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  Positive Erfahrung mit PKD?? (lang!)
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   Katinka67
schrieb am 13.03.2006 10:21
Hallo Ihr Lieben,
eigentlich hatte ich ja nach 3. ICSI schon gedacht, so den richtigen Weg für mich gefunden zu haben - dann halt in Österreich, mit Blastozystentransfer (haben wir hier auch schon gemacht) und Auswahl am Ende (geht hier ja nicht). Jetzt hatten wir am Freitag noch einmal ein Gespräch in der KiWu-Praxis. Der Arzt sagte mir, die Morphologie sei beim Embryonen gar nicht so wichtig (verändere sich eh dauernd; klar, hatte ich hier auch schon gelesen; trotzdem fand ich, dauernd nur C-Qualität, ein einziges Mal B etwas schlecht...). Wichtig sei, dass die Befruchtung klappe und die Weiterentwicklung ins Blastozystenstadium (war bei mir immer der Fall; idR 100 % Befruchtung etc). Aber dann meinte er noch, dass 60 % der Embryonenen einen Chromosomen(?)-Schaden hätten und daher von vorneherein ausfielen. Das sieht man so natürlich nicht.

Lange Rede kurzer Sinn: er kamm auf Polkörperdiagnostik zu sprechen. In ihren Aufklärungsschreiben sagen sie schon sehr offen, dass nur auf 5 Chrosmosomenschäden getestet werde, die meisten Schäden ohnehin bei der Eizellreifung erst entstünden etc.

Ich habe hier schon einiges über Polkörperdiagnostik gelesen und mich eigentlich dagegen entschieden. Zu teuer und zu wenig "Effekt". Wenn man die PKD durchgeführt hat, können ja immer noch Schäden auftreten etc. Andererseits erinnere ich mich, dass hier schon jemand gepostet hat, dass PKD ihr tatsächlich weitergeholfen hat, da viele Embryonen ausgeschieden werden konnten.

Jetzt bin ich doch ziemlich verunsichert - soll man auf "Nummer Sicher" gehen, auch auf die Gefahr, dass dann ohnehin nicht genug Embryonen übrig bleiben, damit sich der Wechsel nach Österreich (Blastozytentransfer mit Auswahl am Ende) lohnt? Oder hier in Deutschland bleiben mit PKD, nach Österreich ohne PKD??

Zurzeit machen wir erst mal weitere Untersuchungen (Blutgerinnung, genetische Untersuchung etc; Gebärmutterspiegelung weiß ich noch nicht so recht).

Es würde mir aber sehr helfen, wenn ich etwas über Eure persönlichen Erfahrungen mit PKD erfahren könnte Gerne auch mit PN.

Vielen Dank!
Gruß,
Katinka


  Re: Positive Erfahrung mit PKD?? (lang!)
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   Anastasia21
schrieb am 13.03.2006 10:29
Kann leider nicht aus eigener Erfahrung berichten sondern nur von einer Freundin die PKD machen hat lassen.

Da wurde bei 3 von 6 Eizellen eine Genauffälligkeit gefunden. Also waren 50% ok. Leider, leider sehr treurig hat es aber trotzdem nicht geklappt!

Mehr kann ich dir leider nicht helfen, sorry!




  Re: Positive Erfahrung mit PKD?? (lang!)
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   tonixxx
schrieb am 13.03.2006 17:40
Hallo Katinka,

ich habe - wenn mein SST am Mi negativ ist - das gleiche Problem wie Du (auch 3 ICSI-Versuche).

Ich habe mir überlegt, wenn ich in Deutschland in Behandlung bleibe, auf jeden Fall PKD zu machen, jedenfalls wenn sich mehr als 2 befruchten lassen. Denn sonst könnte ich die "falschen" einfrieren, die dann diesen Vorgang oder das Ausfrieren nicht überleben.

Mein Arzt sagte mir, dass es eigentlich für mich keinen Sinn machen würde, ins Ausland zu gehen, weil die PKD mit der im Ausland zulässigen Untersuchung vor dem Transfer nahezu gleichwertig wäre. Denn der einzige Vorteil wäre die Möglichkeit der Untersuchung auch des männlichen "Materials", dort wären genetische Schäden aber sehr selten . . (zu 90 % wären genetische Defekte an der Eizelle Grund dafür, dass keine Einnistung erfolgt)


Liebe Grüße
Toni


  Re: Positive Erfahrung mit PKD?? (lang!)
avatar    Lectorix
Status:
schrieb am 13.03.2006 22:51

Also, ich hab mich gegen PKD entschieden. Denn letzlich würde ich doch nur ein paar Chromosomenstörungen prüfen können und die restlichen könnten immer noch vorhanden sein. Eine Sicherheit, wenn man bei der PKD nichts findet, bietet die Untersuchung nicht. Und es ist mir auch zu teuer, wir sind ohnehin Selbstzahler.

LG

Claudia






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