Unsere Foren

Die Kinderwunsch-Seite
 
News rund um den Kinderwunsch
amicella Network    Gleitgel bei Kinderwunsch: Machen Preseed, Ritex und Prefert schwanger? neues Thema
   Schwangerschaftsraten und Follikelgröße bei Clomifen
   Pimp my eggs ? Eizellqualität verbessern: Was kann man selbst tun?

  Wie verhalte ich mich gegenüber meiner Freundin?
avatar    Kunstkoma
schrieb am 26.02.2006 11:37
Hallo Ihr Lieben, winken

ich brauche mal wieder Euren Rat.

Vor ca. 4 Wochen hat meine Freundin mir erzählt, dass sie ss ist. Das hat bei mir eingeschlagen, wie bisher keine andere ss im Freundes-/Bekanntenkreis. Sie war halt die letzte ohne Kinder (alle anderen haben schon welche oder wollen keine) und es hat mal eben so im zweiten Übungszyklus geklappt. Ich habe an dem Abend versucht so gut wie möglich die Fassung zu bewahren und mir alles angehört von Namensfindung über US-Untersuchungen bis „naja, hat halt schneller geklappt als geplant“ usw.

Am nächsten Tag hab ich ihr dann ne Mail geschrieben, in der ich ihr noch mal ganz herzlich gratuliert habe, aber auch angesprochen habe, dass es für mich halt nicht so einfach ist und mich teilweise schon verletzt. Sie antwortete dann, dass sie sich halt nicht vorstellen könnte, dass man unter Kinderlosigkeit so leidet und dass man sich doch mal wieder zusammenreißen müsste und sich wieder aufrappeln. Sie denkt wirklich das ginge mal eben so in 2-3 Monaten. Und wenn ich das alleine nicht schaffe, soll ich mir doch professionelle Hilfe suchen. Ich mag ja auch etwas empfindlich sein, aber übersetzt heißt das für mich: „Komm mal schnell wieder klar, sonst bist Du nen dringender Fall für den Psycho-Doc“.

Seitdem herrscht absolute Funkstille und ich verspüre auch nicht das geringste Bedürfnis mich bei ihr zu melden. Sowie ich daran denke, den Kontakt wieder herzustellen, schnürt es mir die Kehle zu und mir liegt ein dicker Stein (min. 10 kg) im Magen.

Ist es ok, wenn ich auf dieses Gefühl höre und mich nicht bei ihr melde (irgendwie tut es mir schon um die Freundschaft leid, wir kennen uns seit 20 Jahren) oder sollte ich über meinen Schatten springen? Aber liegt es jetzt wirklich an mir den ersten Schritt zu tun? Ich hab ne Frage

Hilfe!!! Was würdet Ihr tun?

LG Ina




  Re: Wie verhalte ich mich gegenüber meiner Freundin?
no avatar
   LeeLee
schrieb am 26.02.2006 11:49
Huhu Ina,

wahrscheinlich ist es deiner Freundin wirklich nicht soo wichtig.
Sie kann deinen großen Kinderwunsch wahrscheinlich nicht recht nachvollziehen.
Das kann man wahrscheinlich erst dann, wenn es nicht so schnell klappt wie bei ihr.

Manchmal müssen wir über den Dingen stehen. Mir wird (teilweise) von meinen Arbeitskolleginnen geraten, mir einen Hund zu kaufen.
Das ist auch nicht gerade feinfühlig. Oder ich soll mich entspannen, in Urlaub fahren usw.

Nett ist das sicher nicht, was sie dir geschrieben hat. Aber das ist wahrscheinlich ihre Sichtweise. Zu böse darfst du nicht sein.




  Re: Wie verhalte ich mich gegenüber meiner Freundin?
avatar    gumpy
schrieb am 26.02.2006 11:49
Hallo Ina,

ich würde es an Deiner Stelle noch mal versuchen Deiner Freundin es zu erklären das es sich bei Dir um einen Herzenswunsch handelt und das man solche nicht einfach ablegen kann.
Bei einer so langen Freundschaft würde ich den ersten Schritt wagen,alleine um zu sehen was diese Freundschaft wirklich aushält und Wert ist.
Viele können sich nicht unsere Situation vorstellen,aber wir können uns auch nicht in jede nicht erlebte Situation reindenken.
Man braucht oft etwas Hintergrundwissen.
Mach den Schritt,es quält Dich sonst trotzdem nur weiter. knuddel




  Re: Wie verhalte ich mich gegenüber meiner Freundin?
no avatar
   mini27
schrieb am 26.02.2006 11:50
hallo,
ich kann dich gut verstehen - ich hatte in letzter zeit auch ganz wenig kontakt zu freunden mit kindern - irgendwann kann man das einfach nicht mehr ertragen. ihre reaktion war aber auch wirklich voll daneben. melde dich einfach erst wieder bei ihr wenn du ein besseres gefühl dabei hats zwinker
ich habe gerade dein profil gelesen. da habt ihr ja auch schon lange mit dem thema kiwu zu kämpfen. habt ihr euch schon ganz sicher für die IUI entschieden? wir haben auch drei gemacht bevor wir zur ivf gewechselt haben und ich muss sagen das die ivf die beste entscheidung war - nicht weil ich jetzt mein erstes positiv seit über 2 1/2 jahren habe sondern: das ist die einzige richtige möglichkeit alles was ein schwangerschaft verhindern kann zu überprüfen.
bei einer IUI weiss man nur wie gut oder schlecht die spermien waren und das man fillikel hat. man kennt aber nicht die qualität der eizellen - man weiss nicht ob überhaupt eine befruchtung stattfindet. für mich waren die untersuchungen der ivf sehr beruhigend. auch wenn es nicht geklappt hätte.

viel glück und lass dich nicht von deiner freundin ärgern.
andere leute die dieses problem nicht kennen verstehen unsere probleme so gut wie nie. mir geht´s da nicht anders.
ich warte auch schon auf die blöden sprüche: "na endlich…jetzt is sie endlich schwanger…und wir müssen uns die geschichten nicht mehr anhören…"
scheiß drauf - sind einfach zu blöd dafür zwinker

mini




  Werbung
  Re: Wie verhalte ich mich gegenüber meiner Freundin?
no avatar
   heather
schrieb am 26.02.2006 12:03
Hey Ina!

Tja, Du bist Du wohl in DER klassischen Zwickmühle wie so viele hier ... so oft. Und natürlich ist da guter Rat teuer, denn letztlich ist es individuelle sehr unterschiedlich, wie man mit so einer Situation fertig werden kann ... Ich hab ne Frage
Ich kann Deinen Standpunkt (und Deine Gefühle) gut nachvollziehen! Ist ja schonmal gut, dass Du so schnell und direkt Dein Dilemma ihr gegenüber angesprochen hast! Und im Grunde isses auch gut, dass sie ehrlich und direkt geantwortet hat ...
Auch wenn Du spontan verletzt reagiert hast und Dich angegriffen oder unverstanden gefühlt hast ... mal ehrlich: im Grunde hat sie doch recht, oder? Ich meine, was machen WIR denn hier?? Aufmuntern, ein bißchen trösten oder auch mal ne Portion Humor mit auf den Weg geben! Und wenn´s nötig/sinnvoll/hilfreich ist, auch das Gespräch mit dem Psychologen empfehlen... ´
Deine Freundin hat doch nichts anderes getan, nur eben aus einer GANZ anderen Position heraus, und das ist vermutlich der springende Punkt! Und der Ton macht die Musik, da kann ich mir gut vorstellen, dass Du eher die negativen Töne herausgehört hast ... die vielleicht gar nicht so unsensibel gemeint waren!

Flucht (oder Gegenwehr) ist die natürlichste Abwehrreaktion überhaupt, von daher kein Vorwurf an Dich! Ich kann mich supergut an eine Situation im letzten Jahre erinnern, da hatte ich heftige Eheprobleme. Ein Freund, der zum wiederholten Male meinem "Gejammer" zugehört hat, sagte dann irgendwann, ich solle damit aufhören und doch lieber mal über Therapie/Beratung nachdenken. Boah, was war ich sauer und beleidigt!!! Aber im Grunde hatte er recht - denn Freunde KÖNNEN einem da nicht immer weiterhelfen, erst recht nicht, wenn sie selbst gerade das Gegenteil von einem selbst erleben! Von daher denke ich, Du solltest Dir und ihr ein bißchen Zeit geben und dann vielleicht doch Deinen Schweinhund überwinden. Und wenn Du das nicht kannst - okay, dann sag ihr das, aber das muss ja nicht gleich heißen, dass ihr keine Freundinnen mehr seid, und muss von daher auch nicht persönlich sein.

Ich hoffe, Ihr kriegt das hin!
Viel Glück und liebe Grüße, Heather.




  Re: Wie verhalte ich mich gegenüber meiner Freundin?
no avatar
   Zenobia99
schrieb am 26.02.2006 12:06
Ich kann Deinen 10 kg-Stein gut nachvollziehen.
Auch ich habe gerade eine schwangere Freundin. Als sie mir von Ihrer Schwangerschaft berichtete, hätte ich den ganzen Abend heulen können. Ich war ziemlich einsilbig zu ihr und konnte mich einfach nicht richtig mit ihr freuen. Das tut mir selbst leid. Im "Normalfall" würde ich mich gerne mit jeder Freundin auf ein Kind freuen. Aber der Neid und der Schmerz sitzt sofort wie ein Stachel in meinem Magen. Da ist nichts zu machen.
Ich habe trotzdem probiert eine normale Freundschaft aufrecht zu erhalten. Nach 20 Jahren Freundschaft, sollte Eure Beziehung nicht daran scheitern. Aber vielleicht ist es auch ganz normal und in Ordnung, wenn Du jetzt etwas Abstand benötigst. Das heißt ja nicht, dass es für immer ist. Ich sage das meinen Freundinnen dann immer relativ offen. z.B. wenn das Baby da ist, bin ich nicht immer in der Verfassung für einen Besuch. Das verletzt die stolzen Mütter natürlich...aber da denke ich an mich und meine Psyche...
Selbst Freundinnen bei denen es länger nicht geklappt hat, können das plötzlich nicht mehr verstehen. Manchmal habe ich das Gefühl, das bei einer Schwangerschaft der Schalter im Kopf kippt und das Verständnis für unsere Probleme fehlt.
Viel Glück und Kraft für die Freundschaft mit Deiner Freundin - auch wenn es keine leichte Phase für Dich werden wird.




  Re: Wie verhalte ich mich gegenüber meiner Freundin?
no avatar
   storitz
schrieb am 26.02.2006 12:14
liebe ina,

ich kann dich gut verstehen, bin auch so langsam die letzte kinderlose unter uns busenfreundinnen, aber ich musste lernen damit umzugehen weißte, keiner kann doch was für unsere kinderlosigkeit. und ich glaube auch nicht, dass du verletzt bist, das ist sicher das falsche wort. es hat dich halt tief getroffen, als eine gute freundin sagte, dass sie schwanger ist und hält dir damit natürlich dein eigenes elend vor augen. aber versuch doch dich mit ihr zu freuen. stell dir vor, du wirst schwanger und eine freundin neidet dir das!
ich hab mit freundinnen und kolleginnen drüber gesprochen, die schwanger sind, hab erzählt, was mich plagt und dass ich mich auch manchmal, wenn sie wieder alle ultraschallfotos austauschen und nur an babygesprächen sind, zurückziehe. das ertrag ich dann doch nicht und steh kurz vorm heulen. aber ich finde, es darf nicht der eindruck entstehen, dass wir anderen schwangerschaften und kinder nicht gönnen. klar sind wir neidisch, doch aber nicht im bösen sinne!

komm, raff dich auf und sprich noch einmal mit deiner freundin. sie hat bestimmt gedacht, dass du dich mit ihr freust. geh mit nem blümchen hin und erzähl ihr, warum es für dich so schwer ist, sie aber nicht denken soll, dass du ihr das kind nicht gönnst. und sicher hat sie das mit dem psychologen gar nicht so gemeint. wir sind halt verletzbarer in so ner situation. und manchen hilft ja der psychokram tatsächlich.

gib einfach die hofnung nicht auf, dass sich auch mit dir irgendwann deine freundinnen über ein kind freuen können. noch ist ja nicht aller tage abend!

ganz viel glück und nen schönen sonntag!

steffi






  Re: Wie verhalte ich mich gegenüber meiner Freundin?
avatar    Pixy
schrieb am 26.02.2006 12:15
Huhu,

also ich war in der gleichen Situation, nur war ich sozusagen Deine Freundin *kannst Du mir folgen?*

Also ich bin schwanger geworden und meine Freundin ist ungewollt kinderlos.

Für sie war es auch ein Schock, alles genau so wie Du es hier so schön beschreibst.

Allerdings hab ich schon bisserl anders reagiert.

Klar tut es weh, wenn man von der Freundin so weggeschoben wird, "nur" weil man schwanger ist.

Man freut sich doch so und nun kann sich die beste Freundin nicht mitfreuen.

Bei uns war es auch so, dass sie von da ab ständig neue Ausreden gesucht hat um mich nicht sehen zu müssen, hat Treffen abgesagt .... und sich dann irgendwann gar nicht mehr gerührt.

Da hab ich ihr dann ne SMS geschrieben, in der ich ihr gesagt habe, wie schade ich es finde, dass man nichts mehr von ihr hört.
Tja sie hat nur zurückgeschrieben, dass sie mich halt jetzt nicht sehen kann, es tut zu weh.

Klaro war ich verletzt, und wütend. Beides. Auch wenn ich sie verstehen konnte. Irgendwie.

Hab ihr dann einen langen Brief geschrieben, wo ich nur gemeint habe, dass ich ihr die Zeit gebe, ich aber nicht sagen kann, was danach sein wird. Kann man ja auch nicht ....

Naja wir haben uns dann doch gesehen, zwar nicht sehr viel in meiner Schwangerschaft ... so vielleicht dreimal.

Wir haben heut - wo mein Süsser schon 11 Mon. alt ist - immer noch ab und an Probleme. Aber die lösen wir ... auch wenn es öfter mal Streit gibt.

Aber uns ist die Freundschaft viel zu wichtig um sie einfach so aufzugeben.

Ehrlich gesagt, find ich Deine Freundin schon bissi krass.

Was ist denn dabei, wenn sie Dir bissi Zeit gibt ...?????

Sie soll sich doch mal versuchen in DEINE Lage zu versetzen???

Ich weiß nicht ob ich ihr nochmal einen Brief schreiben würde, nachdem sie ja schon den ersten nicht verstanden hat.

Je nachdem wie wichtig sie Dir ist. Ich kenne sie ja nicht. Vielleicht braucht sie zwei Anläufe um richtig zu verstehen, was Du jetzt durchmachst?

Oder Du triffst Dich nochmal zum einem pers. Gespräch. Man kann vieles geschriebenes auch missverstehen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.

Doch, ich würde sagen, treff Dich nochmal mit ihr und wenn sie dann immer noch so egoistisch drauf ist, dann lass sie. Dann ist sie es nicht wert, sorry, für meine ehrlichen Worte aber so denke ich halt.

Ein bisserl Einfühlungsvermögen und ein bisserl Rücksicht auf Deine Gefühle und momentane Situation kann man ja wohl verlangen.

Und das sag ich jetzt, die es ja auch wissen muss. Schließlich war ich ja in der Situation in der sich jetzt Deine Freundin befindet.

Sie soll sich glücklich schätzen, einfach mal so ruckizucki schwanger geworden zu sein. Ich weiß auch wie zermürbend das sein kann, hats bei uns doch 15 Mon. gebraucht.

Euch viel Glück!




  Re: Wie verhalte ich mich gegenüber meiner Freundin?
no avatar
   BineSa
schrieb am 26.02.2006 12:18
Hallo Ina,

hm, ist sehr schwierig. Nur du kannst entscheiden, wie ihre Mail gemeint war. War es jetzt ein oberflächliches: Stell dich nicht so an? oder eher ein hilfloses: Ich weiß nicht, wie ich dir helfen kann, ich fühle mich überfordert, vielleicht kann jemand Professionelles dir mehr helfen. Denn nur du weißt, wie sie mit den Problemen anderer Leute ansonsten so umgeht.

Ich habe in Freundeskreis beide Varianten. Meine herzallerliebste Freundin, die sehr sensibel mit dem Thema umgeht ist die eine Seite. Und auf der anderen Seite eine Bekannte, die nach 8 Übungsmonaten ss wurde und mir jetzt (das Kind ist 4) sagt, dass sie keine KB gewollt hätte, weil sie in der Lage wäre, schnell mit aussichtslosen Dingen abzuschließen. Sie versteht nicht mal ansatzweise, wie sehr mich das verletzt. Dass ich den Eindruck habe, sie hält mich für Unfähig, mich mit Tatsachen abzufinden. Sehr schmerzhaft. Leben tue ich mit beiden Varianten, solange ich nicht das Gefühl habe, man will mich bewusst verletzen, oder interessiert sich nicht für mich und meine Probleme. Aber das ist ja in allen Lebensbereichen so.

Bis jetzt hat sich der Kontakt zu allen meinen Freundinnen (die inzwischen alle ihre ein bis zwei Wunschkinder haben) nach Verkündigung der Schwangerschaft zwangsläufig durch gemeinsam besuchte Partys etc. ergeben. Da habe ich dann erstmal die Zähne zusammengebissen und freundlich gelächelt. Mit der Zeit ging es dann immer, man gewöhnt sich auch daran. Und irgendwann war es dann gut und ich habe mich mit ihnen gefreut (natürlich nie ohne "Neid", aber das ist ok). Und ich habe festgestellt, je geballter ich sie bei Beginn der Schwangerschaft gesehen habe, um so eher hört der Schmerz auf.
Wirst du deine Freundin denn nicht auch bald bei so einer Gelegenheit sehen? Das würde ich erstmal abwarten. Da kannst du immer noch schauen, wie sie mit dir umgeht und du mit ihr umgehen willst.

Ich wünsch dir viel Kraft, egal für welche Entscheidung, weh tun beide, jede auf ihre Art.

BineSa



Beitrag geändert am : (So, 26.02.06 12:22)


  Re: Wie verhalte ich mich gegenüber meiner Freundin?
no avatar
   inga-colette
Status:
schrieb am 26.02.2006 12:53
Hallo Inamaus,

kann dich so gut verstehen.
Bin zur Zeit in etwa der gleichen Situation,(habe ich letzte Woche drüber gepostet).Nur das meine eigentlich beste Freundin und mutter meines beinahe Patenkindes ja gleich noch sprüche hinterher geschoben hat, wie die Kinder durch ivf usw.werden doch eh alle behindert.
Hatte seit dem vielle schlaflose Nächte, und habe immer überlegt was soll ich machen???????????????????????????????????????
Ich habe si in den ersten Tagen super doll vermisst, und habe immer wieder überlegt, soll ich sie anrufen ist es an mir?????
Ich kann dir nicht raten, ruf an oder nicht.
Das mußt du entscheiden.
ich habe mich jeden falls dafür entschieden ihr das zuüberlassen.
Sie hat mich schließlich in irgendeiner Weise verletzt, und nicht umgekehrt, und deswegen habe ich für mich entschieden, das es an ihr ist sich zumelden.Hat sie genau so schlaflose Nächte wie ich und fehle ich irh genau so wie sie mir, dann sollte sie einsehen, das sie dran ist.Wenn nicht, weiß ich wenigstens, das ich nicht um diese Freundschaft trauen brauche, weil sie ihr einfach nicht so viel wert war bzw ist wie mir.

na ja das ist alles totale schei....................!!!!!!!

Mach dich nicht verrücht süße.
Wir sind für dich da.
So nun verabschiede ich mich in den Karneval.Gleich geht der Zug los und ich bin noch nicht verkleidet.OH Gott.


Ganz liebe Grüße Inga




  Re: Wie verhalte ich mich gegenüber meiner Freundin?
no avatar
   Soffi1
schrieb am 26.02.2006 13:49
Ich denke, das es für beide Seiten schwer ist. Vielleicht hat sie sich auch eher vorgestellt, dass du dich für sie freust. Bei Schwangeren kommt das schnell falsch rüber, wenn man sich nicht ebenso so mitfreut. Aber ich weiss selber noch, dass ich zum Schluss weder zu Freuden mit Kindern gegangen bin, noch gratuliert habe, wenn mal wieder eine freudige Nachricht ins Haus trudelte.
Wenn ihr wirklich gute Freunde seid, dann hält sowas die Freundschaft aus. Und sei ruhig enttäuscht und sauer.....mein Gott, es ist auch superätzend, dass alle um einen herum so schwuppdiwupp schwanger werden und man selber immer zurückstecken muss. Das muss deine Freundin auch verstehen lernen. Und wenn du ihr wirklich was bedeutest,dann wird sie sich auch früher oder später melden. Bzw. einer von euch wird einen Schritt machen und der andere wird dankbar den nächsten machen. Lass dir erstmal Zeit!!!
LG Soffi




  Re: Wie verhalte ich mich gegenüber meiner Freundin?
no avatar
   Jozi
schrieb am 26.02.2006 14:30
In allen Beiträgen steckt was Wahres drin. Die Situation ist eben nicht schwarz-weiß. Es stimmt auch, dass Deine Freundin Deine Gefühle verstehen sollte, aber ebenso ist es an uns, uns zusammenzureissen und sich mit einer guten, langjährigen Freundin zu freuen, wenn sie ein so schönes Ereignis in ihrem Leben hat. Es ist ihre Pflicht als Freundin Deine Gefühle zu respektieren, ebenso ist es unsere Pflicht sich mit ihr zu freuen. Es bezieht sich ja nicht nur auf Kinder. Villeicht hast Du einen tollen Partner und sie nicht, aber deshalb möchtest Du dennoch dass sie sich für Dich freut und nicht den Kontakt reduziert. Oder Du hast einen tollen Job und sie nicht, oder 1000 Beispiele. Jetzt ist sie eben ss und Du nicht. Ich merke immer wieder, wie dieser Kinderwunsch einen (mich) in eiene negative Spirale ziehen kann und wie er dazu führt, dass man (ich) sich lieber zurückzieht. Daran müssen wir arbeiten (ich zumindest) und ich finde immer, man soll von sich aus alles tun, was man kann, um eine so lange Freundschaft aufrecht zu erhalten. Wenn es dann nicht klappt, dann brauchst Du Dir keine Vorwürfe machen und dauernd drüber grübeln. In der jetzigen Situation wirst Du jeden Tag darüber nachdenken, wer "Recht" hat und es wird Dich weiterhin belasten. Wie schon geschrieben wurde: Du kennst sie besser und versuch mal so objektiv es geht zu überlegen, ob sie ihre Vorwürfe böse gemeint hat. Wenn ja, dann würde ich mich zurückziehen, wenn nein, dann geh doch auf sie zu, erkläre ihr genau wie lieb Du sie hast und was für Gefühle Dich plagen, Du brichst Dir keinen Zacken aus der Krone und kannst nachher stolz auf Dich sein. Wenn sie dann nicht in der gleichen Weise auf Dich zugeht, kannst Du Dich immernoch berechtigt zurückziehen.

Ich habe in einem anderen Zusammenhang meiner besten Freundin auch mal gesagt, sie müsse versuchen, sich zusammenzureissen, auch auf die Gefahr hin, dass meine Worte sie verletzen würden. Es gab kurz Funkstille, aber dann war's wieder ok und wir wissen beide, dass wir uns nicht nur liebe Dinge sagen, sondern auch mal Klartext reden, eben WEIL wir einander so gerne haben.

Ich hoffe, ihr könnt das klären. Es wäre zu Schade am KiWu zu leiden UND Freundinnen zu verlieren.

LG
Jozi




  Re: Wie verhalte ich mich gegenüber meiner Freundin?
no avatar
   Maya2005
schrieb am 26.02.2006 15:15
Hallo Ihr,
den ersten Stich in die Magengrube kenne ich auch zu gut traurig
Bei mir liegt der Fall leider noch etwas anders, das heißt, keiner kennt meine verzweifelte "Kiwu-Karriere" (mein Mann will nicht, das ich mit meinen Freundinnen über seinen "Defekt" spreche).
Alle fragen nur, wann es denn endlich soweit sei. Das älteste Cliquen-Kind ist mittlerweile sieben Jahre, der Jüngste sechs Monate. Wir sind so eine richtig eingeschweißte Frauenrunde und kennen uns seit über 20 Jahren (wir sind acht Mädels) Ich bin die einzige ohne Kind und die,die am verrücktesten ist. Bin auch Patentante bei zwei Kindern. Ich liebe die Kinder meiner Freundinnen abgöttisch und auch die Kinder hängen besonders an mir und gerade deshalb weil ich kein eigenes habe. Ich bin halt die Super-Tante, die auch in Krisensituationen einsetzbar ist grins Ich habe dutzende US-Bilder anschauen müssen und mir alle Details mit anhören. Eigentlich war ich immer "mitschwanger".
Was ist, wenn ich niemals eigene Kinder haben sollte? Ein ganz "kinderloses" Leben will ich nicht!
Was ich dir,Ina, eigentlich sagen will, ist. Verpasse den Lebensabschnitt deiner besten Freundin nicht. Freu dich mit ihr(auch wenn es dir manchmal wehtut),zeige Interesse und ich würde auch nicht betonen daß ich verletzt bin. Ich als schwangere Freundin wäre in dieser Situation über so eine Reaktion auch verletzt!
Und es ist auch toll, für das Kind deiner Freundin ein ganz besonderer Mensch zu sein.Sag ihr,"....ich will Patentante werden und immer für euch da sein....."

Es tut auch mal gut, gar nicht an sich zu denken, an seine Probleme.Die haben Frauen mit Kinder auch und die sind nicht unbedingt kleiner. Ich habe es bei meinen Freundinnen gesehen (ein Kind ist schwer erkrankt, bleibt vielleicht behindert, eine andere wurde schwer vom Ex-Mann misshandelt)
Ich hoffe, ihr findet wieder zueinander!




  Re: Wie verhalte ich mich gegenüber meiner Freundin?
no avatar
   paprika
schrieb am 26.02.2006 15:36
Hallo Kunstkoma,

ich stolpere auch über das "ich bin verletzt". Ich habe auch zwei Freundinnen, die noch an ihrem unerfüllten Kinderwunsch arbeiten, z.T. viel viel länger als wir gebraucht haben, aber wenn eine davon gesagt hätte, ich bin jetzt verletzt, weil du schwanger bist, dann wäre ich wohl auch etwas überfordert und würde mich zurückziehen. Weil was hab ich getan, um den anderen zu verletzen? Gar nix, oder? Aber ich denke, das Wort ist einfach falsch gewählt.. du meinst, dass du traurig bist, dass DU nicht so einfach schwanger wirst, nicht dass SIE schwanger ist, oder? Genauso würde ich ihr das sagen. Weil seien wir uns ehrlich, sie kann ja wohl nix dafür? Und sie muss auch nicht der Freundschaft wegen mit einer Schwangerschaft warten, bis es bei dir auch funktioniert. Wenn sie nicht schwanger geworden wäre, würdest du auch um keine Sekunde früher schwanger werden... ich finde, das ist eine Sache, die du mit dir selbst ausmachen musst, auch wenn's weh tut..

Weisst du, ich finde es immer einfach, befreundet zu sein, wenn der andere eine ähnliche Lebenssituation hat wie ich. Andererseits zeigt sich für mich der Wert einer Freundschaft nicht nur darin, dass der andere für mich da ist, wenn es mir nicht gut geht, sondern viel mehr darin, dass andere sich für mich und um meinetwillen mit mir freuen können, auch wenn sie grade nicht in so einer glücklichen Lage sind. Genauso hab ich es auch gehalten, als alle rund um mich schwanger geworden sind und wir mit unserer Doppeldiagnose grade der ersten ICSI entgegengefiebert haben. Den Wermutstropfen, der bei jeder Schwangerschaft mitgeschwungen ist, habe ich mit mir selbst und meinem Partner ausgemacht... Und wenn ich darauf angesprochen wurde, hab ich gesagt, ja, mir gibt's immer einen Stich, aber das ist meine Sache, damit muss ich leben, trotzdem freu ich mich für euch.

Und das mit der professionellen Hilfe finde ich - ehrlich gesagt - nicht sooo eine schlechte Idee. Wenn du damit nicht zurechtkommst und es dich quält, warum solltest du dir denn nicht psychologische Hilfe holen? Aber ob das nur so dahergesagt ist oder wirklich aus tiefer Besorgnis heraus geäußert ist, kannst nur du wissen..

Magst du ihr nicht vorschlagen, euch zu irgendeiner Aktivität zu treffen, die mit dem Kinderwunsch nix zu tun hat? Weiss nicht, Kino oder so? Einfach, um zu signalisieren, dass dir die Freundschaft wichtig ist, auch wenn dich der Zustand deiner Freundin auf dein eigenes Problem zurückwirft?

lg
paprika




  Re: Wie verhalte ich mich gegenüber meiner Freundin?
no avatar
   peg1
schrieb am 26.02.2006 17:52
Hallo,

ich kann Dich gut verstehen.Aber ich kann auch Deine Freundin verstehen. Sicher hat sie das nicht böse gemeint mit der psycholog. Hilfe.
Wenn Du Dich bei ihr nicht mehr meldest, wird sie den Eindruck haben, daß Du neidisch auf sie bist und ihr die Schwangerschaft nicht gönnst. Das wird Eurer Freundschaft einen schweren Knacks geben, den Du wahrscheinlich nie wieder ausbügeln kannst! Deshalb würde ich an Deiner Stelle wieder Kontakt aufnehmen und den Ärger runterschlucken.




Zum Antworten klicken Sie bitte auf" "Beitrag antworten" oder "Beitrag zitieren" unter dem gewünschten Beitrag auf den Sie antworten möchten.



Bitte beachten Sie: In unseren Foren können nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen gegeben werden. Ferndiagnosen sind nicht möglich. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keine Beratung für den Einzelfall darstellen. Bitte wenden Sie sich dazu an die Ärztin oder den Arzt Ihres Vertrauens.

Starflower
Home | Theorie | Zentren| Bücher| Links | Forum | News | Impressum | Datenschutz

© wunschkinder.de 1998-2021