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  Wiederholungsgefahr Vanishing Twins
avatar  *kami*
Status:
schrieb am 17.02.2006 06:45
Hallo,

nu hab ich heute die letzte Primolut Nor 5 und Ethinylestradiol genommen und so langsam geht das Muffensausen so richtig los.

Was mir nicht aus dem Kopf geht:

Ich hab mich beim Vorgespräch ganz mutig wieder für 2 entschieden, die ich beim TF zurück haben will. Zur Info: (hoffentlich) Blastotransfer bei BBN.

Beim letzten Mal habe ich eine Morula und eine Blasto zurück bekommen und meine Zwillis haben es bis zur 9. SSW geschafft... den Rest des Weges musste Leia allein gehen. sehr treurig

Dieses "Erlebnis" hat mir ganz schön zu schaffen gemacht. Und nu bekomm ich PANIK, das es wieder passiert. Gibt es Statistiken, wie hoch die Gefahr ist, das es zweimal hintereinander zu Vanishing Twins kommt?? Ich hab mal auf US-Seiten gelesen, das man es auf einen Gendefekt der Mutter zurück führen kann, weiss aber nicht wie "glaubwürdig" diese Aussagen sind, denn mein Doc wollte davon nix wissen.

Ich weiß ja, Garantie gibt es keine, das es nicht wieder passiert... das es überhaupt klappt... oder oder oder. Aber wenn mir jemand die Angst ein bißchen nehmen könnte, wäre ich schon happy.




  Re: Wiederholungsgefahr Vanishing Twins
avatar  Lectorix
Status:
schrieb am 17.02.2006 09:32


Ob es eine Wiederholungsrate gibt, weiß ich nicht. Im Prinzip ist es ja eine "normale" Fehlgeburt und nach "nur" einer Fehlgeburt besteht eigentlich kein Wiederholungsrisiko. Wenn Du nach Zahlen und Statistiken suchst, dann ist das Abortrisiko generell bei einer Schwangerschaft etwa bei 15 % (manche Studien setzen es auch höher an) und das Risiko eines Vanishing Twin bei nachgewiesener Zwillingsschwangerschaft immerhin bei 30 % vor der 12. SSW. Wohlgemerkt bei nachgewiesener Zwillingsschwangerschaft, man vermutet, dass es noch mehr sind, bevor sich überhaupt eine zweite Fruchthöhle gezeigt hat.

Ist nicht besonders mutmachend, aber zeigt Dir hoffentlich, dass wir einfach nicht für Mehrlinge gebaut sind und dass Du da lang nicht alleine bist.

Lieben Gruß,

Claudia




  Re: Wiederholungsgefahr Vanishing Twins
avatar  Lina+3
Status:
schrieb am 17.02.2006 09:38
Bei einem Frühabort liegt in 80% der Fälle ein Gendefekt beim Kind vor. Da hat die Mutter gar keine Schuld dran. Und gerade bei zwei-eiigen Zwillingen kommt es eben relativ häufig vor, dass es einer nicht schafft. Dabei ist man bei Zwillingen noch insofern gut dran, dass man - trotz Abort - am Ende ein Kind im Arm hält.

Andererseits sind vielleicht Zwillinge bei dir gar nicht so erstrebenswert. Soviel ich weiß, hattest du in der 1. Schwangerschaft starke Probleme mit Gestose, war da nicht auch was mit Diabetes? Sogar noch lange Zeit nach der Entbindung hattest du Nierenprobleme. Mit Zwillingen ist diese Gestose-Gefahr noch stärker, HELPP kommt wesentlich häufiger vor und die Gefahr für Mutter und Kinder ist noch viel höher. Wer weiß, ob dein Körper eine zwillings-SS überhaupt verkraftet hätte.

Es kommt so, wie es kommt. Leider kann man nicht viel ändern. Manche Dinge muss man einfach hinnehmen.




  Re: Wiederholungsgefahr Vanishing Twins
avatar  *kami*
Status:
schrieb am 17.02.2006 12:30
Nun ja, im Nachhinein betrachtet war alles etwas anders als es zuerst schien.

Von Diabetes war weder vor noch während oder nach der Schwangerschaft die Rede.

Gestose hatte ich, ja, aber nicht mit erhöhtem Blutdruck, sondern recht "harmlosen" Symptomen wie Notching, Ödemen und Eiweiß im Urin. Die Oberbauchschmerzen stellten sich im Nachhinein ja als Gallensteine raus, die inzwischen entfernt wurden.

Nierenprobleme wurden vermutet, aber bestätigte sich nicht. Bekam nur ne lästige Blasenentzündung nicht los, die teilweise auf das Nierenbecken übergriff.

Aber ich geb Dir Recht: mir bleibt ohnehin nix anderes übrig als er erneut zu probieren und hinzunehmen was kommt.

Wäre nur beruhigend, wenn ich von jemandem hören würde, der nach Vanishing Twins eine "normale" Einlings-SS hatte oder eben sogar gesunde Zwillinge bekommen hat.




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  Re: Wiederholungsgefahr Vanishing Twins
no avatar
  marys
schrieb am 17.02.2006 13:16
Hallo kami,

ich muß da Carolyn und Lectorix zustimmen.

ich hatte, wie Du auch, bei der ersten Schwangerschaft (ICSI) einen vanishing twin. Allerdings hatte ich nur die ersten Wochen Angst, dass der verbliebene auch noch gehen könnte, ansonsten hab ich darunter nicht gelitten. Schließlich ist auch bei einer IVF oder ICSI das Ziel eine Einlingsschwangerschaft, die bis zum Ende ausgetragen wird, mit möglichst geringem Risiko für Mutter und Kind. Mehrlinge werden nur in Kauf genommen um die Chancen zu erhöhen, sind aber nicht das erklärte Ziel einer kiwu-Behandlung. Auch wenn sie natürlich von den Eltern sehr gewollt sind und heiß geliebt werden, das wäre bei uns nicht anders gewesen. Trotzdem ist der Mensch für eine Einlings-SS gemacht.
Wir haben bei den Versuchen fürs zweite Kind nur je einen Embryo transferieren lassen. Unser Doc wollte das so und es hat sich als richtig erwiesen.
Damit könntest Du das vanishing twin-Phänomen natürlich verhindern, ich frag mich aber, ob Dir eine FG wirklich lieber ist, als einen Zwilli zu verlieren und ein gesundes Kind zu bekommen.

LG marys






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