Unsere Foren

Die Kinderwunsch-Seite
 
News rund um den Kinderwunsch
amicella Network    ICSI bei normalem Spermiogramm: Nicht sinnvoll neues Thema
   Niedriger AMH: lohnt sich eine Insemination?
   Warum muss eine Mutter ihr Kind adoptieren?

  V Leiden
no avatar
   Yanna
schrieb am 19.02.2006 18:20
Hallo zusammen,

bei mir wurde jetzt nach einigen Jahren Kinderwunschbehandlung festgestellt, dass ich hetereozygot Faktor V Leiden habe. Hat jemand von euch Erfahrungen damit? Ich habe den Befund erst am Freitag zugeschickt bekommen und kann meinen Arzt daher erst morgen fragen, was die Diagnose für mich bedeutet.
Viele Grüße
Yanna


  Re: V Leiden
no avatar
   Zenobia99
schrieb am 19.02.2006 18:25
Die Gerinnungsstörung kann Einfluss auf die Einnistung haben. Oder auch verantwortlich sein für Fehlgeburten (siehe Theorieteil).
Ich spritze begleitend zur IVF bzw. Kryo nun immer Heparin. Damit sollen die Chancen dann besser werden. Ab nächster Woche darf ich wieder ran. Nun muss ich mir eben zwei Spritzen pro Tag in den Bauch jagen (Gonal+Heparin...)




  Re: V Leiden
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 19.02.2006 18:44
APC-Resistenz (Faktor-V-Leiden)
Die APC-Resistenz, eine Resistenz gegen das aktivierte Protein-c ist der häufigste genetisch bedingte, autosomal dominant vererbte Risikofaktor für die Entstehung von Thrombosen. Eine Thrombose ist der Verschluss einer Vene durch ein Blutgerinnsel (Thrombus). Hervorgerufen wird die APC-Resistenz durch eine Mutation im Gen für den Faktor-V in der Gerinnungskaskade des Blutes. Dabei handelt es sich zu 95 % um eine bestimmte Mutation, die nach dem Ort ihrer Entdeckung, der holländischen Stadt Leiden, mit Faktor V-Leiden bezeichnet wird. Die Faktor-V-Leiden-Mutation bewirkt eine verstärkte Blutgerinnung. Diese Mutation liegt in der Bevölkerung mit einer Häufigkeit von etwa 5 % heterozygot vor. Heterozygot bedeutet, dass nur eine der beiden Kopien des Gens mutiert ist. Bei solchen heterozygoten Personen, die neben einer mutierten Genkopie eine zweite, normale Kopie des Gens haben, ist das Risiko, eine Thrombose zu bekommen, gegenüber der übrigen Bevölkerung um das 5-10fache erhöht. Homozygote Anlageträger, bei denen sowohl die väterliche als auch die mütterliche Genkopie mutiert sind, haben sogar ein 50-100fach erhöhtes Risiko, an einer Thrombose zu erkranken.

Die Diagnose erfolgt molekulargenetisch (Mutationsanalyse) und wird bei Patienten mit einer bereits erlittenen Thrombose, und in bestimmten Situationen, auch bei Thrombosen in der Familie empfohlen. Da die APC-Resistenz selbst keine Erkrankung ist, sondern lediglich eine Neigung (Disposition) bedingt, ist eine nachgewiesene Mutation allein noch kein Grund für eine Therapie. Wenn allerdings zusätzliche Risikofaktoren vorliegen, wie z.B. Operationen, lange Bettruhe oder die Einnahme der "Pille", werden, je nach Höhe des individuellen Risikos, physikalische sowie medikamentöse Maßnahmen zur Thromboseprophylaxe empfohlen.

sicher wirst du bei deinem nächsten versuch prophylaktisch in der WS gerinnungshemmende medikamente wie z. b. heparin, fraxiparin ect... injizieren müßen . die dosierung legt dein behandelnder doc fest , da das gewicht dabei nicht unwesentlich ist .

wünsche dir viel glück für deinen nächsten versuch

lieben gruß von pummie .




  Re: V Leiden
no avatar
   Yanna
schrieb am 19.02.2006 18:50
Danke schön euch beiden! Kann das wirklich allein der Grund dafür sein, dass ich noch nie ss war? Kann ich mir irgendwie nur schwer vorstellen, aber immerhin bin ich ganz "froh" , dass jetzt mal etwas gefunden wurde. Bisher hörte ich immer nur, dass alles in Ordnung sei. Wurde die Untersuchung bei euch auch bei Frau Dr. Reichel gemacht?
LG Yanna


  Werbung
  Re: V Leiden
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 19.02.2006 19:16
sicher können da auch andere faktoren eine rolle spielen , das wird ganz sicher nicht der alleinige grund dafür sein .
nur manchmal findet man leider nicht den exakten grund für das ausbleiben des erfolges.

vielleicht hast du ja beim nächsten versuch etwas mehr glück , wenn man weiß , wie man die chancen optimieren kann und wo eventuelle fehlerquellen liegen .

ich bin nicht bei fr. dr. reichel .
ich bin in hamburg in behandlung .
gerinnungswerte wurden bei mir auch abgenommen, aber ich kann dir nicht sagen , ob speziell auch solche untersuchungen im labor vorgenommen wurden wie bei dir.

lieben gruß v. pummie smile






Zum Antworten klicken Sie bitte auf" "Beitrag antworten" oder "Beitrag zitieren" unter dem gewünschten Beitrag auf den Sie antworten möchten.



Bitte beachten Sie: In unseren Foren können nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen gegeben werden. Ferndiagnosen sind nicht möglich. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keine Beratung für den Einzelfall darstellen. Bitte wenden Sie sich dazu an die Ärztin oder den Arzt Ihres Vertrauens.

Starflower
Home | Theorie | Zentren| Bücher| Links | Forum | News | Impressum | Datenschutz

© wunschkinder.de 1998-2020