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  Killerzellen-Frage
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   xochitl
schrieb am 27.02.2006 15:54
Also, nach diesem neuen Rückschlag bin ich jetzt auf der Suche nach Gründen und unter "Einnistungsstörungen" auf das Thema nat. Killerzellen gestoßen. Dabei hab ich mit Schrecken festgestellt, dass ich ja Risikogruppe 1 bin (sekundäre Sterilität nach einer ausgetragenen SS). Und ich erinnere mich auch daran, dass ich eine Woche nach ET mit furchtbaren Bauchkrämpfen aufwachte - ähnlich wie Hope das kürzlich beschrieben hat.
Gerinnungs-Antikörper (Antifosfolipide und Antikardiolipide) hab ich auch.
Das zusammen könnte natürlich die vielen, fruchtlosen Versuche der letzten vier Jahre erklären.

Da ich im Ausland bin und das Thema hier recht unbekannt ist, einige Fragen:
- was wird da genau im Blut untersucht, und evtl wie sind die Referenzwerte?
- wenn man erhöhte NK feststellt, womit wird das dann therapiert- das berühmte Leukonorm? Wie oft muss das gespritzt werden
- wie nehmt ihr Heparin gegen eure Gerinnungsstörungen - erst nach Punktion oder schon während Stimu?

Vielen Dank
Xochitl




  Re: Killerzellen-Frage
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   nirako
schrieb am 27.02.2006 16:07
Hallo xochitl,

Die berühmten NK werden im Blut festgestellt (Normwerte: 3-12%) und unterschiedlich angegangen, und die Theorie darüber wechselt. Manches Mal heißt es auch, die NKs im Blut gehen nicht immer mit einer entsprechend erhöhten Anzahl in der GMS einher. Dieses wird allerdings noch nicht wirklich allgemein untersucht. Einige bekommen Trental 400, was nicht immer hilft, bis vor kurzem hieß es ja auch, kein Leukonorm, sondern nur Immunglobuline, denn Leuko könnte die Situation anheizen, dann wurde zeitweilig auch mit IVIGs UND Leukonorm als Kombi gearbeitet und nun lese ich relativ oft auch nur Leukonorm. Es ist ein "wildes Herumprobieren" zur Zeit!

Heparin, bzw. meist Fragmin P forte oder Fraxiparin, wird bei entsprechendem Befund ab Stimubeginn eingesetzt mit Absetzen 2 Tage vor PU, dann weiter gegeben, vielfach macht man eine Unterbrechung zur Geburt und dann noch ca. 6 Wochen weiter.

winkenstreichel




  Re: Killerzellen-Frage
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   Frännie
schrieb am 27.02.2006 16:40
Hallo!

Ich bin auch "Killerzellen-Betroffene" und laut eigener Recherchen (deckt sich auch mit Aussagen von Dr. Reichel) hat man mit Kortison ganz gute Erfolge. Gib mal in die Suchfunktion Kortison und Killerzellen ein, dann bekommst du auch einige Infos hierzu.
Gruß Frännie


  Re: Killerzellen-Frage
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   Silver Eye
Status:
schrieb am 27.02.2006 17:36
hi Fränne
wie war dein Termin beim SD Arzt?

Hi Nirako Bussi




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  Re: Killerzellen-Frage
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   Frännie
schrieb am 27.02.2006 18:10
Hallo SilverEye!

Ja, wie war der Termin beim SD-Spezialisten.
Erstmal hat er mich beruhigt und mir gesagt, dass Hashimoto ganz und gar nicht selten ist und er unheimlich viele junge Frauen damit in Behandlung hat. Wenn kein Kinderwunsch bestünde würde man an meiner SD auch gar nichts machen, also keinerlei Therapie. Aber wegen des KiWu soll ich jetzt doch mal L-Thyroxin und Selen einnehmen. Bezüglich des KiWu meinte er auch noch, dass es aus seiner Sicht eher nicht an der SD liegen würde, er hätte soviele Frauen, die trotz Hashimoto (und z. T. noch höheren AK`s) ganz normale Schwangerschaft hätten. Aus seiner Sicht sollen wir auch nicht warten, bis sich die AK Situation beruhigt hat.
Direkt nach dem Termin hatte ich auch meinen Telefon Termin mit Fr. Dr. Reichel. Sie meinte, wir sollten unbedingt momentan von einer Schwangerschaft Abstand nehmen, da mein Immunsystem z. Z. vollkommen auf dem Kopf steht. Jetzt erstmal 6-8 Wochen SD-Hormon und Selen einnehmen, dann erneute Kontrolle der SD-Werte, wenn dann die AK sinkend sind erneuter Immunstatus.
Außerdem seí zu überlegen, zusätzlich noch mit Immunglobulinen zu behandeln, da ich in der letzten Schwangerschaft schon mal nachgewiesene NK-Zellen auf 20 % hatte. Das möchten wir auch unbedingt machen, zumal es gerade in Verbindung mit SD-AK gute Erfolgsergebnisse mit Immunglobulinen gibt. Ist nur die Frage, ob ich hier einen Arzt finde, der das macht, zur Not nehme ich aber auch die Fahrerei nach Stuttgart auf mich (ich würde bis ans Ende der Welt fahren...).
Ich muss jetzt am Mittwoch noch zum Szinitgramm und dann kann ich auch mit der Einnahme des homöopathischen Mittels beginnen. Also heißt es für uns jetzt erstmal abwarten.
Gruß von einer faschingsmüden Frännie


  Re: Killerzellen-Frage
avatar    Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 27.02.2006 22:06
LIebe Xochitl,

die etablierteste therapie ist die gabe von Cortison, es guibt gute Studien, die eine Reduzierung der Killerzellen im Blut und in der gebärmutter nachweisen konnten. Jedoch ist die Bedeutung der Killerzellen noch unklar un auch ein Zusammenhang mit ausbleibender Einnistung eher ein verdacht, denn eine Diagnose. Weshalb die oft favorisierte Gabe von Immunglobulinen zumindest überdenkenswert ist, da die Therapie sehr teuer ist, und gleiches auch für Leukonorm gilt

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite






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