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  Antiphosphiliphid Syndrom, was ist es den nun?
avatar    Mariii
schrieb am 02.01.2007 14:02
Hi,
da bei meiner erneuten Blutkontrole bei doc Reichel nun ein "leichtes" APS diagnostiziert wurde frag ich mich nun was ist es den nun.
Ich hab schon viel gegoogelt und erfahren das es eine Form der Blutgerinnungstörung ist, aber ich lande oft auf Rheuma Seiten, aber es steht dann doch nix über APS da.
In wie weit hat es den nun mit Rheuma zu tun. Oft sinde es auch sehr fachspezifische Seiten und so versteh ich doch nur die Hälfte.

Hat irgend jemand von euch ein Erklärung die man auch als Laie versteht?
Bedeutete das was für die IUI, den mein doc meint, Heparin erst wenn ic h ss werde. Aber sollet ich es nicht doch eher im Vorfeld schon nehmen?
Doc Reichel bekomme ich erst in ein paar wochen ans Telefon.
Muß ich sonst was beachten im normalen Leben oder spielt APS keine große Rolle? ist ha nur als "leicht" diagnostiziert.

(so, hab nun viel Fragen im Forum gestellt, ja ich laß auch mal wieder die anderen zu wort kommen)


  Re: Antiphosphiliphid Syndrom, was ist es den nun?
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 02.01.2007 17:16
hallo marion,

das steht dazu in docs theorieteil, zwar unter fehlgeburten (aber wir wissen ja nun schon lange, dass die gründe für fehlgeburten und nichteinnistung nahezu identisch sind zwinker):

"Autoimmunerkrankung

Autoimmunerkrankungen gibt es in großer Zahl, am bekanntesten ist z. B. das Rheuma. Grundsätzlich handelt es sich dabei um Erkrankungen, welche dadurch bedingt sind, daß das Immunsystem Antikörper gegen körpereigenes Gewebe bildet, welches dadurch in Mitleidenschaft gezogen oder zerstört wird. Der systemische Lupus erythematodes (SLE) ist eine Autoimmunerkrankung aus der Gruppe der Kollagenosen, die vorwiegend junge Frauen betrifft. Dabei kommt es zu Entzündungen in verschiedenen Organen (in erster Linie Haut, Blutgefäße, Nieren und Gelenke).

Das Antiphospholipidsyndrom ist ebenfalls eine Autoimmunerkrankung und wie der Lupus erythematodes zeichnet es sich durch Antikörper gegen körpereigenes Gewebe (das Phospholipid Cardiolipin; ein Stoff, der in der Zellwand vorhanden ist) aus.

Es gibt auch Patienten, die keine sonstigen Zeichen eines SLE zeigen (also keine Organschäden), bei denen aber trotzdem Lupus-Antikörper im Blut nachweisbar sind und die dadurch Thrombosen erleiden. Häufig fallen solche Frauen zuerst durch häufige Fehlgeburten auf. Dies wird durch Thrombosen der Placenta, meist nach dem 3. Schwangerschaftsmonat, verursacht und ist eine wichtige Differentialdiagnose von häufigen Fehlgeburten.

Die Diagnostik beinhaltet die Untersuchung von Cardiolipinantikörpern und Luopusantikoagulanz aus dem Blut. Oft werden auch andere mit SLE vergesellschaftete Antikörper untersucht, wie z. B. Antinukleäre Antikörper (ANA)."

die gegenmaßnahmen (auch um die einnistung zu unterstützen) sind simpel...in erster linie ASS 100, ggfs. cortison niedrig dosiert, ggfs. heparin...diese therapievorschläge macht doc reichel.

das APS hat eben die dumme besonderheit beides zu sein: autoimmun- und erinnungsrelevant störend bei kiwu...aber gut behandelbar smile.

winken reaba


  Re: Antiphosphiliphid Syndrom, was ist es den nun?
avatar    Kira4711
schrieb am 02.01.2007 19:30
Hallo,

bei mir stand das damals auch. Aber: Es hat sich nicht bestätigt. Du solltest das unbedingt noch mal überprüfen lassen. Vielleicht hast Du es ja doch nicht, so wie ich damals.

Liebe Grüße!

Kati


  Re: Antiphosphiliphid Syndrom, was ist es den nun?
no avatar
   Coccinelle
schrieb am 02.01.2007 19:57
Hallo liebe Marion,

bei mir wurde auch ein primäres APS diagnotiziert (siehe Profil) und ich muß deshalb bei jedem Versuch eine Begleitbehandlung (Kortison+Aspirin+Heparin) nehmen. So wie ich den Arzt verstanden habe, kann dieses Syndrom zur Einnistungstörung führen, da diese Antikörper gegen das Antigerinnungsprozess des Blutes arbeiten. D.h. die dadurch entstehende Blutgerinnung kann Thrombose des Embryons führen und damit zur Einnistungstörung und im schlimmsten Fall zu einer FG führen. Dieses Syndrom kann sich-muß aber nicht- in Form von Rheuma oder Lupus zeigen. Ich habe beispielsweise gelegentlich Gelenkschmerzen vor Einsatz meiner Mens.
Im normalen Leben spielt APS keine große Rolle, sofern Du keine Schmerzen empfindest.
Hier schicke ich Dir ein Link dazu, was ich bei mir gespeichert hatte:
[www.lupus-darmstadt.de]

Ich hoffe, ich konnte ein wenig helfen.
GLG,
Coco




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