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  Da ein Problem ja nicht genug ist...
avatar    Kunstkoma
schrieb am 07.03.2006 19:48
hat mein Partner mir nun auch noch eröffnet, dass er Bedenken hat eine künstliche Befruchtung durchzuführen. Wie 'se denn so sind, meine Frage WARUM konnte er mir nicht so recht beantworten. Er müsse sich das moralisch erst mal überlegen. Ehrlich ich krieg die Krise (oder besser ich rutsche noch ein Stück tiefer hinein). Mit einer IUI ist er einverstanden, das wäre ja eine relativ natürliche Geschichte - stimme ich ja auch zu. Ich denke nur mittlerweile, dass wir bei all unseren Auffälligkeiten mit einer IUI relativ geringe Chancen auf eine ss haben.

Haben Eure Männer sich da anfangs auch so „angestellt“? Müssen die sich an den Gedanken vielleicht erst gewöhnen? Kann man Ihnen so was irgendwie näher bringen? Mich erschlägt es gerade, echt!

Ich hoffe ja, der nächste Kiwu-Doc kann ihm seine ethischen Bedenken nehmen. Also, wenn nicht dann haben wir RIESIGE Schwierigkeiten. Ich kann mit einem Mann alt und auch sicherlich wieder zufrieden werden ohne Kinder, wenn dieser Mann mit mir alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausschöpft. Aber wenn er sich querstellt? Was mach ich denn dann? Ich kann doch den Kiwu nicht einfach aufgeben nur weil es auf natürlichem Weg nicht klappt....

Ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje ohje

Eure verzweifelte Ina




  Re: Da ein Problem ja nicht genug ist...
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   ines1977
schrieb am 07.03.2006 20:02
Hallo Ina,

das kommt mir alles so bekannt vor. Ich habe jetzt meinen Mann endlich so weit, dass er erstmals zum Doc mitkommt, wir versuchen es jetzt schon eineinhalb Jahre ohne Erfolg, aber ich wette schon fast, dass er wieder einen Rückzieher macht.
Eine IUI würde er garantiert nicht machen.
Ich liebe ihn wirklich, aber sein Verhalten macht mich so wütend, vor allem, da er immer wieder mit leuchtenden Augen von seinem Kinderwunsch erzählt.
Ich hoffe, dass dein Mann ein wenig kooperativer ist und wünsche dir alles Liebe!
Grüßli, Ines


  Re: Da ein Problem ja nicht genug ist...
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   gelöschter User
schrieb am 07.03.2006 20:03
Hallo,

ich denke Dein Mann braucht nur etwas Zeit und ist vielleicht auch nur nicht richtig informiert- hat sicherlich auch Ängste was auf ihn da zukommt.
Ich würde ihm die ganze Sache erstmal richtig erklären und ihm dann etwas Zeit lassen sich mit dem Gedanken anzufreunden.

Ich könnte auch nicht mit einem Mann zusammenleben der es nicht einmal mit mir versucht hätte. Ich hätte immer Angst das ich es ihm später immer vorwerfen würde eine Chance verpasst zu haben.

Ich drück dir die Daumen, daß sich dein Mann dafür entscheiden wird und ihr gemeinsam den Weg gehen könnt.

Lieben Gruß

Fee




  Re: Da ein Problem ja nicht genug ist...
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   Püppy
Status:
schrieb am 07.03.2006 20:14
Also als wir erfahren haben, dass es wenn überhaupt nur mit ICSI klappt, brauchten wir beide auch erst mal eine Weile Zeit um das zu verdauen. Mein Mann hatte auch erst große bedenken, auch wegen der ganzen körperlichen und seelischen Belastungen. Es ist auch nicht immer einfach aber die einzige Chance ein Kind zu bekommen, also nehmen wir das in kauf. Ich drück euch die Daumen das ihr euren gemeinsamen Weg findet.

Lg Püppy




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  Re: Da ein Problem ja nicht genug ist...
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   Angelina 1
schrieb am 07.03.2006 20:19
Hallo Ina!!

Also ich würde ihm noch etwas Zeit geben sich an den Gedanken zu gewönnen.
Wie wäre es wenn du ein gutes Buch über künstl. Befr. kaufst und es ihm einfach mal hinlegst.
Vielleicht wird er ja neugierig.
Auch hilfreich ist wenn du ihm mal diese Seite hier zeigst dann kann er sich informieren und sieht auch das es "nicht ungewöhnlich" ist wenn sich ein Paar den KIWU nur durch künst.Befr. erfüllen kann. (leider)
Habt ihr im Bekanntenkreis ein Paar das ähnliches durchmacht?
Ein Gespräch in lockerer Atmosphäre lässt ihn vielleicht auftauen.

Ich kann mir denken das es nicht einfach ist und auch sein wird, aber lass ihm etwas Zeit.
Sag ihm aber auch wie wichtig dir ein Kind von ihm wäre, wie sehr du dich danach sehnst und das du z.b. die Spritzerei gerne dafür in Kauf nehmen würdest.

Ich hoffe das er es sich nochmal überlegt.
sag Bescheid wie es bei euch weitergeht.

LG
Angelina




  Re: Da ein Problem ja nicht genug ist...
avatar    mariejona
Status:
schrieb am 07.03.2006 20:21
Hallo,

also mein Mann und ich gehen manchmal gemeinsam ins Forum und gerade als wir Deinen Beitrag gelesen haben, sagte er, die Einstellung so mancher Männer nicht versteht.

Bei der Behandlung geht es ja "lediglich" um eine Hilfestellung, die eben über die natürlichen menschlichen Sex nicht zu einer Befruchtung führen.

Ich bin ganz glücklich, dass mein Mann von Anfang an - vielleicht weil es auch an seinen schlechten Spermien liegt - in allem voll hinter mir steht. Bevor wir uns kannten, dachte er immer das ein Kind nie zu seinem Leben gehören würde und jetzt ist ein Lichtblick am Ende des Tunnels da und dies hat er zusammen mit mir ergriffen.

Frage Deinen Mann vor was genau er Angst hat und vielleicht solltest Du ihn ab und an mit ins Forum nehmen.

Ich hoffe sehr, dass ihr einen Weg finden durch die Kiwu gemeinsam findet.

LG mariejona




  Re: Da ein Problem ja nicht genug ist...
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   dacat
schrieb am 07.03.2006 20:28
Hallo Ina,

Ich Dich erstmal.

Ist es vielleicht das Wort "künstlich" an dem Begriff "künstliche Befruchtung"? Letztlich ist daran ja nichts "künstlich". Es sind Deine Gene und die Deines Mannes, die ganz "natürlich" verschmelzen und zu Eurem Kind werden. Es wird nachgeholfen, ja. Aber es ist nichts "künstliches" daran.

Ich stimme den anderen zu. Wahrscheinlich liegt es bei Deinem Mann eben daran, dass er Angst vor dem Unbekannten hat, die Dinge nicht wirklich beeinflussen kann, die altbekannten "typischen" männlichen Versagensängste.

Ich denke, das Beste wäre wirklich ein Gespräch mit einem anderen betroffenen Mann - von Mann zu Mann. Oder das Gespräch mit dem KiWu-Doc, der dann die Chance hat das ganze etwas zu "entmystifizieren".

ganz, ganz liebe Grüße an Euch beide

daCat




  Re: Da ein Problem ja nicht genug ist...
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   mara 12 n.e.
schrieb am 07.03.2006 20:35
hallo kunstkoma....(wie ich diesen namen liebe..... smile)


also bei den iui´s war männe auch gleich dabei und als es jetzt um die diskussion ging, wg icsi, hat er auch erst gemeint, das lassen wir nicht machen, frag mich warum, ich weiß keine begründung. er hat nicht viel begründen können.

im endeffekt hat er dann gemeint, er will es nicht, weil ich dann die ganzen hormone und spritzen und und und ertragen müßte......
und er möchte mir das nicht antun.

ich konnte ihn dann überzeugen, das ich mir das schon selber zutrauen müßte und er mir da sowieso nicht viel abnehmen könnte.
es hat so ca ein viertel jahr gedauert, bis wir zu einer einigung gekommen sind. er kam von sich aus dann auf mich zu und meinte, ich solle wieder einen termin in der kiwu ausmachen, zum weitermachen. Ich freu mich

männer brauchen eben etwas länger... smile

lg mara


  Re: Da ein Problem ja nicht genug ist...
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   LeeLee
schrieb am 07.03.2006 20:36
Dein Männe muß sich sicher erst an den Gedanken gewöhnen.

Aber in Wirklichkeit ist ja nix Schlimmes dabei. Bei einer IVF sucht sich die Eizelle ja sogar das Spermium aus. Wie im richtigen Leben!

Bei einer ICSI ist es dann vielleicht ein wenig anders, aber trotzdem nicht schlimm.

Und vielleicht reicht eine IUI ja auch?

Mach dir noch keine Gedanken. Mein Mann mochte deinen Doc von Anfang an Ja




  Re: Da ein Problem ja nicht genug ist...
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   Jozi
schrieb am 07.03.2006 21:02
Ui, das ist tatsächlich schwierig.

Mein Mann ist immer sehr pragmatisch, also war KiWu-Behandlung für ihn sofort ok. Über das "ob" haben wir gar nicht gesprochen, nur über das "wann". Vielleicht fällt es Deinem Mann leichter, wenn man sich das Ganze als normale medizinische Hilfestellung vorstellt. Ebenso wie Antibiotika bei Infekten oder Insulin bei Diabetes oser sogar Aspirin bei Kopfweh. "Natürlich" ist das auch nicht. Wenn man es sich so vorstellt, nimmt das die erschreckende, negative Vorstellung von "Reagenzglasbefruchtung", die man haben kann, wenn man nichts darüber weiss.

Ich würde ihm in einem ruhigen Gespräch aber auch sagen, dass es Dich sehr verletzen würde, wenn er sich nicht offen mit dem Thema auseinandersetzt und Eure Beziehung ebenfalls stark leiden würde.

Mensch, ich drück Dir da alle Daumen, dass braucht man ja echt nicht noch zu seinem Glück, wenn man eh schon diese KiWu-Probleme hat...

Ganz liebe Grüße
Jozi




  Re: Da ein Problem ja nicht genug ist...
avatar    Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 07.03.2006 22:37
Liebe Ina,

gegen eine Entscheidung gegen eine "künstliche Befruchtung" ist nichts zu sagen, wenn sie informiert gefällt wird. So lange es eine eher diffuse Abneigung ist, die zu dieser Entscheidung führt und vielleicht auch mangels richtiger Informationen, ist es vielleicht eher Angst, die dahinter steckt. Und gegen Angst hilft eigentlich immer am besten eine sorgfältige Aufklärung.

das ist zumindest meine Erfahrung aus Gesprächen mit Paaren, die eine IVF oder ICSi benötigten, aber zunächst nicht wollten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite




  Re: Da ein Problem ja nicht genug ist...
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   Alina1977
schrieb am 08.03.2006 08:07
Oh Mann,dass ist ja wirklich doof. Ist denn sein Wunsch nach einem Kind nicht groß genug?
Mein würde alles tun, um ein Baby zu bekommen, auch eine künstliche Befruchtung. Ich hoffe ganz sehr, dass euer Doc seine Bedenken aus dem Weg räumen kann. Gib noch nicht auf.




  Re: Da ein Problem ja nicht genug ist...
avatar    baboo
Status:
schrieb am 08.03.2006 08:49
liebe ina

mein mann hat zum glück von anfang an alles mitgemacht. sich sogar operieren lassen (krampfader in hoden). jetzt wo es aber konkret drum geht ob bei uns eine IUI möglich ist, hat er plötzlich aufgehört sich zu informieren. hat sogar nicht mal nach den aktuellen sg werten gefragt.
ich habe ihm dann das neueste sg vorgelegt und ihn vor den theorieteil dieser homepage gesetzt. er hat sich dann fast eine stunde vor dem pc abgemüht das sg selber zu interpretieren und mit den vorangegangenn zu vergleichen. danach hatten wir eine tolle diskussion. bei welcher ich ihm auch erklären konnte, dass es mir sehr wichtig ist dass wir "informationsgleichstand" haben. auch wenn ich die behandlung quasi aushalten muss. er hat das dann auch verstanden.. wenn irgend möglich, wird er beim nächsten gyn gespräch auch dabei sein.
ich hoffe das klappt bei euch auch so und drücke feste die daumen! manchmal hilft nur konkrete konfrontation...
alles liebe
lynn




  Was würde ich ohne Euch tun???
avatar    Kunstkoma
schrieb am 08.03.2006 08:58
Ihr Lieben, winkewinke

habt mal wieder ganz herzlichen Dank für Euren Zuspruch. Ich hoffe ja sooooooooooo, dass Ihr Recht behaltet und er sich einfach mit dem Gedanken anfreunden muss.

Bei uns zuhause liegen genug Bücher zum Thema rum. Die lese leider nur ich. Und auch wenn es für mich manchmal enttäuschend ist, dass sein Interesse an dem Thema nicht so groß ist wie meines, muss ich das wohl einfach akzeptieren. So geht es vielen von Euch ja auch (gut zu wissen).

Ich denke, dass seine Abneigung tatsächlich an mangelnder Information liegt und alleine das Wort "künstlich" ihn schon zusammen zucken lässt. Er will aber auch nicht, dass ich ihm das erkläre. Das soll ein Arzt tun. Naja, ich werd jetzt nicht extra ein Studium beginnen, sondern einfach mal auf den zukünftigen Kiwu-Doc vertrauen!

Und wer weiß, vielleicht schaffen wir es am Ende doch mit einer IUI...

LG von einer Ina, die heute nur noch halb so verzweifelt ist. grins




  Re: Da ein Problem ja nicht genug ist...
avatar    gumpy
schrieb am 08.03.2006 09:00
Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen.
Es liegt meist daran ,das die Männer zu wenig darüber wissen und damit überfordert sind.

Als bei mir meine Eileiter rausgenommen wurden ,brach für mich eine Welt zusammen.
Mein Mann wußte nicht wie er mir helfen sollte und konnte.Mir tat es gut mich über die Behandlung zu informieren.Mein Mann kam anfang sehr viel mit und wenn es nur zum US war,da verstand er dann auch die Fachausdrücke besser.
Sehr gut fanden wir beide ,das bevor wir zum Erstgespräch gingen ein Infoaben in unserer Klinik quasi Pflicht ist.Da erfährt man auch so einiges und kann dann gezielter bei den Ärzten nachfragen.
Wir haben sogar im Herbst (also nach 3 Jahren) nochmal an einem Infoabend einer anderen KiWu Klinik teilgenommen,um es für ihn auch noch mal auf zu frischen,da er Berufsbedingt nicht mehr groß mit kann.Ausserdem,wollten wir letztes Jahr auch unseren KiWu begraben und haben uns dann doch noch mal für einen allerletzten Versuch gemeinsam entschieden.






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