Dez. 2003)
8 x ICSI negativ und 4 x Kryo negativ (Juli 2005 bis April 2010)
1 x H-ICSI negativ (Dez. 2008), 1 x H-Kryo negativ (Feb. 2009)
Plan B (Okt. 2010) - positiv



  Re: Unterschied beim Protokoll
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   gelöschter User
schrieb am 19.07.2007 13:14
danke für den Link. Weiß auch nicht so recht ob das bei mir was bringt weil an der Eizellqualität scheitert es bei mir ja anscheinend nicht. Werde ich mit dem Doc besprechen aber umhauen tut mich das alles nicht also denke ich mal, dass ich es wieder ohne probieren werde. Eventuell statt den ersten 4 Tagen mit 150 auch schon nur 115 so wie bei den restlichen Tagen Gonal spritzen. Könnte sein, dass das dann besser wird.

Andererseits hat anscheinend nur mein linker Eierstock PCO? Gibts das? Rechts sah alles super aus, links wars eindeutig PCO. !?

LG
Brigitte


  Re: Unterschied beim Protokoll
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   *Jane*
schrieb am 19.07.2007 13:30
Hallo Brigitte,

es ist ja nicht nur die Eizellqualität. Wenn du sehr viele Eizellen hast, dann ist die Gefahr von Überstimu-Problemen sehr groß (weißt du ja selbst am besten). Also sollte man versuchen, weniger Eizellen heranreifen zu lassen. Damit die Ausbeute bei der PU trotzdem groß wird, sollten möglichst viele davon reif sein. Und das erreicht man mit der Pille.

Wenn du gut auf Gonal-F ansprichst und die Qualität der Eizellen gut ist, dann könnte man wahrscheinlich einfach die Dosis verringern. Das solltest du einfach mit deinem Arzt besprechen.

Mein rechter Eierstock ist auch träger als der linke. Weiß auch nicht warum. Vielleicht weil ich dort Verwachsungen habe. Ich hab ne Frage

LG Jane

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  Re: Unterschied beim Protokoll
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   gelöschter User
schrieb am 19.07.2007 13:44
ja ja die olle Überstimu! Hätte sich aber wohl vermeiden lassen wenn ich wie gewünscht nach PU und TF gleich mal 1l Infusion angehängt bekommen hätte und mir der Trick mit den Eiweißdrinks gleich gesagt wurde aber egal, ich habs nicht als so arg empfunden. Bin mal gespannt was der Doc dazu meint, ich nehme mal an er möchte es mit Pille wie gewöhnlich machen. Warum der linke Eierstock so hoch oben war ist mir auch ein Rätsel, war er eigentlich noch nie bzw. weiß ich nicht ob man das irgendwie verhindern kann. Na da bin ich mal gespannt was der Doc dazu sagt zwinker ich hasse die Pille ja soooo seit ich mit der Verhütung so Probleme hatte und wollte seither eigentlich keine Pille mehr nehmen zwinker

Ach ja, eine Frage hab ich noch. Weißt du ob man nach Überstimu Grad 2 bis 3 gleich wieder einen Versuch starten könnte oder muss man da eine gewisse Zeit pausieren? Würde gerne im September den 2. Versuch machen falls es nicht geklappt hat. wäre das dann zu knapp? Eierstöcke sind ja jetzt wieder normal groß.

Danke und lg
Brigitte


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.07.07 13:46 von atomic4ever.


  Re: Unterschied beim Protokoll
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   *Jane*
schrieb am 19.07.2007 13:48
Ich habe ja selbst gestern eine Frage gestellt, was optimierbar wäre und der Doc meinte, die Überstimu könnte sich durch den hohen Östrogengehalt negativ auf Eizellqualität und Einnistung auswirken. Das sind für mich schon ziemlich schlagende Argumente, eine Überstimu beim nächsten Mal zu verhindern.

Und wenn die Pille mir eine größere Ausbeute bei weniger Follis bringt, dann nehm ich die auf jeden Fall vorher.

LG Jane

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  Re: Unterschied beim Protokoll
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   gelöschter User
schrieb am 19.07.2007 14:07
so, hab mir den Thread jetzt gesucht und aufgesaugt smile

hm, bin etwas verwirrt, mir sagte man, dass eine Überstimu durchaus positiv auf eine Schwangerschaft wirken könne, von negativ war da nie die Rede.

Schilddrüse wurde bei mir gecheckt, hab eine latente UF, die aber nur im Fall von iVF kurzfristig eingestellt werden sollte lt. Befund vom Sd-Doc. das haben wir jetzt auch gemacht wobei eigentlich nie den WErt dann während der STimu oder danach kontrolliert hat. Werde ich morgen beim BT verlangen das zu tun also TSH, T3 und T4. Vielleicht hat ja bei der Dosis etwas nicht gestimmt?

APC Resonanz-Test also Faktor V Leiden wurde auch gecheckt, wird in der Wiener kIWU als Voraussetzung für ein Erstgespräch gesehen also kanns nicht so unwichtig sein.

Ansonsten spricht bei dir sicherlich nichts gegen ein anderen Protokoll, überhaupt wenn du selbst schon das Gefühl hast etwas verändern zu müssen. Ich kann leider nicht sagen, ob die Follis am linken ES reif gewesen wären oder nicht weil sie ja nicht punktiert werden konnten. Die am rechten dürften ganz fit gewesen sein. Allerdings hilft mir mein Alter da wohl auch etwas nach, Endo ist auch keine vorhanden.

Tja, sind wir nun klüger Ich hab ne Frage weiß auch nicht, werde mal darüber nachdenken ob ich an der Stimu was verändern möchte.

GLG
Brigitte


  Re: Unterschied beim Protokoll
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   *Jane*
schrieb am 19.07.2007 14:16
ich dachte bisher auch immer, dass eine Überstimu eher positiv wirkt oder zumindest nicht negativ. Aber der Beitrag in den News über die Ergebnisse einer Studie haben mich dann eines Besseren belehrt. Dass die Qualität bei so vielen Eizellen nicht so gut sein soll, wusste ich aber vorher schon. Nur meine Kiwu-Praxis scheint das nicht so zu sehen.

Ob ich ein anderes Protokoll mache, weiß ich noch nicht. Eine Verringerung der Dosis müsste eigentlich auch schon was bringen. Und das ultralange Protokoll bedeutet einfach nur eine längere DR, soweit ich weiß. Aktive Endo-Herde sind bei mir ja angeblich nicht vorhanden, so dass ich nicht weiß, ob dieses Protokoll sinnvoll wäre. Mal sehen, was die Ärztin sagt.

Problem bei euch sind ja auch in erster Linie die Spermien. Da kann man einfach nur versuchen alles zu optimieren und dann hoffen, dass alles stimmt.

LG Jane

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  Re: Unterschied beim Protokoll
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   Joja
schrieb am 19.07.2007 14:22
also mir hat mein doc gesagt, er bevorzugt das antagonisten-protokoll. hat damit viel bessere erfahrungen und ist auch für die frau weniger stressig. er hat gesagt, dass überstimulierungen bei antagonistenprotokollen viel weniger vorkommen, vor allem die gefährlichen. und die qualität der eizellen besser ist (was bei älteren semestern wie mir wohl wichtig ist, da die qualität eben im durchschnitt nicht so gut ist wie bei jungen frauen).
aber wahrscheinlich hat jede klinik ihre eigenen erfahrungen mit den verschiedenen protokollen,
LG
Joja


  Re: Unterschied beim Protokoll
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   gelöschter User
schrieb am 19.07.2007 14:23
was ich bei der Überstimu nicht ganz verstehe:

die Überstimu tritt doch erst nach der PUnktion also NACH der Befruchtung ein, wie kann sich das dann auf die Eizellqualtität auswirken? Wenn es die Einnistung durch zu viel Östrogen behindert, gut klingt irgendwie logisch aber die Qualität? Bei mir wurde leider trotz Überstimu nie ein Hormontest gemacht daher kann ich nicht sagen ob sich die Überstimu bei mir auf die Östrogenwerte ausgewirkt haben oder nicht.

Ich frag da morgen in meiner Kiwu nach wenn ich nicht darauf vergesse vor lauter Fragen zwinker Weißt eh, Alzheimer im Anmarsch!!!

GLG
Bri

PS: Schön, dass du über einen weiteren Versuch nachdenkst, kämpfen ist für mich leichter als nichtstun oder gar aufgeben. Bei dir wohl auch!


  Re: Unterschied beim Protokoll
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   gelöschter User
schrieb am 19.07.2007 14:24
Antagonisten mit Vorzyklus oder direkter Start?


  Re: Unterschied beim Protokoll
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   *Jane*
schrieb am 19.07.2007 14:26
Der Östrogenwert ist bei vielen Follis in der Stimuphase sehr hoch. Die Follikel produzieren nämlich Östrogen. Das ist bei dir sicherlich auch gemessen worden.

Da die Follikelreste (Gelbkörper) neben Progesteron auch noch Östrogen produzieren (allerdings dann weniger als bei der Stimu) kann sich das dann auch noch auf die Einnistung auswirken.

LG Jane

P.S.: Ja, weitermachen ist einfacher.

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  Re: Unterschied beim Protokoll
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   gelöschter User
schrieb am 19.07.2007 14:29
Nö, hatte absolut keine Blutabnahme mit Hormonwerten in der STimuphase und danach in der WS auch nicht (trotz Überstimu)! Die Bluttests waren immer nur Elektrolyte wegen Hkt & Gerinnung, das waren gesamt 3 Tests. Hormonmäßig lief da leider nix traurig Habe auch gedacht, dass das normalerweise gemacht wird, war aber net so. Die im KH meinten das wäre ja egal und zu teuer!?


  Re: Unterschied beim Protokoll
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   Joja
schrieb am 19.07.2007 15:20
meine klinik bevorzugt antagonisten-protokoll ohne vorzyklus. also start am 2. ZT. aber wie gesagt, jede klinik hat andere erfahrungen und meinungen. übrigens überprüfen sie auch nicht den östradiol-wert während der stimu. mein arzt sagt, dass man bei erfahrung die reifung der follikel sehr genau durch US bestimmen kann. fand ich auch ein bisschen komisch. aber da vertrau ich ihm mal.
was die überstimulierungen betrifft, habe ich auch in den news gelesen, dass bei bis zu 75% der frauen zu viel stimuliert wird (studie). wahrscheinlich denken alle, hauptsächlich viele follikel. ich glaube, dass wird sich in den nächsten jahren ändern. und man wird immer mehr die qualität der eizellen studieren.
LG
Joja


  Re: Unterschied beim Protokoll
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   Lonly Lovegood
schrieb am 19.07.2007 18:13
Hallo,
ich hatte bei meiner ersten IVF 15 Eizellen, davon haben sich 9 befruchten lassen und 6 waren gut genug für insgesamt 3 Transfere. Stimuliert hatte ich mit dem langen Protokoll. Ich bin bei der IVF schwanger geworden, hatte aber leider eine FG. Wir haben uns diesmal bewußt für das Antagonisten Protokoll entschieden, einfach damit ich mich besser fühle und um mit weniger Eizellen vielleicht die Qualität positiv beeinflussen zu können. Als ich dann am Montag Transfer hatte, war ich auch nicht überrascht, dass es diesmal nur 7 Eizellen waren, als ich dann aber am Dienstag erfahren habe, dass sich nur 3 befruchtet haben lassen, bin ich dann doch nervös geworden, ob das wohl die richtige Entscheidung war. Heute hatten wir das enorme Glück, dass sich alle drei sehr gut weiterentwickelt haben, zwei 8-Zeller und ein 7-Zeller, alle A Qualität. Für mich persönlich, war dieses Protokoll auf jeden Fall einen Versuch wert, ob es sich im Endeffekt auszahlt, das werden wir dann sehen. Es hat auch das Risiko mit sich gebracht, dass man vielleicht gar keine befruchteten Eizellen erhält. Auf jeden Fall ging es mir mit diesem Protokoll und einer Anfangs sehr geringen Dosierung von Gonal F, sehr sehr gut. Wir haben das alles im Vorfeld sehr ausführlich mit unserem Doc besprochen, wenn er uns davon abgeraten hätte, hätten wir den Versuch nicht gewagt. Ich empfand dieses Protokoll auf jeden Fall sehr viel natürlicher.
Beide Protokolle haben ihre Vor und Nachteile.
Liebe Grüße
Bärbel




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