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  Blastozystentransfer
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   Müpfel
schrieb am 23.02.2006 11:58
Hallo,

ich lese hier schon seit ein paar Tagen mit und habe eine Frage zum Blastozystentransfer. Soviel ich bisher gelesen habe, ist es in Deutschland aufgrund des Embryonengesetztes verboten, mehr als 3 Tage mit dem Embryotransfer zu warten. Blastozysten entstehen aber erst nach 5 Tagen. Kann mir jemand hierzu eine Antwort geben. Ich bekomme immer am 3. Tag die Embryonen eingesetzt und hatte auch einmal eine FG. Es wäre doch ratsam länger zu warten, um zu sehen, ob die Embryonen oder Blastozysten überlebensfähig sind.

LG smile


  Re: Blastozystentransfer
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   Amrum1999
schrieb am 23.02.2006 12:01
Hallo Müpfel,

es ist hier in Deutschland nicht verboten, nur die Auswahl.

Meine Praxis entscheidet auch sehr unterschiedlich ....mal ist der Transfer am dritten und mal am fünften Tag (lt. FÄ).




  Re: Blastozystentransfer
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   mex
schrieb am 23.02.2006 12:08
Also Blastozystentranfer ist erlaubt. In ganz Deutschland ist es so. Allerdings darf man in Deutschland nur die Eizellen weiterkultivieren, die auch transferiert werden. Also nur max. drei. Man sagt dass Blastoy eine gute Chance hätten, denn es schaffen ja nicht alle Eizellen dieses Stadium überhaupt zu erreichen.

(In Bayern gibt es Paxen die auch schon 6 Eizellen weiterkultivieren, weil man davon ausgeht dass es nur mex. 50 % bis zum Blastozystenstadium schaffen. Allerdings ist das rechtlich sehr umstritten und eigentlich richt erlaubt. Es ist eher eine Grauzone aber für die Patienten natürlich von Vorteil.)

Hoffe ich konnte helfen!




  Re: Blastozystentransfer
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   *Jane*
schrieb am 23.02.2006 12:11
Hallo Müpfel,

nein, verboten ist der Blastozystentransfer nicht. Er ist nur nicht sehr sinnvoll, da man nur so viele Embryos kultivieren darf wie auch eingesetzt werden sollen, also maximal drei. Man spart sich zwar eventuell die Warterei bis zum Schwangerschaftstest, wenn es alle drei nicht bis zum 5. Tag schaffen (also kein Transfer stattfindet), aber möglicherweise hätten sich die Embryonen ja in der Gebärmutter weiterentwickelt. Genaue wissenschaftliche Erkenntnisse gibt es dazu meines Wissens nach noch nicht.

Blastozystentransfer macht dann Sinn, wenn man z.B. sechs Embryonen kultiviert und dann die beste oder die besten Zwei aussucht und einsetzt.

LG Jane




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  Re: Blastozystentransfer
avatar    FantaSie66
schrieb am 23.02.2006 12:12
Hallo Müpfel,
eigentlich scheint das Blastozystentransfer eine vernünftige Sache, denn dabei kann man z.B. 10 EZ befruchten und zusehen, welche von denen sich auch am 6. Tag noch gut teilt. Da sich so ziemlich alle EZ bis zu 3 Tage lang teilen, kann man nach dem 3. Tag oft keine gute Auswahl treffen, zumal das in D. ja auch gar nicht erlaubt wäre, eine Auswahl zu treffen.
Ein Blasto transfer macht also nur Sinn, wenn er mit einer Wahlmöglichkeit gekoppelt ist.
Manche Frauen haben aber auch gar nicht so viele EZ, dass man eine Auswahl treffen könnte, dann ist der Blastozystentransfer quatsch, denn dann sind die EZ am besten in der Frau aufgehoben. Es soll nämlich einige geben, die sich außerhalb nicht entwickeln , obwohl sie vielleicht innerhalb der Frau eine gute Chance gehabt hätten.
Wenn du schon weißt, ob du viele oder wenige EZ produzierst, dann weißt du auch, welche Methode für dich die richtige ist.
Gruß Steffi




  Re: Blastozystentransfer
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   speckkaefer
schrieb am 23.02.2006 12:34
hallo müpfel,

wir haben uns für den blastozytentransfer entschieden (von 5 ist letztlich nur einer übriggeblieben) und der hat sich auch eingenistet ! 9. Schwangerschaft !
viel glück !
speckkaefer




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