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  Verunsichert: wie gehts nach "positiv" weiter?
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   Melli1971
schrieb am 07.03.2006 17:14
Hallo Ihr Lieben, ich wollte mal sehen wie ihr so ueber folgendes denkt.
Ich habe schon 2 Kinder aus erster Ehe, 11 und 14 und im Apr/Mai wollen wir mit unserer 1. ICSI loslegen.
Meine Mutter und auch meine Freundin sagen immer, "Mensch, jetzt haste Deine Kinder fast gross und kannst mal an Dich denken und Du willst wieder von vorne anfangen?" Und ich muss gestehen, dann kriege ich auch manchmal Zweifel! Ist das normal? Ich hab ne Frage Ich hab eigentlich einen Super Job und falls ich ein Baby bekaeme, moechte ich ja auch nur noch Halbtags arbeiten gehen. Aber einmal eine Halbtagsstelle, bleibt meine Stelle auch eine Halbtagsstelle. grmpf Und wir haben ja gebaut und Kredite laufen und wenn mein Gehalt dann wegfaellt, wird es schon knapp.
Ich weiss wir schaffen es auch mit dem Gehalt meines GoeGA aber man macht sich schon Gedanken.
Komisch mit 20 beim ersten Kind hab ich nicht so gedacht!! Ist es weil ich "alt" werde??? grins

Denkt Ihr auch manchmal so?




  Re: Verunsichert: wie gehts nach "positiv" weiter?
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   herbst
schrieb am 07.03.2006 17:36
... unser wird auch im März 15 Jahre ... natürlich fängt man von vorne an .. aber das ist doch gerade das schöne .. früher hat man alles mit Kind machen können .. warum nicht auch noch heute!
Auf so Sprüche wie .. jetzt seid ihr Unabhängig, könnt mal ohne Babysitter etwas unternehmen oder ihr habt doch schon einen gesunden Sohn usw.... können wir schon lange verzichten.
Spricht auch neee ganze Menge NEID aus so unüberlegtem Gequatsche ... ich finde Frauen die nach so langer Zeit noch einmal anfangen wollen .. sehr, sehr mutig!!! Und was gibt es schöneres als unsere Kinder!
LG Silvia Sonne Sonne Sonne Sonne




  Re: Verunsichert: wie gehts nach "positiv" weiter?
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   Anja_K
schrieb am 07.03.2006 17:40
hallo melli,

na und! ich bin 35 jahre, habe eine 18 jährige tochter und einen 15 jährigen sohn. wenn nicht jetzt - wann denn dann? zwinker
ich habe mir das alles drei jahre überlegt und ich freue mich, auf all das, was kommt.

liebe grüße,




  Re: Verunsichert: wie gehts nach "positiv" weiter?
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   Anonymer User
schrieb am 07.03.2006 17:40
Ich durfte leider noch nie so denken. Und bevor ich jetzt was falsches sage, sag ich lieber nix. schweigen




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  Re: Verunsichert: wie gehts nach "positiv" weiter?
avatar    sonnenschein158
schrieb am 07.03.2006 17:59
Ach miez35 lass dich mal
...ich kann deine Gedanken gut verstehen - denn es ist etwas anderes ob man sich überlegt "noch" ein Kind zu bekommen
oder wenn man überhaupt erst einmal eins haben möchte....

Deswegen ist es aber auch manchmal schwierig sich hier zu melden,
denn natürlich hat man (habe ich) andere Voraussetzungen, aber
leiden tun wir trotzdem ....denn die Behandlungen sind ja wie bei allen anderen auch....mit Medis, mit WS, mit Hoffen, mit Kummer....

Ich drücke dir ganz fest die Daumen für deine Behandlung und daß es klappt....

Ganz liebe Grüße und ich dich wirklich gut verstehen...

Susanne




  Re: Verunsichert: wie gehts nach "positiv" weiter?
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   Melli1971
schrieb am 07.03.2006 18:56
Ach Miezi, Du bist doch eine von denjenigen, die mir sehr am Herzen liegt, Deine zynischen Postings bringen mich auch echt manchmal zum lachen. Ich versteh wie Du Dich fuehlen musst. Du denkst jetzt warscheinlich : Ja klar. Aber es ist so, weil ich meine Kids sehe und denke wie traurig es sein muss wenn man keine haben kann.

Ich hab auch ein Kind "verloren". Im Sorgerechts"kampf" wollte man mir beide Kinder (damals 20 Monate und 5 Jahre) wegnehmen, da ich sie "entfuehrt" (von Italien nach D, Elternhaus, was er wusste) hatte. Nach 18 Monaten Gerichten und Anwaelten waren wir ich seelisch und finanziell am Ende. Da haben ich unseren Sohn gefragt wo er bleiben moechte und er sagte beim Papa (war immer schon Papakind). Das Sorgerecht wurde in Italien geregelt. Tja und da bin ich mit meinem Toechterchen wieder nach D zurueck. Mein Sohn war 4 Jahre in Italien und ich hier und ich hab ihn einmal im Jahr gesehen. Ich hab in der Zeit ueber 20 Kilo abgenommen.
Was ich damit sagen will ist dass ich durch die Qual damals ohne meinen Sohn zu sein, das Kleinkindalter meines Toechterchens gar nicht geniessen konnte.
Deshalb moechte ich einfach mal gerne ein Kind unter gluecklichen Familienverhaeltnissen aufziehen.
Jetzt bin ich schon fast 6 Jahre gluecklich verheiratet und es klappt nicht.
"Wir leiden auch"

knuddel




  Re: Verunsichert: wie gehts nach "positiv" weiter?
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   Anonymer User
schrieb am 07.03.2006 20:29
Liebe Melli,
das muss ja schrecklich gewesen sein.
Dann wundere ich mcih aber, warum du nun plötzlich doch zweifelst?
Tus einfach. Was kommt, das kommt.

Ich behaupte aber weiterhin, dass das Leiden einer Frau ganz ohne Kinder ein "schlimmeres" ist, als das eure, denn wir, oder zumindest ich fühle mich ducrh die Kinderlosigkeit minderwertig, es fehlt was, was mich als Frau auszeichnet, das Schwangersein. Das hatte ihr, mehrmals sogar. Also glaube ich schon, dass wir auf verschiedenen Leveln leiden.
ich vergleiche das immer mit einem Gehbehinderten, der auf keinen Berg raufkommt und einem Bergsteiger, der jammert, dass er den einen Gipfel noch nciht besteigen konnte.
Die Seelenqual ist sicher für beide die gleiche, aber keiner kann den anderen wirklich verstehen.

ich wünsche euch alles Gute.




  Re: Verunsichert: wie gehts nach "positiv" weiter?
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   Melli1971
schrieb am 07.03.2006 21:23
Liebe Miez,
das mit dem minderwertig fuehlen kann ich verstehen. Ich hab nach den IUIs auch gedacht, bin ich zu bloed zu ss werden? Ist mein Koerper kaputt? Andere werden ss und ich kann meinem Mann kein Kind schenken?
Dann denk ich auch immer wie schlimm es fuer meinen GoeGa sein muss zu sehen dass ich meinem ersten Mann ohne Probleme 2 Kinder schenken konnte und wir kriegen schon 5 Jahre keins zustande.

Ich weiss dass es fuer Euch schlimmer ist, und ich weiss einfach nicht wie ihr es schafft soviele Versuche hinter Euch zu lassen. Ich haette die Kraft glaub ich nicht. Hut ab! Allein weil ihr nicht aufgebt muesst ihr belohnt werden...

Alles Liebe






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