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  Wie/was ist Euer Plan B?
avatar    Kunstkoma
schrieb am 09.03.2006 23:32
Hallo Ihr Lieben, winken

eigentlich wollte ich schon längst schlafen, aber heute hält mich die Grübelei wach.

Mal angenommen alle Bemühungen die man so unternimmt auf dem Weg "Wunschkind" sind umsonst. Was ist dann Euer Alternativ-Lebensplan?

Momentan packt mich beim Gedanken kinderlos zu bleiben die absolute Verzweiflung. sehr treurig Ich habe für mich noch keinen wirklichen Plan B. Das einzige, was ich mir seit 10 Jahren wünsche und mich drauf freue sind Kinder. Mir macht mein Job keinen Spaß (musste mich aus gesundheitlichen Gründen schon von meinen ursprünglichen Berufswunsch verabschieden) und ich habe auch keine wirklichen Hobbies. Wir fahren gerne in den Urlaub, aber jetzt einfach zu sagen wir bekommen keine Kinder, da können wir immer schön Urlaub machen, ist kein Trost. Auf den könnte ich gerne verzichten...

Unser Plan B wird weder Ado, HI oder Pflegekind sein. Da kann mein R. sich überhaupt nicht mit anfreunden und das muss ich auch so akzeptieren. Eigene Kinder oder keine. Damit kann ich auch leben, denn obwohl ich für all das bereit wäre, kann ich verstehen, dass das nicht jederman(n)s Sache ist.

Ich stelle derzeit so Überlegungen an, von Anschaffung eines Hundes oder Minischweins grins (nur Spinnerei, aber die find ich ja so geil) über eine Teilzeitbeschäftigung und nebenbei Babysitting. Oder doch eher Weiterbildung (aber wozu in einem Beruf der einen eh schon nicht ausfüllt?).

Hmmm, also was habt Ihr so für Pläne?

LG Ina




  Re: Wie/was ist Euer Plan B?
no avatar
   Julchen79
schrieb am 10.03.2006 00:00
Hallo Ina,

ich kann auch nicht schlafen. Bin so aufgeregt, weil wir nächste Woche Freitag unseren 1. Termin in der Kiwu-Praxis haben.

Aber solche Gedanken wie du , hab ich mir auch schon gemacht.
Kinderlos zu bleiben? Bei dem Gedanken überkommt mich die absolute Verzweiflung.
Aber Adoption oder Pflegekind möchte ich auch nicht. Wir haben doch auch ein Recht auf ein eigenes Kind.

Wir haben ja den Weg der künstlichen Befruchtung noch vor uns, aber wenn ich jetzt dran denke, dass es damit auch nicht klappt, dann würd ich wahrscheinlich doch meinem Mann zustimmen für seinen wunsch, den er schon seit Jahren hat.

Er will auswandern! Irgendwohin, wo es warm ist. Dann hält mich ja auch nichts mehr hier.

Und oft ist es ja auch so, wenn man andere Ziele und Wünsche im Leben hat, die zu der Zeit im Vordergrund stehen, klappt es mit dem schwanger werden von ganz alleine.
Aber ob das so richtig ist?: Auf den Gedanken aufzubauen, weiß ich auch nicht.

Das ist alles so schwierig und kompliziert das Leben. Gar nicht so einfach, wie man sich das früher so vorgestellt hat. Von wegen mal mit links ´ne Familie gründen.

Aber eins steht fest: Ich glaub ganz fest dran, dass wir mal unser eigenes Baby im Arm halten werden.

lg




  Re: Wie/was ist Euer Plan B?
avatar    sonne70
schrieb am 10.03.2006 00:11
Och, Süße, das frag ich mich auch immer öfter.

Ich weiß auch nicht, ob mein Plan B funktioniert, aber ich hab zumindest Vorstellungen davon:

Ich möchte alles dafür tun, um die Beziehungmit meinem GöGa so schön wie möglich zu gestalten. Klar, wäre ein Kind die Krönung unserer Beziehung, aber so ca. nach 18 Jahren wäre es aus dem Haus. Und dann müsste ich zusehen, ob wir allein glücklich sein können - und as versuche ich dann eben schon jetzt. Dazu gehört für uns, gemeinsam reisen, Freundschaften pflegen und eben vor allem unsere Liebe genießen uns zusehen, dass das so bleibt.

Außerdem möchte ich gern Patenkind sein für das Baby einer Freundin, das im April zur Welt kommt. Zum Glück ist sie eine, von der ich glaube, dass sie eine sich kümmernde Patentante zu schätzem weiß und mir nicht das Baby aus dem Arm reißen wird aus Angst, ich könnte es ihr streitig machen wollen.

Tja, und ich denke, ich muss auch einen Job finden, der mich wirklich erfüllt. Ich bin gras am rödeln, ob das eine selbstständige Tätigkeit ist oder wieder eine Festanstellung - aber zweiteres sicher nicht, wenn ich mich da jeden Tag ärgern muss...

Weiß nicht,ob Dir das eine Hilfe ist, aber ich habs versucht!

Lieben Gruß und dass Du bald einschlafen kannst

die Sonne




  Re: Wie/was ist Euer Plan B?
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   Alina1977
schrieb am 10.03.2006 07:38
Unser Plan B wäre wohl auch eher eine Ado. Mein Mann sagt zwar auch ihm würde es nix ausmachen mit Spendersamen ein Kind zu zeugen, aber davon bin ich nicht begeistert.
Da es aber mit Ado ja auch nicht so rosig aussieht hier in Deutschland, käme wohl über übel ein Leben ohne Kind in Frage.

Ich muß aber sagen, dass dies wirklich erst spruchreif wird, wenn alles andere ausgeschöpft wurden ist.




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  Re: Wie/was ist Euer Plan B?
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   Kribbele
schrieb am 10.03.2006 07:50
Liebe Ina,
ich glaube, fast jeden plagen die gleichen Gedanken. Ich war nach der letzten (2.) Icsi auch am Boden und Plan B würde so aussehen, daß wir eine Ado anstreben, aber die realistische Chance ein Kind zu bekommen, geht fast gegen Null. Wir haben uns auch schon beim Jugendamt gemeldet und haben den ganzen Formularkram zeitgleich mit dem Besuch der KiWu-Praxis angefangen.
Sollte es - was ich nicht hoffen mag - nicht zu einem eigenen oder adoptierten Kind führen, so habe ich bei mir im Hinterkopf, daß ich entweder
a) Den Studiengang zum Sozialpädagogen anstrebe, da mir mein Job auch keinen Spaß (mehr) macht und ich mich dort engagieren würde
b) Haus und Hof verkaufen, einen Teil der Möbel einlagern und auswandern, vorzugsweise Australien und dort würde ich eine Bäckerei aufmachen................(Träume).
So sieht mein Plan B aus.

Allerdings wünsche ich uns allen von ganzen Herzen, daß es klappt, denn ich ich denke, wir stecken soviel Herzblut in die Sache, nehmen soviel auf uns, spritzen uns, haben eigentlich gar kein richtiges Leben mehr, sondern mehr ein fremdbestimmtes und es kostet auch ein Heidengeld, ich denke, da haben wir uns auch ein bisschen Glück verdient !

Lieben Gruß vom Kribbele


  Re: Wie/was ist Euer Plan B?
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   jule_15
schrieb am 10.03.2006 07:55
liebe ina,

ich kann dich SEHR gut verstehen, habe oft ähnlich gedanken:
mein mann schliesst eine adoption auch aus (ich rüttle an dem thema aber auch nicht, wenn es so weit ist, kann man immer noch darüber reden... heiraten wollte er auch nie zwinker

ganz wichtig ist glaube ich ein "erfülltes" (klingt pathetisch, mir fällt kein anderes wort ein...) drumherum: du scheinst, deinen beiträgen nach, doch eine rundum interessierte frau zu sein? ich glaube, hobbys, reisen und freunde sind schon ein wichtiger teil. und hast du schon mal überlegt, einen plan b für den beruf zu entwickeln?

wir reisen viel (soweit es jobmässig geht). und der gedanke, falls es nicht klappt, nach südamerika, neuseeland o.ä. - also eher reisen, die man mit kindern nicht machen würde - zu reisen ist für mich natürlich kein "ersatz", aber von zeit zu zeit auch tröstlich.
ich stell mir auch immer die frage: würde ich auch an der ausgefülltheit meines lebens zweifeln und unzufrieden sein, OHNE die kiwu-frage? da ich, als wir noch "ahnungslos zusammenlebten" zwinker sehr glücklich war und mein leben als sehr ausgefüllt empfunden habe - warum soll das dann später, falls es nicht klappt, nicht wieder so sein?

aber: mein mann ist eher unverwüstlich, zuversichtlich und pragmatisch. ich bin zwar eher der grübler (nach dem motto, wenn man nicht allzu erwartungsvoll ist, ist die enttäuschung umso kleiner. blödsinn, ich weiss...), habe jetzt - nach dem ersten erfolglosen versuch - aber beschlossen, ausschliesslich positiv denkend, nach vorne schauend weiterzumachen (jedenfalls will ich es versuchen!).

das hat dir jetzt vielleicht gar nicht so geholfen?! und war im zweifelsfall etwas wirr zwinker

LG jule


  Re: Wie/was ist Euer Plan B?
avatar    Katrini
schrieb am 10.03.2006 08:12

Mein Mann und ich stecken ja ganz am Anfang unserer Kinderwunschbehandlung und das obwohl wir nun schon fast 10 Jahre verheiratet sind (jaja wir habens jung getan smile
Unser B Plan sagt mir, dass es auch ohne eigene Kinder geht, das sagt sich so einfach allerdings hab ich ja auch noch Zeit, in 5 Jahren denke ich vielleicht anders darüber.
Ich bin schon mit unserem Jugendamt in Kontakt,die suchen immer fahige Paare, die Pflegekinder aufnehmen, da ich Erzieherin bin kann ich mir auch so was vorstellen. Durch meine Arbeit habe ich gemerkt, dass man auch "fremde" Kinder lieben kann.
Ein eigenes wäre aber natürlich die Krönung und daran wird jetzt gearbeitet!








.




  Re: Wie/was ist Euer Plan B?
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   Katinka67
schrieb am 10.03.2006 08:17
Hallo Ina,
also mein Plan B ist - da mein Süßer sich auch nicht für eine Adoption begeistern kann - eindeutig Karriere. Klingt fürchterlich; ist es irgendwie auch. Bin in meinem Job eigentlich sehr zufrieden und auch schon recht weit gekommen (alles relativ - bin im öffentlichen Dienst...) und weiß genau, mit Kind wäre hier Schluss. Das würde ich auch keine Sekunde bereuen, aber wenn es denn halt nicht sein soll (mag gar nicht daran denken), dann will ich wenigstens im Beruf so weit wie möglich kommen... Und das blöde Klischee von den karrieregeilen, vergnügungssüchtigen Kinderlosen bestätigen.
Sorry, bin gerade ein wenig schlecht drauf...
Gruß
Katinka grmpf


  Re: Wie/was ist Euer Plan B?
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   silbaerle
schrieb am 10.03.2006 08:21
Oh ja, ich glaub jede von uns hat mal solche Gedanken.
Unser Plan B...ich hoffe, wir werden ihn nie brauchen:
wir verkaufen unser Haus (was will ich mit 2 kinderzimmern ohne kinder??) und ziehen in die Nähe zu lieben Freunden in Neuseeland.
NZ oder Australien, das wäre unsere Alternative!!




  Re: Wie/was ist Euer Plan B?
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   Emiliaa
schrieb am 10.03.2006 08:45
hallo ina,

ich kann dich sehr gut verstehen, befinde ich mich nach 15 jahren unerfülltem kinderwunsch in der gleichen phase ...

ich habe sieben inseminationen und eine künstliche befruchtung hinter mir, habe hormone genommen, themperatur gemessen, cervix-schleim beobachtet usw.. jetzt will ich einfach nicht mehr. die künstliche befruchtung ist jetzt schon sechs jahre her.

meine ehe scheiterte unter anderem auch an all diesen unternehmungen ein baby zu bekommen, denn die kinderlosigkeit blieb und wir haben uns wohl irgendwann aus den augen verloren. jetzt steht für mich jedenfalls fest, ich möchte nichts mehr unternehmen, was nicht auf normalem weg zu einer schwangerschaft führt. es ging mir in dieser zeit einfach zu schlecht und ich hatte aufgehört zu leben.

ich versuche mich nun an den gedanken zu gewöhnen, vielleicht niemals mein baby im arm halten zu dürfen. ich versuche den kinderwunsch lockerer zu sehen, bzw. arbeite daran. ich kümmere mich viel um die kinder meiner schwester, die mich liebevoll ihre zweitmama nennen, was mir unwahrscheinlich gut tut, manchmal aber auch die sehnsucht nach einem eigenen kind noch größer werden läßt.

mit meinem neuen partner bin ich nun auch schon fast fünf jahre zusammen und er sieht den kinderwunsch für sich eher locker. das war am anfang ein problem, doch hilft es mir jetzt nicht permanent in mich rein zu horchen, meinen zyklus zu beobachten, hormone in mich rein zu stopfen und was wir frauen alles so tun um schwanger zu werden. bei uns ist die kinderlosigkeit eindeutig psychischer natur, da wir beide gesund sind und körperlich einer schwangerschaft, bzw. der zeugung nix im wege steht. kein arzt weiß so genau warum es bei uns nicht klappt. die spermauntersuchung war aber auch das einzige was mein freund im bezug auf kinderwunsch unternommen hat.

wir haben unsere familie auf eine andere art vergrößert. zu meiner zehnjährigen hündin paula haben wir vor drei jahren noch einem katerchen karlson das leben gerettet. er sollte ertränkt werden und so nahmen wir ihn mit nach hause. damit er mehr spaß hat, weil das spielen mit paula nicht wirklich gut klappte, haben wir dann noch fienchen mit dazu genommen, eine süße kleine glückskatze. im vergangenen jahr starb dann ein freund von mir und niemand wollte seinen kater übernehmen ... ja smile ... sascha lebt jetzt bei uns und hat sich hier gut eingelebt. jetzt ist mit der viecherei aber auch schluß, jedenfalls bei uns ... smile

paralell zu allem habe ich mir einen wunsch erfüllt und habe mich vor drei jahren selbstständig gemacht mit einem kleinen tee- und geschenkartikelladen. nun verteile ich also meine liebe auf meinen freund, die kinder meiner schwester, meine tiere und mein lädchen.

die sehnsucht nach einem kind ist nach wie vor da und ich denke das wird sie auch immer bleiben, aber ich hoffe das sie schwächer wird. ich hoffe irgendwann nicht mehr in tränen ausbreche wenn eine freundin schwanger ist und ich will nicht mehr auf Zuruf sagen können an welchem Zeitpunkt in meinem Zyklus ich mich gerade befinde. für mich ist es nicht gut so genau über die Vorgänge in meinem Körper bescheid zu wissen, weil ich sie kontrollieren will und nicht kann.

auweia, das ist jetzt lang geworden und ich hoffe ich habe jetzt nicht völligen quatsch verzapft ... es hat aber einfach mal gut getan sich etwas von der seele zu schreiben, anstatt es immer nur im eigenen kopf zu bewegen ...

liebe grüße aus berlin
emiliaa




  Re: Wie/was ist Euer Plan B?
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   Casimir
schrieb am 10.03.2006 08:48
Guten Morgen Ina,
ich konnte zwar gut schlafen, bin aber heute morgen so unruhig, daß ich jetzt schon im Forum stöber.
Unser Plan B wird wohl auch ein Leben ohne Kinder sein. Leider bin ich schon 40+, sodaß eine Ado in D nicht mehr für uns in Frage kommt......!
Das Thema Auslands-Ado ist für mich noch nicht abgeschlossen, aber mein Mann steht dem Thema Ado generell nicht mit Leib und Seele (!!!) gegenüber.
Mein Mann ist Fotograf und wir halten schon seit 10 Jahren Reisediaberichte. Dafür muß man viel Reisen. Auch (leider) einfacher ohne Kinder.

Ich habe am Mi. 1 Folli bei meiner 3. und letzten ICSI zurück bekommen. O.K. könnte was werden, habe aber nicht so sehr viel Hoffnung.
Der ganze Versuch lief unter nicht gerade rosigen Bedingungen, da wäre es schon ein Wunder......
Am 21.3. habe ich Termin zum SST, sollte dieser negativ sein, bauen wir noch am gleichen Wochenende das KiZi in ein schnuckeliges Büro um.
(Könnte man ja jederzeit rückgängig machen...)
Ich habe mir mein Leben immer mit Kindern vorgestellt, gehörte irgendwie immer dazu. Jetzt bin ich aber an einem Punkt angelangt,
an dem ich mit einem Fuß bereits beim Abschied nehmen bin.

Ich wünsche allen von Euch von Herzen alles Gute und das sich Eure Träume erfüllen.

Lieben Gruß

Sabine zwinker


  Re: Wie/was ist Euer Plan B?
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   storitz
schrieb am 10.03.2006 09:24
liebe ina,

ich glaub, das ist ne frage, mit der sich wirklich jeder hier beschäftigt, auch wenn innerlich immer noch die hoffnung auf ein kind da ist. in meinem alter (oh gott, wie das klingt!) frag ich mich das natürlich auch, aber ich hab auch lernen müssen, dass es im leben nicht immer nach plan läuft und man seine wünsche abhaken kann wie auf einem zettel papier. in den letzten jahren hab ich viel durchgemacht. angefangen von ner harten trennung von meinem langjährigen freund bis hin zur tumoroperation (eierstock raus). und seitdem weiß ich, dass wirklich nichts über die eigene gesundheit geht - sätze, über die man sonst immer gelächelt hat.

naja, nun hab ich vor drei jahren den liebsten mann der welt an meiner seite , und es klapt nicht mit kinder kriegen. wir haben uns auch schon darüber unterhalten: was, wenn nicht.... und zum glück hat er vollstes verständnis, was ja nicht immer so normal ist. wir haben dann gesagt, dass man eben nichts erzwingen kann und man einiges im leben als naturgegeben hinnehmen muss.

wenn es eben nicht klappen sollte, dann nehmen wir uns mehr zeit für uns, trauern nicht so sehr, sondern genießen das leben, wollen nach vielen schönen dingen suchen, viel reisen, neue hobbies, mit freunden zeit verbringen usw.

ich glaub inzwischen wirklich, dass auch ein leben ohne kind "schön" sein kann, wenn man sich damit abfindet. ansonsten würde man, glaub ich, sehr unglücklich weiter durchs leben gehen. ein kind adoptieren wollen wir nicht.

aber wir fangen nach zwei erfolglosen jahren unsere erste ivf ja erst an und haben natürlich RIESEN HOFFNUNG!!!!

gib auch du sie nicht auf!

ganz liebe grüße,

steffi

Zunge rausstrecken Zunge rausstrecken Zunge rausstrecken




  Re: Wie/was ist Euer Plan B?
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 10.03.2006 09:44
Plan neeee ich hab kein plan oder doch???? Ach ich weiß auch nicht es gibt tage wo ich das gefühl habe ja ich hab das Ei des Kolumbus gefunden und weiß was ich mache wenn wir keine Kinder bekommen können, und dann sieht es am nächsten tag schon wieder ganz anders aus und ich werfe den plan über den Haufen. Ich lass es auf mich zu kommen und entscheide dann spontan falls es überhaupt geht.




  Re: Wie/was ist Euer Plan B?
avatar    Gypsy
schrieb am 10.03.2006 09:57
Liebe Ina

Unser Plan B ist:
Weiter unserer grossen Leidenschaft "Reisen" nachgehen. Ich denke, wir hätten dann so viel mehr Zeit und könnten noch soviele Länder der Erde besuchen. Und ohne Kinder geht das eindeutig einfacher.
Gerne würde ich in einem Projekt arbeiten, nicht nur reisen, sondern auch einmal etwas Gutes tun, unentgeldlich oder für kleinen Lohn.
Vielleicht würden wir dann ein Kind vor Ort adoptieren im Ausland oder generell käme überhaupt eine Auslandsadoption in Frage. Darüber haben wir gerade die letzten Tage gesprochen.
Für mich müsste nur ganz klar sein, dass es sich wirklich um ein Waisenkind handelt, es dürfte nicht zu alt sein (Kulturschock bei Ortsverpflanzung) und es dürfte sich ganz sicher nicht um Kinderhandel drehen.
Oder soll ich später sagen, man hat deiner Mutter 100 Dollar gegeben, und sie hat dich abgegeben.
Dann auf alle Fälle die Beziehung zu meinem Mann pflegen und erhalten, Freundschaften pflegen und vor allem, immer füreinander da zu sein.
Schicksalsschläge kann man nicht aufhalten, aber miteinander teilen, dass kann man sie.
Vor 6 Wochen ist ein Freund von uns mit 37 Jahren an Gehirntumor verstorben. Das ist mir sehr nahe gegangen, habe ich ihn und seine Familie die letzten Monate ein Stück weit begleitet. Seine Kinder sind 1 Jahr und 4 Jahre alt. Und nun gibt es dort Kinder, aber keinen Vater mehr. Das hat mich auch sehr zum Nachdenken gebracht. Mein Schluss ist, man kann nur füreinander dasein.
Inzwischen hüte ich dort 2x im Monat die Kinder, während die Mutter arbeitet. So helfen wir uns gegenseitig. Und das Babysitting tut mir unheimlich gut, man kann so schön seine mütterlichen Gefühle ausleben, auch, wenn es "fremde" Kinder sind. Ich freue mich auch sehr über das Vertrauen, dass die Mutter in mich hat, da ich doch nicht so viel Kindererfahrung habe.
Also, vielleicht würde ich auch einfach nur Babysitting für eine Weile machen, wenn es mit eigenen Kindern nicht klappt.
Nun werden wir aber erst mal Pause machen, nach Kanada gehen, ab Oktober noch 2x ICSI machen (auch, wenn ich gerade keine Hoffnung in diese habe, da ich gerade doch recht traurig bin über die 2 Negativs der letzten Zeit).
Plan B würde wahrscheinlich im Sommer 2007 in Kraft treten.

LG, Gypsy




  Re: Wie/was ist Euer Plan B?
no avatar
   Schneckla
schrieb am 10.03.2006 10:00
Hallo Ina,

tja das mit dem Plan B ist wirklich was, was einem ganz schön durch den Kopf spukt. Ich verdräng das noch ein bischen. Ab und zu kommt schon der Gedanke an eine Adoption hoch. Man soll ja nie sagen nie, aber irgendwie ist da die Hemmschwelle noch zu hoch.

Die sinkt nach meiner Erfahrung aber durch die Umstände. Schließlich war ich vor einigen Jahren (als ich noch jung, der Optimismus unermeßlich war und alle Angst der Tatsache galt schwanger zu werden) noch der Meinung, daß Kinder nicht das wichtigste sind. Aber die Perspektiven ändern sich ganz schön, und sie werden es wahrscheinlich auch in Zukunft wieder.

Mein Plan B heißt: glücklich sein mit dem was ich habe bzw. bisher hatte und dies höher zu bewerten, als das was ich nicht habe- da gibt es leider genug und wenn ich gerade down bin, dann fällt es schwer danach zu leben.

Leider ist Plan B noch nicht sehr konkret. Ich finde aber viele Sachen gut, die die anderen vorher beschrieben haben: Karriere, Selbständigkeit, Familie- deren Kinder, karitative Betätigung, Ehe, Freunde, Betreuung fremder Kinder.

Für mich würde eine leere Stelle bleiben, die müßte ich mir schon sehr klein reden, damit ich nicht unglücklich bin. Und an dieser Stelle höre ich dann auf darüber nachzugrübeln, damit ich mich nicht weiter runterziehe und komme zum Anfang: glücklich sein, mit dem was ich habe.


Du siehst, ich bin da auch nicht wirklich weit.

lieben Gruß,
Schneckla




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