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  Fragen zur Überstimulation!
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  mex
schrieb am 17.02.2006 10:51
Wie Ihr ja wissen, hatte ich am Mittwoch Punktion. Nun habe ich einige Fragen wegen einer Überstimulation. Mein Ärztin sagt, dass wir da aufpassen müssen. Hatte ja auch ziemlich viele Eichen.

Nach wieviel Tagem nach der Punktion mußman mit einer Überstimulation rechnen?
Wie zeigt sich eine Überstimulation?
Was kann man dagegen tun?
Ab wann sollte man den Arzt kontaktieren?
Kann man trotz Überstimulation einen Transferdurchführen?

Ihr merkt, ich kann mich da nicht so aus. Deshalb wäre ich dankbar wenn ihr mir dazu eine Menge berichten könntet.

Hab nämlich schiss dass es bei mir dazu kommen könnte. Meine Eierstöcke fangen nämlcih an ein bissel zu ziepen. Allerdings am meisten wenn die Blase voll ist. Sind das schon anzeichen oder ist das normal nach Punktion? Trinke so 3-max 3,5 Liter am Tag und bekomme noch Dexametason (oder so).

Muß ich mir da Gedanken machen?




  Re: Fragen zur Überstimulation!
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  paprika
schrieb am 17.02.2006 11:11
Huhu mex...

Nach wieviel Tagem nach der Punktion mußman mit einer Überstimulation rechnen?

Normalerweise sagt man, ab dem Eisprung.. d.h. ab dem Tag der Stimulation. Wenn sich was einnistet, wird die ÜS noch stärker werden, weil das HCG die ÜS noch zusätzlich verstärkt.

Wie zeigt sich eine Überstimulation?

Bei mir war's anfangs "nur" ein ziemlicher Bläh- (bzw. Wasser)bauch und, bedingt dadurch zeitweilige Übelkeit, weil das Wasser das Bauchfell reizte.. und gelegentliche Kreislaufprobleme. Nach der vermutlichen Einnistung kam dann eine richtig schöne Kurzatmigkeit dazu bis hin zur Luftnot, weil das Wasser in die Lunge hochstieg. Und halt auch wieder Übelkeit, etwas Schwindel, ich hab mich einfach angeschlagen gefühlt...

Was kann man dagegen tun?

Trinken, so viel du kannst. Körperliche Schonung, eiweissreiche Ernährung, Kühlung der Eierstöcke.

Ab wann sollte man den Arzt kontaktieren?

Meine Gyn meinte damals zu mir, wenn ich's nicht mehr aushalte, soll ich jederzeit kommen. Ich hatte aber auch jeden zweiten Tag einen Kontrolltermin. Ins Krankenhaus bin ich erst gegangen, als ich keine Luft mehr bekam, das wäre früher vielleicht sinnvoller gewesen.

Kann man trotz Überstimulation einen Transfer durchführen?

Das kommt auf deinen Doc an. Ich hatte 38 Eizellen, und mein Doc hat beinhart transferiert.. was sich letztendlich gelohnt hat, aber lustig war die Zeit nicht, weil ich auch 2 Wochen im Krankenhaus war.. aber ich würd's jederzeit wieder so machen bei dem Ergebnis. zwinker Andere Docs brechen ab... Keine Ahnung, wie das in deiner Praxis gehandhabt wird.

lg
paprika




  Re: Fragen zur Überstimulation!
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  mex
schrieb am 17.02.2006 12:53
Hmmm.... das hört sich ja bei Dir ganzschön schlimm an. Also, beim mir ist eigentlich nur das Problem dass es in der Eierstockgegend ganz doll drückt und zwickt. Besonders wenn die Blase voll ist. Sonst hab ich nichts. Keine Überkeit oder sowas. Ist das der Beginn einer Überstimulation oder sind das normale Erscheinungen die nach einer Punktion auftreten können?

Mach mir Sorgen!




  Re: Fragen zur Überstimulation!
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  paprika
schrieb am 17.02.2006 13:01
Huhu Mex,

ich weiss nicht, ob man das so genau unterscheiden kann.. bei mir war's halt überdeutlich, mit 50 Follis geht's halt nicht ohne ÜS ab. Aber ich glaube, auch Frauen ohne ÜS haben nach der PU einen Blähbauch und mal hier und mal dort ein Zwicken, höre ich zumindest immer wieder. Ich denke, wenn du eine ÜS bekommst und die schlimmer wird, merkst du das, die kommt eh nicht von einem Moment auf den anderen, sondern entwickelt sich so nach und nach.. Das mit der vollen Blase hatte ich auch, aber ich schätze, das ist normal, die Eierstöcke sind jetzt bestimmt vergrößert (auch ein mögliches Zeichen einer Überstimulation, siehe auch Theorieteil) durch die Stimu, und da drückt halt hie und da was...

Mach dir nicht allzuviele Sorgen, das wird schon..

lg
paprika






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