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  Beginn der 1.IVM
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   sprotte
schrieb am 18.01.2007 19:58
Hallo Ihr Lieben,

ich bin neu hier, obwohl ich schon seit Monaten hier rumgeister auf der Suchen nach allem über IvM Erfahrungen.
Ich finde es sehr schön, wie viel Halt hier untereinander verteilt wird. Toll! Großes Lob an Euch alle.
Nun habe ich ein paar Fragen. Werde nämlich so langsam nervösIch hab ne Frage
In ein paar Tagen steht der 1.ZT an und damit der Zyklus für unsere IvM in Lübeck.
Ich habe den Fahrplan und alles bekommen, könnte mir aber dennoch jemand von Euch sagen wie alles von statten geht?
Wir haben noch null Erfahrung mit all den Eingriffen.
Wie läuft die Punktion ab? Wie der spätere Transfer? Wir müssen 100 km fahren, kann ich nach der Punktion einfach aufstehen uns selbst ans Steuer oder muß ich mir nen Fahrer besorgen? Wie steht das so mit den Schmerzen?
Gibt es jemand unter Euch, die keine PCOS-Patientin ist und dennoch eine IvM hinter sich hat?
Wer ist denn durch IvM schwanger geworden ( ab Mitte 06?)
Lieben Gruß an Euch
und


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.01.07 20:14 von sprotte.


  Re: Beginn der 1.IVM
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   klaraklara
schrieb am 18.01.2007 21:27
Hallo Sprotte,
mit IVM habe ich keine Erfahrung, aber ein Punktion hatte ich schonmal.
Wenn Du sie wie ich unter Vollnarkose bekommst, lassen sie Dich nicht
alleine nach hause, schon gar nicht ans Steuer.
Es gibt aber glaube ich auch Kliniken, die es mit Teilnarkose machen,
dann ist es evtl anders.

Viel Glück unbedingt. Klara


  Re: Beginn der 1.IVM
avatar    strelitzie73
schrieb am 18.01.2007 21:49
Hallo Sprotte! Hihi, bist Du aus Kiel?

Herzlich willkommen hier!

Kann Dir bezüglich Deiner Fragen null Antwort geben. Kriegst aber bestimmt noch Antworten diesbezügich. Wobei IVM ja noch recht neu ist.


  Re: Beginn der 1.IVM
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   Manulein
schrieb am 18.01.2007 22:23
Hallo Sprotte


habe 3 IVM plus einmal Kryo hinter mir, alle leider Negativ
Was mich aber nicht dazu bringt was schlechtes über IVM zu sagen,ich hatte halt nur Pechgrmpf

IVM finde ich toll,unkompliziert und schonend.
Ich habe es mitgemacht als es noch eine Studie in Lübeck war, kannst ja alles mal in meinen Profil nachlesen.

Punktion bei IVM immer unter Narkose( das Team ist super nett,du schläfst schnell ein und wenn du aufwachst ist alles schon vorbei), da man nicht wackeln darf da die eierchen zu klein sind,hat man uns erklärt,so fällt nachhause fahren am PU Tag also aus,nach Transfer ist es kein Problem.
Schmerzen hatte ich nach den Punktionen nie gehabt.

Wir sind bissl mehr als 400 Km nach Lübeck gefahren.

Da es jetzt auch einiges an Geld kostet "lohnt" es sich erstmal nicht IVM zu machen,da wir jedesmal fahrkosten haben plus Unterkunft,man fährt leider nicht nur einmal für einen Versuch hin.
Wir werden jetzt einmal eine "richtige" ICSI ausprobieren und danach neuentscheiden,vieleicht ist IVM auch nicht unser Weg Ich hab ne Frage

Schneckenbeller ist schwanger geworden und ihre süße Maus ist glaub ich schon auf der Wel oder zumindst bald.


Ganz liebe Grüße
Manu


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  Re: Beginn der 1.IVM
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   nichtmehrhier
schrieb am 19.01.2007 09:14
Hallo!

Also ich kann Dir leider nichts direkt zur IVM sagen, ich wäre eigentlich auch ein Kandidat dafür- nur ich wollte es erstmal so mit geplantem Sex probieren!
Schneckenbeller ist durch IVM in Heidelberg schwanger geworden und müssten eigentlich ihren Sohn schon haben!Ich hab ne Frage

Mir hat der Oberarzt erkklärt, dass es eine sehr schonende Sache sei, da man nicht soviele Medis nehmen muss. Aber es ist nicht zu vergessen- finde ich persönlich- dass es trotz allem, immer noch eine Studie ist und man an einem "Versuch" teilnimmt. Aber das muss jeder für sich entscheiden, ob und wie er das will. Ich bin nicht negativ der IVM gegenüber eingestellt, aber ich hinterfrage!

Ich dück Dir auf alle Fälle die und vielleicht kannst Du hier dann genaueres und vielleicht auch Neues posten- das würde wieder Anderen helfen! Dank Dir!




  Re: Beginn der 1.IVM
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   sprotte
schrieb am 19.01.2007 13:32
Ihr Lieben,
vielen Dank schon mal.
Heute ist 1. ZT und ich habe gleich einen Termin in Lübeck gemacht.
Das Ganze startet am Donnerstag. Nun heißt es Koffer packen und von NRW an die Küste, denn so wie Manu bemerkte: 400 km ist eine lange Strecke. Wir haben Glück, dass unsere Eltern im Norden leben. Obwohl ich jetzt schon keine Lust auf deren Blicke – Mitleid –Gespräche - kluge Ratschläge - …habe!

Liebe Sternengeflüster,
ich kann Dich verstehen. Bin selber sehr kritisch. Nicht umsonst haben wir 6 Jahre gewartet bevor wir uns für medizinische Möglichkeiten geöffnet haben.
Ich habe viel zu IvM in Netz gelesen und 1000 Mal bei Dr. von Otte nachgefragt, dass er schon schmunzelte und meinte „toll- Sie fordern mich immer neu“. Ist wirklich ein ganz sympathischer Arzt. Du hast Recht: IvM zählt in Deutschland noch als Studie, aber nicht zu vergessen, dass es in DK seit Jahren angewandt wird. Lübeck hat regen internationalen Austausch und so wird die Optimierung des Verfahrens stets weiter vorangetrieben. Es lassen sich auch wahre Schreckens-Publikationen im Netz finden. Von wegen 80% Fehlbildung und so, aber wenn man dann mal tiefer in die Materie eintaucht sieht man: nicht an menschlichen Embryonen ermittelt sondern am Rind ( kleiner Hinweis- bei Rindern ist IvM das favorisierte Standardverfahren seit längerem)…
Uns wurde dann gesagt, dass es diese Untersuchungen gar nicht am menschlichen Embryo geben kann, da man die Eier dadurch unbrauchbar machen würde und es wäre wirklich unklug eine Frau hormonell zu stimulieren damit sie schwanger wird und dann die Eier zu kontrollieren um dann zu sagen, alle unauffällig, aber nun leider nicht mehr einsetzbar.
Und noch ein Denkanstoß: man geht davon aus, dass auch bei natürlichen SSen die Chromosomenaberration bei 50-60% liegt. Kann man aber nicht genau bestimmen, da wir alle wissen, es gibt eine hohe Dunkelziffer an nicht bemerkten SSen, die in den ersten Wochen verloren gehen.
Es gibt derzeit 500-1000 Kinder nach IvM in der Welt und bei allen, die registriert sind, lassen sich keine Auffälligkeiten nachweisen.

Nun das Kritische an der Methode: Die Erfolgsrate liegt bei (max.)15-20%. Je mehr PCOS-Patienten behandelt werden, desto niedriger. Da vermutlich nicht nur die Ovarien „nicht ganz rund laufen“. D.h.: niedrigere Wahrscheinlichkeit als bei ICSI.
Und es kommt hinzu, dass die Punktion für die Mediziner schwerer ist als bei der ICSI. Dort werden etwa 2cm große Eizellen entnommen. Bei der IvM sind sie aber nur 5mm groß. Klingt nach ruhigem Händchen, gell?
Wenn man dann so wie ich keine PCOS- Vorgeschichte hat hofft man nur, dass genügend Zellen gefunden werden und diese heil entnommen werden können.

So- das war im Großen dass was ich so weiß, nach bestem Wissen und Gewissen.
Wenn ich Lübeck durch habe werde ich mal meine Erfahrungen ins Forum stellen, denke auch wie Sternengeflüster dass das den einen oder anderen interessieren könnte.

Kurz noch, für die, die’s wissenmöchten - momentan muß man mit insgesamt 600€ für IvM rechnen. 400€ Untersuchung & Eingriffe und 200€ die Medikamente.

Liebe Manu,
ich drücke Dir ganz fest die Daumen und glaube tief daran, dass alles gut wird!


  Re: Beginn der 1.IVM
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   klaraklara
schrieb am 19.01.2007 17:44
Liebe Sprotte,

danke für die Mehr-Information über IVM.
Ich wollte nochmal fragen, weshalb das eigentlich angewendet wird.
Hauptsächlich aus Kostengründen?

Hier im Forum wird IVM manchmal empfohel, wenn die
Eizell-Reifung im Körper nicht so richtig funktioniert.
Ist das auch eine Indikation?

Weiss das hier jemand?

Danke und viel Glück und liebe Grüsse, Klara


  Re: Beginn der 1.IVM
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   sprotte
schrieb am 19.01.2007 19:22
Liebe Klara,

die Kosten sind für uns zwar ganz interessant, aber nicht der Grund der Forschung.
Der eigentliche Antrieb für die Mediziner war das Problem der Überstimulation bei vielen Frauen unter den herkömmlichen Methoden. Ob eine Eizell-Reifungsstörung im Körper Indikation ist kann ich nicht mit Sicherheit beantworten, deshalb spekuliere ich auch lieber nicht. Du kannst aber jeder Zeit in Lübeck morgens anrufen oder dem Doc mailen. Die melden sich wirklich schnell zurück.
Die "perfekten" Patientinnen sind übrigens die PCOS-Mädels, da dort die große Anzahl der Eibläschen vom Vorteil für die Gewinnung ist. Die IvM verzichtet weitestgehen auf hohe Dosen von Medikamenten. Somit sind sie froh, wenn organisch unaffällige Pat. genügend Eibläschen im US zeigen.
Falls noch mehr Fragen sind, einfach melden.
Lieben Gruß
und




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