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  Medikamente nach PU
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  Madlen
schrieb am 13.02.2006 11:58
Hallo zusammen!

Ich befinde mich gerade in meiner 2. ICSI und hatte heute PU von 8 Eizellen.

Beim letzten Mal hat man mir dann heute immer noch mal Predalon 5000 I.E. gespritzt. Diesmal aber nicht, sondern Proluton Depot und das soll ich auch beim Transfer wieder mitbringen. Weiß gar nicht was das ist, wofür und warum.

Jetzt verstehe ich natürlich nicht, warum das diesmal und meinen Arzt habe ich nicht mehr gesehen dann, konnte ich also nicht fragen. Die Schwester faselte nur irgendwas von Hormone seien soweit in Ordnung oder genug vorhanden, so in etwa. deshalb kein Predalon, sondern Proluton.? Hab ich also schon nicht richtig verstanden, deshalb diese Frage an Euch, wer sich auskennt. Ist das jetzt ein gutes oder schlechtes Zeichen? Muss ich mir jetzt Sorgen machen? Oder fehlen mir jetzt noch oder andere Homorne. Wofür ist das denn jetzt schon wieder? Oder ist das kein Problem und nur eine Zusatzgabe zur Unterstützung der Einnistungsphase und eher positiv und muss mir keien Sorgen machen? Meine Gebärmutterschleimhaut ist auf jeden Fall hoch aufgebaut, daran kann es nicht liegen.

Finde das einfach nur so komisch, weil das beim letzten Mal ja irgendwie anders war. Warum kein Predalon dieses Mal? oder kommt das noch später. Wofür ist Proluton Depot genau?

Man wird ja echt bekloppt, wenn man nicht weiß, was man sich da alles rein spritzt. Ich hoffe, es kann mir jemand helfen.

Wäre für Antworten sehr sehr dankbar.

Gruß Madlen


  Re: Medikamente nach PU
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  *Jane*
schrieb am 13.02.2006 12:33
Proluton ist, soweit ich weiß, Progesteron (Gelbkörperhormon). Ich selbst habe es noch nicht bekommen, aber es ist wohl eine Alternative zu Utrogest oder Crinone (oder vielleicht auch zusätzlich).

Progesterongaben sind normal in der Warteschleife. Das bekommt hier eigentlich jede.

Predalon (=HCG) muss ich meist, aber auch nicht immer eine Woche nach Transfer spritzen. Ich habe allerdings hier im Forum schon von den verschiedensten Varianten gelesen. Das scheint jede Praxis anders zu machen.
Warum es bei dir diesmal anders, kann ich leider nicht sagen.

LG Jane




  Re: Medikamente nach PU
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  Charlotta-Marlene
Status:
schrieb am 13.02.2006 12:51
Hallo Madlen,

ich habe auch kein Predalon mehr spritzen dürfen, da die Gefahr einer ÜS zu groß war. Predalon ist ja HCG. Und HCG kann zu einer ÜS führen. Vielleicht will man die bei dir auch verhindern?

Dafür habe ich dann auch Proluton Depot gespritzt bekommen. Das Gelbkörperhormon ist - glaube ich - auch für die Einnistung zuständig.

Drück dir die Daumen, dass alles gut klappt.

LG




  Re: Medikamente nach PU
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  Pandabär
schrieb am 13.02.2006 22:32
Vielleicht haben Deine aktuellen Blutwerte ergeben, daß es nicht nötig istIch hab ne Frage

Ich wünsch Dir viel Glück




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  Re: Medikamente nach PU
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  Madlen
schrieb am 17.02.2006 10:18
Vielen lieben Dank für Eure Antworten!


  Re: Medikamente nach PU
avatar  Lectorix
Status:
schrieb am 17.02.2006 10:21


Also, das Predalon in der Warteschleife erhöht die Sensibilität für das Progesteron, was für eine Aufrechterhaltung einer möglicherweise eingetretenen Schwangerschaft wichtig ist. Predalon spritzt man aber nicht, wenn eine Überstimulation dadurch richtig ausgelöst werden könnte. Dann gibt man lieber ein wenig mehr Progesteron, entweder als Utrogest oder Crinone, aber manchmal auch als Depotspritze (Proluton).

Das ist schon in Ordnung, kommt immer ganz auf den Versuch an, wie der läuft.

LG

Claudia






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