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  Neuigkeiten, die eigentlich keine sind traurig (vorsicht lang!)
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   Hummelbienchen
schrieb am 11.02.2006 11:29
Hallo,

nach dem neg. Kryo-Versuch im Oktober hatte ich ja eine Besprechung mit meinem KiwuDoc, wie es weiter gehen könnte. er meinte damals, dass zunächst das SG meines Mannes nochmal untersucht werden sollte, um darauf die weiteren Maßnahmen abzustimmen. denn SO schlecht sei es nicht, dass es nicht doch mal zu einer Spontan-SS hätte kommen können.

Am 26.01. hat mein Mann also sein Sperma abgegeben.
Vorgestern waren wir dann zu Besprechnung. Neue Erkenntnis: ALLE Spermien sind nach 24 Std. IMMOTIL. (heißt das eigentlich TOT??)

allerdings gibt es nach Aufbereitung 6 Mio A-+B-Spermien, was für eine Insemination gut sei.

Hier das SG:

Ejakulatvolumen: 4,8ml
Zeit zw. Abgabe u. Analyse: 55min
Farbe, Konsistenz unauffällig
Verflüssigungszeit <55
pH-Wert: 8,0

(WHO-Referenzwert) nativ - swim up - nach 24 h
A) (ab 25%) 0 - 5 - 0
B) 48 - 75 - 0
C) 29 - 15 - 0
D) 23 - 5 - 100
Summe A+B (ab 50%) 48 - 80 - 0
Konzentration: (ab 20ml) 24 - 15
Gesamtzahl: (ab 40ml) 115,2
Normalformen: (ab 30%) 14 - 15
Kopf-, Mittelstück-, Schwanzdefekte: 86 - 85

Volumen nach Aufbereitung: 0,50 ml
Gesamtspermien nach Aufbereitung: 7,500 Mio
Gesamtzahl Klasse A+B: 6,000 Mio

...und trotzdem ist die Fertilitätsprognose "nur" "eingeschränkt".


meine irre Hoffnung darauf, dass das SG so weit "gut" ist, dass man bei MIR doch mal weitere Nachforschungen anstellen sollte, ist wie ein Luftballon zerplatzt sehr treurig

sein Fazit: das war und bleibt ein ICSI-SG. wir könnten aber Insemination versuchen. die Gesamtzahl nach Aufbereitung ist dafür gut. allerdings weiß er eben nicht, ob die Spermien nach 2 oder erst nach 23 Std. schlapp machen. wieviel Zeit benötigen Spermien vom Muttermund bzw. von der Gebärmutter im Normalfall bis zum Ei?

dann könnten wir natürlich weiter ICSI machen... die Möglichkeit, 5 Embryonen weiterentwickeln zu lassen, um dann den/ die besten auszuwählen, um die Chancen zu verbessern bzw. um weitere Informationen zu erhalten, wie die Entwicklung verläuft, gäbe es in D leider nicht. *WinkmitdemZaunpfahl*

wenn ich das SG mit dem letzten (aus 10/2004) vergleiche, muss ich allerdings feststellen, dass es etwas schlechter geworden ist. damals waren wenigstens noch 14 A-ler, 25 B-ler, 15 C-ler, allerdings gleich 46 D-ler. die Summe A+B lag bei 39. - täusche ich mich also?

eine Möglichkeit, das SG zu verbessern, sieht er nicht. und eine Erklärung hat er dafür auch nicht. Urologe findet auch nichts. jetzt wurde meinem Mann nochmal Blut abgenommen zur Hormonkontrolle, aber da wird auch nichts sein, hat er ja schon mal machen lassen. also dem brauchen wir wohl nicht weiter nachgehen, sondern müssen es als gegeben hinnehmen.

aber welche Konsequenzen zieht man daraus? in mir ist wieder ein kleines Stückchen zerbrochen. die hartnäckige Hoffnung, doch noch ein Kind zu bekommen, wankt. was soll ich machen? Insemination? oder ICSI in Prag oder Pilsen mit allen dort gegebenen Möglichkeiten?
...und auf der Rückfahrt warf mein Mann auch noch die Möglichkeit von HI auf. klar, das wäre die wahrscheinlich einfachste Variante. ER hätte kein Problem damit. aber ICH bin da offensichtlich noch nicht so weit...

ob der Möglichkeiten bin ich verwirrt. ich weiß nicht, was ich denken soll.
bei Insemination müsste ich meine Eileiter auf Durchgängigkeit prüfen lassen, was meinem Drang, mögliche Fehler bei MIR auszuschließen, entgegen kommt. die KK zahlt 8 Versuche im Spontanzyklus, selbst als Selbstzahler kostet das nur 140 €, also im Vergleich zu ICSI "peanuts". man hätte auch diese Chance ausgeschöpft und man weiß ja nie... es käme meinem Wunsch nach möglichst natürlichem Ablauf entgegen, denn irgendwie habe ich den Eindruck, dass mein Körper nicht so begeistert ist, mit Hormonen vollgestopft zu werden. und von den 6 Mio wird doch wohl EINER durchhalten Ich bin sehr sauer

oder ICSI in Prag/ Pilsen, was die Chancen erhöht - oder zumindest neue Erkenntnisse bringt. denn vielleicht gehen die Embryonen ja schon nach 3 oder 5 Tagen wieder ein. da ist es wirklich besser, das zu wissen und dann wäre das auch mal geklärt.

oder...

oder endlich doch den Schlussstrich ziehen und sagen: o.k., dann soll es nicht so sein, dann war es das. wir haben bisher gut ohne Kind gelebt, wir werden auch weiter gut ohne Kind leben. und vielleicht ist es ja auch besser so.

nun: genug davon- entschuldigt, dass ich euch jetzt so vollgequasselt habe.

viele Grüße, Hummelbienchen.



  Re: Neuigkeiten, die eigentlich keine sind traurig (vorsicht lang!)
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   KT
schrieb am 11.02.2006 11:42
Hallo Hummelbienchen,

das tut mir leid, das Ihr so ein Ergebnis hattet

Aber zu der Aussage Deines Docs, gestern hat hier jemand was gepostet und demnach scheinen Bayern und Baden-Würtemberg nicht mehr in Deutschland zu liegen. LOL Naja, jedenfalls was die mehreren EZ weiterbebrüten angeht. Und es scheint erste Praxen zu geben die da was machen.

hier der Link:
[www.ivf-bayreuth.de]

ganz unten steht:
Zitat

Somit erscheint es derzeit in Bayern und in Baden-Württemberg möglich, bis zu sechs Embryonen zu kultivieren und daraus die Besten für den Transfer auszuwählen. Die Annahme, daß man in Deutschland demzufolge nur drei Zellen kultivieren darf, ist gemäß dieser Auffassung irrtümlich und auch nicht sinnvoll. Die Praxis erlaubt derzeit die Kultivierung bis zu sechs Embryonen. Die restlichen befruchteten Eizellen werden dann im sogenannten PN-Stadium (1-Tages-Embryonen oder befruchtete Eizellen) kryokonserviert.

Ansonsten würde ich eine sehr knapp um den ES getimte IUI versuchen, denn so lange brauchen die Spermien ja nicht.

Viel Erfolg,
KT




  Re: Neuigkeiten, die eigentlich keine sind traurig (vorsicht lang!)
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   Hummelbienchen
schrieb am 11.02.2006 12:10
dass Bayern und BaWü was besonderes sind, wussten wir doch schon LOL

Bayreuth? DAS wär der Hammer! Ich freu mich

das wäre nämlich gar nicht so weit...

Danke- auch für den Tipp zur Insemination!- da keimt die Hoffnung doch wieder etwas auf!! smile

liebe Grüße, Hummelbienchen.


  Re: Neuigkeiten, die eigentlich keine sind traurig (vorsicht lang!)
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   nirako
schrieb am 11.02.2006 12:45
Hallo Hummelbienchen,

Die (erste Fuhre) Spermien brauchen nur ca. 20 Minuten vom Muttermund bis in die Eileiter, also da wäre dann eine Insemination direkt "auf den Eisprung drauf" wohl am besten.

Nur, dass bei Deinem Mann "was gefunden" wurde, heißt noch lange nicht, dass sich bei Dir nichts mehr finden lässt. Es heißt doch, dass bei einem Drittel der KiWuPaare es an der Frau, bei einem Drittel beim Mann und bei dem übrigen Drittel an beiden liegt. Wie ist das beim Würfeln? VOR zwei Würfen ist die Chance auf 2 Sechsen hintereinander deutlich kleiner als auf eine 6 bei einem der beiden Würfe, aber wenn die erste 6 schon mal gewürfelt wurde, ist die Chance auf eine zweite 6 genau so groß wie auf eine 6 bei einmal Würfeln.

Es werden, zumindest im Wiederholungsfall, erstaunlich viele Paare mit einem ICSI-Spermiogramm, dann doch einfach so schwanger, wo dann wohl zumindest die Frau schwanger werden und bleiben kann. Und wenn sich dann wirklich so gar nichts tut, ist auch bei einem solchen Spermiogramm eine nähere Untersuchung der Frau oder immunologisch bei beíden (Dr. Reichel?) nach meiner Meinung sehr wohl angeraten....


winkenBussi




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  Re: Neuigkeiten, die eigentlich keine sind traurig (vorsicht lang!)
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   KT
schrieb am 11.02.2006 14:36
Gar nichts für. smile

Sag mal, sehe ich das richtig, Deine Eileiter wurden noch nicht auf Durchgängugkeit überprüft? Also das würde ich vor einer IUI oder gar ICSI unbedingt in Angriff nehmen. Ja
Ich weiß die Ärzte machen das nicht gerne, wegen Budget und weil sie dann Ärger mit den KK Ich bin sehr sauer bekommen. Aber es geht hier doch auch um Deine Psyche und wenn Du das Gefühl hast Du willst da was machen, dann zieh es durch. Im schlimmsten aller Fälle wird nix gefunden. Aber wenn doch und das erst in ein paar Jahren dann beißt Du Dir in den Hintern.
Mir haben auch alle erzählt bei mir muß man nichts untersuchen...naja ich bin nervig grins und bekam meine Untersuchungen irgendwann dann doch und was kam raus? Hashimoto und ziemliche Endometriose. traurig
Naja, mach Dir einen Plan was Du bei Dir untersuchen lassen willst und sag den Doc im Zweifelsfall Du fühlst Dich psychisch nicht in der Lage zu einer IUI wenn Du nicht weißt ob Deine Eileiter durchgängig, etc. sind und das Du momentan nervlich schon sehr belastet bist und das endlich geklärt haben willst.

Viel Erfolg,
KT




  Re: Neuigkeiten, die eigentlich keine sind traurig (vorsicht lang!)
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   Hummelbienchen
schrieb am 11.02.2006 15:06
Hallo KT,

wenn wir uns für den Weg Insemination entscheiden, dann steht VORHER eine Einleiterdurchlässigkeitsprüfung an. und das ist mit ein Grund, warum ich die Insemination durchaus in Erwägung ziehe. denn dann ist DAS auch mal geklärt.

liebe Grüße, Hummelbienchen.


  Re: Neuigkeiten, die eigentlich keine sind traurig (vorsicht lang!)
avatar    Lectorix
Status:
schrieb am 11.02.2006 15:21

Also, man kann das schon versuchen mit IUI, ich persönlich klotze lieber als dass ich kleckere, daher würde ich ICSI machen. Jedoch haben wir auch ganz andere Voraussetzungen, denn unsere Spermis sind viel schneller platt (in einem SG waren die wenigen, die irgendwie sich bewegten, nach 10 min tot), insofern können wir nicht mal an IVF denken...

Aber Nirako hat Recht: Wenn Ihr Euch auf so eine Zitterpartie mit der IUI einlasst, dann solltest Du vorher auch noch mal auf den Kopf gestellt werden, inkl. Bauchspiegelung, Eileiterkram, Endometriose, Schilddrüse inkl. Antikörper, Gerinnung. Über Immunologie kann man evtl. auch sprechen. Ihr habt einfach schon so viel hinter Euch, dass ich es nicht allein auf die Keimzellen reduzieren würde, sondern intensivst auch nach Einnistungsstörungen suchen würde.

LG

Claudia




  Re: Neuigkeiten, die eigentlich keine sind traurig (vorsicht lang!)
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   Hummelbienchen
schrieb am 11.02.2006 15:43
Hallo Nirako,

ach, ich weiß das doch sehr treurig
aber ich beiße da auf Granit.
angeblich IST schon alles bei mir abgeklärt worden.

auf die Gebärmutterspiegelung musste ich allerdings bestehen - o.B.

dann habe ich mich in Kiel immunisieren lassen. 2x! das erste Mal hielt nur ein halbes Jahr, das 2. mal ist für ein Jahr, was aber auch bald schon wieder rum ist traurig

der Blutwert, der auf eine Insulinresistenz hinweisen könnte, ist o.k. - mich zu einem Internisten zu überweisen, um trotzdem auf Insulinresistenz zu prüfen, hält er nicht für erforderlich

Schilddrüsenwerte sind angeblich i.O., Gerinnungswerte auch.

mein KiwuDoc sieht absolut keine Notwendigkeit bei mir weitere Nachforschungen zu betreiben, ich frag da ständig nach, nerve, weil ich ja mit meinem Zyklus nicht ganz so glücklich bin, aber das ist eben alles irrelevant, wenn der Partner SO ein SG hat.

und eine Bauchspiegelung will ich unter diesen Umständen auch nicht wirklich durchsetzen.

Insemination ist ein gangbarer Weg. allein schon wg. der Prüfung der Eileiterdurchlässigkeit, die davor ansteht grins
ICSI mit Blastozyten-Kultur ist ein weiterer. denn offensichtlich scheint ja momentan davon ausgegangen zu werden, dass die Embryonen sich nicht weiterentwickeln. WENN sie sich aber doch weiterentwickeln u. dann TROTZDEM keine Schwangerschaft eintritt, dann hat man wieder einen Ansatzpunkt, bei MIR weiterzuforschen. - das ist so meine Idee grins
ja und dann gibt es ja noch HI, wo sich endgültig beweisen könnte, wo der Haken ist bzw. sich auch neue Ansatzpunkte ergeben könnten...

ich habe den Eindruck gewonnen, dass mein KiwuDoc mit seinem Latein am Ende ist traurig
stattdessen scheint er auf die Karte der Spontan-SS zu setzen. denn trotz ungünstigsten Voraussetzungen käme es immer wieder zu Spontan-Schwangerschaften: wenn sich das Paar zur Adoption oder HI oder (wenn es noch nicht so weit war) ICSI... entschieden hätte. Ich bin sehr sauer

liebe Grüße, Hummelbienchen

Beitrag geändert am : (Sa, 11.02.06 15:48)


  Re: Neuigkeiten, die eigentlich keine sind traurig (vorsicht lang!)
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   Hummelbienchen
schrieb am 11.02.2006 16:03
hallo Claudia,

bis auf eine Bauchspiegelung ist schon alles abgeklärt worden.

ich weiß, dass es etwas komisch ist, von ICSI zur Insemination zurückzugehen. aber offensichtlich ist ja auch ICSI nicht DER Weg. und einfach mit ICSIs weiter zu "ballern"- da spiele ich dann doch lieber Lotto. mir erscheint alleinfalls ICSI mit Blastozyten-Kultur noch als sinnvoll. aber eigentlich habe ich gar keine Lust mehr auf dieses Procedere. man macht sich Hoffnungen, die doch wieder nur enttäuscht werden.

vielleicht ist es wirklich an der Zeit zu sagen: es ist gut.

liebe Grüße, Hummelbienchen


  Re: Neuigkeiten, die eigentlich keine sind traurig (vorsicht lang!)
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   Mohrle und die (B)Engel :-)
schrieb am 11.02.2006 16:08
Huhu Hummelbienchen,
ich habe mich schon gefragt, was aus dir geworden ist. Die EL-Durchgängigkeitsprüfung würde ich auf jeden Fall machen, wenn Du Ins. machen willst. Immotil heißt unbeweglich, aber nicht tot. Außerdem ist meine Freundin das beste Beispiel, das man auch mit ICSI-SG (ihr Mann hatte Hodenkrebs und durch die Chemo sehr stark eingeschränkte Zeugungsfähigkeit). Sie hatte vor 5 Jahren ICSI-Zwillis bekommen und hat letztes Jahr ein Mädchen spontan bekommen...
LG, Sylke




  Re: Neuigkeiten, die eigentlich keine sind traurig (vorsicht lang!)
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   Pauline73
schrieb am 11.02.2006 16:10
hallo hummelbienchen,

auch in einigen berliner praxen wird das EschG inzwischen so interpretiert, dass man so viele embryonen weiterentwickelt, wie nötig sind, um maximal 2 blastozysten transferieren zu können. je nach alter der frau und zahl der vorausgegangenen versuche werden dafür 3-6 embryonen weiterkultiviert.

gruß
pauline




  Re: Neuigkeiten, die eigentlich keine sind traurig (vorsicht lang!)
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   Hummelbienchen
schrieb am 11.02.2006 17:23
hallo Sylke,
das Beispiel hinkt. denn ich habe noch kein Kind, nicht mal eines. dass es nach einer erfolgreichen ICSI zu einer weiteren Spontan-Schwangerschaft kommt, ist tatsächlich nicht so selten- Beispiele im Eltern-Forum zeigen das immer wieder. aber der Kasus knaxus scheint eine bereits erfolgreich verlaufene Schwangerschaft zu sein. und die kann ich nicht vorweisen.

der Spontan-SS-trotz-widrigster-Umstände das Wort reden ist Augenwischerei. klar gibt es die!! Ja, aber das ist ein Totschlagargument, so gut gemeint es ist.

Liebe Grüße, Hummelbienchen.


  Re: Neuigkeiten, die eigentlich keine sind traurig (vorsicht lang!)
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   Hummelbienchen
schrieb am 11.02.2006 17:41
hallo,
das ist ja langsam schon witzig zwinker

erstens dass sich da offensichtlich in deutschen Praxen was tut- aber natürlich nicht in meiner.
und zweitens, weil das Problem bei MIR eigentlich gar keines ist: ich hatte nämlich bisher max. 5 imprägnierte EZ, die sich zum Transfer bzw. zur Kryokonservierung eigneten. drei hätte man also schon immer weiterkultivieren können. aber in meiner Praxis wird der Transfer IMMER am 2. Tag gemacht.

ich erinnere mich allerdings, dass in der ersten Praxis, in der ich war, der Transfer teilweise terminbedingt erst am 4. oder gar 5. Tag stattgefunden hat. und ich erinnere mich nicht, dass da mal eine schöne Blastozyte dabei gewesen wäre, ich glaube, es waren beim Transfer immer allenfalls 8-Zeller traurig

vielleicht sollte ich ja tatsächlich nach Bayreuth!

liebe Grüße, Hummelbienchen.


  Re: Neuigkeiten, die eigentlich keine sind traurig (vorsicht lang!)
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   nirako
schrieb am 11.02.2006 18:18
Hallo Hummelchen,

Leider ist die Bauchspiegelung noch besser als die reine Eileiterdurchlässigkeitsprüfung. Man kann dabei z.B. nämlich gleich auch Verklebungen der Fimbrientrichter lösen und sieht es wohl noch besser, ob da was durchläuft (wenn die Ursache eine andere ist, hilft einem das aber auch nicht weiter- ich hatte schon 2....).
Vielleicht wäre ein Praxiswechsel durchaus angebracht, wenn dort auf Diagnostik dermaßen ablehnend reagiert wird.
Ich hatte sie ja schon erwähnt - die Spontanschwangeren nach ICSI. Da gibt es 2 Möglichkeiten: Entweder war die ICSI eigentlich von vornherein überflüssig (aus welchen Gründen auch immer zwinker), oder aber der Körper/das Immunsystem etc. der Frau ist nach einer ausgetragenen!!! Schwangerschaft eher bereit, das Ganze zu wiederholen Ich hab ne Frage Wogegen sich aber meiner mit allem, was er hat, Händen/Füßen/Killerzellen/SD-AK/schlechter GMS/alte EZ u.u.u. dagegen wehrt traurig. Und ich wehre mich, aber nur noch in den letzten Zügen und so langsam wider besseres Wissen, wiederum dagegen...

winkewinkeBussistreichel




  Re: Neuigkeiten, die eigentlich keine sind traurig (vorsicht lang!)
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   Hummelbienchen
schrieb am 11.02.2006 19:04
huhu Nirako
Bussi

hm. das mir der Bauchspiegelung werde ich mir dann doch nochmal durch den Kopf gehen lassen. momentan wehrt sich alles in mir, aber irgendwie hast du schon recht Hilfe wenn ich alles geklärt haben will, dann gehört auch DAS dazu grmpf

weißt du, was ich mir vorstellen kann? dass bei diesen Spontan-Schwangerschaften, nachdem man sich für Adoption oder HI etc. entscheiden hat, ein "Urinstinkt" beim Mann dafür sorgt, dass es dann doch noch klappt. denn er wird da ja quasi in Zugzwang gesetzt. es ist seine letzte Chance, sonst ist der Zug abgefahren. WENN er SEINE Gene weitervererben, EIGENE Nachkommen haben will... grins

das würde zu der Beobachtung passen, dass viele Schwangerschaften zu einem Zeitpunkt zustande kommen, in dem die Frau den Mann verlassen möchte, ein "Nebenbuhler" mit im Spiel ist, wo die Frau wieder arbeiten gehen möchte oder sonst wie eigenaktiver wird. Ein Kind war schon immer DAS Instrument, jemanden an sich zu binden...

...wenn ICH mich jetzt aber aus dieser Vorstellung heraus für HI entscheide, geht das garantiert daneben LOL

liebe Grüße, Hummelbienchen winken




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