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  Erhöhtes Risiko einer Trisomie 21 nach ICSI ?
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   gelöschter User
schrieb am 09.10.2006 08:04
Hallo Ihr winkewinke

Da ich ja nun nach meiner ersten ICSI erfolgreich Schwanger Geworden bin mich riesig freue (ich habe es aber hier im Forum nie Offiziell bekannt gegeben weil ich immer noch Angst habe). Bei meiner letzten US Untersuchung am 05.10.2006 wurde ich nun darauf hingewiesen eine NFM machen zu lassen um die Möglichkeit eines Dowsyndromes auszuschließen. Meine Chancen ständen laut FÄ jetzt 1:25000 (da ich erst 23 Jahre bin).

Nun meine Frage ist das Risiko nun Höher durch die Behandlung?
Hat jemand Erfahrung mit dieser Untersuchung?

Bitte helft mir ich bin schon total am Durchdrehen crazy

Liebe Grüße Moonlight




  Re: Erhöhtes Risiko einer Trisomie 21 nach ICSI ?
avatar    Dati
schrieb am 09.10.2006 08:10

Was ist den eine NFM Ich hab ne Frage

Aber nun laß dich mal nicht verrückt machen !!!!! und freue dich das du schwanger bist!!!




  Re: Erhöhtes Risiko einer Trisomie 21 nach ICSI ?
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   gelöschter User
schrieb am 09.10.2006 08:13
NFM heißt Nackenfaltenmessung da wird geschaut ob ein erhöhtes Risiko besteht auf ein Down-Syndrom in Zusammenhang mit einem Bluttest. Das muß man aber leider selbst bezahlen? traurig

LG Moonlight




  Re: Erhöhtes Risiko einer Trisomie 21 nach ICSI ?
avatar    Dati
schrieb am 09.10.2006 08:18
Da ich ja leider noch nie soweit war weiß ich das nicht genau traurig

Erinnere mich aber das das hier auch schon bei Schwangerschaft gemacht wurde.

Sonst frag doch vorsichtishalber nochmal im SS-Forum nach Ich hab ne Frage

für dich!


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  Re: Erhöhtes Risiko einer Trisomie 21 nach ICSI ?
no avatar
   Merlelil
schrieb am 09.10.2006 08:22
Liebe Moonlight,
ich selber war leider noch nie so weit, dass ich das hätte machen lassen können. Und von Statistiken weiß ich nicht wirklich viel (warum ich trotzdem schreibe? Kommt noch).
Aber du bist jung, da ist das Risiko geringer.

An deiner Stelle würde ich mir die Frage stellen, was ich mit dem Ergebnis machen würde. Könntest/möchtest du ein Downkind abtreiben? Denn diese Entscheidung ist es doch letztlich, die eine solche Untersuchung nahe legt, oder?

Eine Abtreibung käme für mich nicht in Frage - was aber nicht heißt, dass ich nicht verstehen könnte, falls sich jemand anders entscheidet. Also brächte mir diese Untersuchung wohl mehr Stress als Erleichterung. Was, wenn der Arzt sagt, die Wahrscheinlichkeit einer Trisomie sei erhöht? Möchte ich mir den Rest meiner langersehnten Schwangerschaft "versauen"? Und positiv betrachtet, könnte ich mich nach einem solchen "Urteil" denn besser auf mein Kind vorbereiten? Ich denke nicht, denn jedes Downkind ist anders und du weißt nicht, wie groß die Behinderung letztlich sein wird.

In deinem Alter würde ich mich diesem Stress nicht aussetzen. Aber höre auf dein Bauchgefühl und mach das, was für dich gut ist. Ich drücke dir die Daumen für eine schöne schwanger

Merle


  Re: Erhöhtes Risiko einer Trisomie 21 nach ICSI ?
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   appolonia
schrieb am 09.10.2006 08:32
Hallo Moonlight,

bin gerade in der vorbereitung zur 1. ICSI und war bei einer humangenitischen Beratung. Ich bin 35 und bei einer möglichen geburt 36, mein man ist 33. Bei der untersuchung wurden wir darauf hingewiesen, daß das risiko bei einer ICSI behandlung höher ist; jedoch minimal. ich sollte in meinem alter zusätzlich zur Nackenfaltenuntersuchung noch eine fruchtwasseruntersuchung machen lassen.

zu der kostenübername kann ich nix sagen, glaube aber bei icsi-schwangerschaften übernimmt die kasse.

lg,
appolonia


  Re: Erhöhtes Risiko einer Trisomie 21 nach ICSI ?
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   LeeLee
schrieb am 09.10.2006 08:34
Das Ersttrimesterscreening würde ich persönlich immer machen lassen.

Die meisten Frauen, die ein Kind mit Down-Syndrom bekommen sind jünger als 35 Jahre, da sie oft keine Diagnostik in der Schwangerschaft machen lassen.

Die NFM mit der Blutentnahme ist ja eine nicht invasive Diagnostik. Dem Baby kann also nix passieren. Der Nachteil ist, dass das Ergebnis keine Diagnose, sondern nur eine Risikoberechnung ist.

Wenn dann aber irgendetwas nicht stimmen sollte, kann man sich immer noch eine Fruchtwasseruntersuchung oder Chorionzottenbiopsie entschließen, wenn man möchte. Oder man äßt es halt, je nachdem wie man zu einem behinderten Kind eingestellt ist.

Du bist wirklich noch wahnsinnig jung, und die Wahrscheinlichkeit ist auch extrem gering, dass dein Kind eine Chromosomenveränderung hat. Entscheiden mußt du das selbst.
Ein minimal erhöhtes Risiko hat man durch ICSI denke ich .



Beitrag geändert am : (Mo, 09.10.06 08:35)


  Re: Erhöhtes Risiko einer Trisomie 21 nach ICSI ?
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   moni121
schrieb am 09.10.2006 08:40
Hallo moonlight,

nach einem längeren Gespräch mit meiner Ärztin haben wir uns entschlossen keine NFM machen zu lassen. Sie meinte, dass das Risiko hauptsächlich am Alter der Mutter liegt und nicht daran, dass man durch ICSI schwanger geworden ist. Und nachdem du ja sogar noch sehr jung bist, ist das Risiko bei dir sehr viel geringer als z.B. bei mir.

Allerdings solltet ihr euch fragen, was für dich besser wäre (dh bist du z.B. ruhiger, wenn du die Untersuchung hast machen lassen). Bei uns stand fest, dass wir auch ein Kind mit Downsyndrom nehmen würden und insofern die Untersuchung auch deswegen schon hinfällig wäre.

Viele Grüße und eine gute schwanger
moni




  Re: Erhöhtes Risiko einer Trisomie 21 nach ICSI ?
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   Katalin
schrieb am 09.10.2006 08:53
Hallo, moonlight!

Und hat der Arzt auch geraten, uns über die Untersuchung frühzeitig Gedanken zu machen, da diese nur Sinn macht, wenn man bereit wäre, einen Schwangerschaftsabbruch zu machen, wenn ein Down-Syndrom festgestellt wird. Wenn man sowieso keinen Abbruch will, macht die Untersuchung keinen Sinn. Also, überlegt doch zusammen, was Ihr wollt! Ich wünsche Euch alles Gute mit der Entscheidung!




  Re: Erhöhtes Risiko einer Trisomie 21 nach ICSI ?
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   cohiba
schrieb am 09.10.2006 09:02
Die Chance einer Fehlbildung des Babys besteht bei einer ICSI- Schwangerschaft zu 8,6%. Zum Vergleich: Bei einer normalen Schwangerschaft sind es 6,8 %. Wobei hier nicht nur dramatische Behinderungen gemeint sind, sondern auch minimale Sachen.
Ich will dich nicht verrückt machen, und hatte die gleichen Überlegungen vor meiner MA. Ein Nackenfaltentest kann dich beruhigen, ist aber halt leider nicht 100% sicher. Ich finde das Geld sollte in diesem Fll nebensächlich sein. Ich vermute aber, dass die Kasse es zahlt.
Die Frage ist halt auch, was man tut, wenn man erfährt dass das Baby eine Behinderung hat...

Eine schwierige Entscheidung, hoffentlich habe ich dich nicht total verrückt gemacht, ich wünsche dir eine wunderschöne Kugelbauch- Zeit,

Martina


  Re: Erhöhtes Risiko einer Trisomie 21 nach ICSI ?
avatar    Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 09.10.2006 09:11
Liebe Moonlight,

Man empfielt immer noch eine Untersuchung, wenn eine ICSI durchgeführt wurde. Aber ein erhöhtes Risiko für ein Downsyndrom haben Sie sicherlich nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite




  Re: Erhöhtes Risiko einer Trisomie 21 nach ICSI ?
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   gelöschter User
schrieb am 09.10.2006 11:12
Wir haben fast am selben Tag geheiratet wie ihr smile

Musstet ihr den Versuch selbst bezahlen? Bin ja nur froh, dass hier noch wer ist, der so jung ist und eine ICSI machen hat lassen. Steht uns anscheinend auch noch bevor (wenn das 2. SG so bleibt wie das erste).

Ist ja alles rasch gegangen wenn ich da so in deinem Profil nachlesen, konntet ihr da wirklich gleich so losstarten oder musstet ihr als Selbstzahler die ganzen Voruntersuchungen nicht machen lassen? (BS, 2 mal SG, Hormonstatus, etc.)

GLG
Brigitte






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