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  gestern war das Gespräch beim Genetiker!
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   mex
schrieb am 10.02.2006 19:00
Hallöchen Ihr Lieben,

wollte Euch nur sagen, was bei dem Gespräch mitdem Genetiker raus kam. Also, bei meinem Mann ist an einen Chromosom ein Stück von einem anderen Chromoson dran und andersherum. So zu sagen ein Austausch. Aber die Anzahl stimmt genau. Weiß nicht wie es genau heißt.

Wir haben ein etwas höheres Fehlgeburtenrisiko und eine Behinderung des Kindes kann nur im ganz ungünstigsten Fall eintreten. Das Behinderungsrisiko liegt so bei ca. 3 % Aber ganz genau kann man es nicht sagen, weil man es nicht ganz genau weiß. Das Risiko ist aber wirklich nicht hoch, sagt die Genetikerin. Wir sollen auf jeden Fall an unserer ICSi festhalten und weiter machen wie wir es wollten. Wenn ich schwanger werden sollte, rät man uns nur zu einer Untersuchung, bei der man dann auch die Chromosomen des Embryos sehen kann.

Aber wir sollen uns keine Sorgen machen! Alles nicht so schlimm.


Na hoffentlich stimmt das so. Bin auf jeden Fall erst mal beruhigt und kann mich wieder auf die ICSI konzentrieren. Ist ja bald so weit.

Montag wird voraussichtlich ausgelöst und Mittwoch dann punktiert.

So, danke fürs Daumendrücken wegen der Genetikuntersuchung. Hat ja ganz gut geklappt.

Danke!




  Re: gestern war das Gespräch beim Genetiker!
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   c0r13n4
schrieb am 10.02.2006 19:49
also bei einem cross over wie ihn dein mann hat ist das nich so schlimm. 3 % sind nicht die welt wenn man das mal aufrechnet.

also ich denke nicht das das so schlimm ist. Macht einfach weiter und habt keine angst davor. aber am besten ist es wohl im ausland ne künstl. befruchtung machen zu lassen weil die da die eizellen aussortieren und du keine schlechten zurückbekommst. also viel glück und keine angst wegen dem cross over. is wirklich net so wild




  Re: gestern war das Gespräch beim Genetiker!
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   mex
schrieb am 10.02.2006 20:23
Aber meinst Du ich sollte es gleich im Ausland machen lassen? Hab ich hier nicht auch eine Chance?




  Re: gestern war das Gespräch beim Genetiker!
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   c0r13n4
schrieb am 10.02.2006 20:51
also ich finde es besser wenn man weiß das so ein Crossover mit behinderungsrisiko und FG-Risiko (wenn auch gering) gleich in nem land machen lässt wo es nicht so strenge regeln gibt. Man kann dort die befruchteten EZ länger beobachten und auch aussortieren. da du ja schon mal eine FG hattest würde ich es nicht drauf ankommen lassen.

letztendlich müsst ihr das wissen. ihr könnt auch in deutschland einen versuch starten. Hier sind nur die gesetze sehr penibel und man darf nich so lange die befruchtete EZ beobachten sondern sie muss gleich wieder eingepflanzt werden wenn man noch nicht weiß ob es eine gute chance hat "drinnen" zu bleiben (ich beschriebe es jetzt mal so)

sucht euch mal im Internet ein bisschen was raus. da steht auch viel zu cross over. Ihr könnt ja auch erste mal zu einer beratung in eine deutsche klinik gehen.




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  Re: gestern war das Gespräch beim Genetiker!
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   KT
schrieb am 10.02.2006 21:33
Hi,

kommt darauf an welche Chromosomen das Crossover haben und wo es sitzt etc.
Aber ich würde noch nicht ins Ausland gehen, vor allem wenn die Wahrscheinlichkeit das etwas passiert nicht so groß ist. Auch im Ausland werden Deine Chancen, wenn Du keine PID machst nicht unbedingt steigen. Denn nich jede chromosomale Anomalie führt gleich dazu, das die Embryonen sich ebend nicht weiter entwickeln bzw. nicht einnisten.
Also viel Erfolg für die ICSI jetzt.

Viele Grüße,
KT




  Re: gestern war das Gespräch beim Genetiker!
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   cruda
schrieb am 10.02.2006 23:27
1. Prognose von wiederholten Aborten bei reziproker Translokation

Liebe Mexx,

nur zur Info (s.u.) Ich weiss nicht, warum man dir sagt "alles nicht so schlimm". Bei meinem Mann wurde übrigens das gleiche gefunden und wir werden ins Ausland gehen....

LG

Cruda


Von 1284 Paaren mit wiederholten Fehlgeburten hatten 58 (4,5%) Translokationen, 11 davon vom Robertson’schen Typ. Elf der 18 Fälle mit paternaler reziproker Translokation und 21 der 29 Fälle mit weiblicher reziproker Translokation erlebten weitere Fehlgeburten.
SCHLUSSFOLGERUNG: Die Prognose bezüglich weiterer Fehlgeburten ist extrem ungünstig bei Paaren mit entweder maternaler oder paternaler reziproker Translokation.

Literatur

Sugiura-Ogasawara M, Ozaki Y, Sato T, Suzumori N, Suzumori K. Poor prognosis of recurrent aborters with either maternal or paternal reciprocal translocations. Fertil Steril. 2004 Feb;81(2):367-73.

Beitrag geändert am : (Sa, 11.02.06 12:53)


  Re: gestern war das Gespräch beim Genetiker!
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   mex
schrieb am 11.02.2006 08:09
Hallo Cruba,

versteh nicht die ganzen Hinweise die Du oben geschrieben hast uaf irgentwelche Newletter oder Fachärzte oder so. Was soll das heißen?

Den einizgen Abschnitt den ich verstehe, ist der letzte, wo Du was von Prozenten schreibst. Aber ehrlich gesagt sind 4,5% aller Fehlgeburten nur auf Translokationen zurückzuführen. Das ist doch gar nicht so ein hoher Prozentsatz.

Oder?




  Re: gestern war das Gespräch beim Genetiker!
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   Pandabär
schrieb am 11.02.2006 10:46
Ich freu mich das kling ja besser, als wir befürchtet haben!

Super, ich freu mich für euch!!

Na dann, auf zur ICSIIch freu mich

Wir drücken weiter




  Re: gestern war das Gespräch beim Genetiker!
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   cruda
schrieb am 11.02.2006 13:11
Hallo Mexx,

entschuldige, ich wollte auch nur den unteren Abschnitt reinkopieren. Wo das ganze Geschreipsel oberhalb herkam weiss ich auch nicht. Ich habe es jetzt rausgelöscht.

Es ist richtig, dass nur 5,4% ALLER FGs auf eine Translokation/Crossover zurückzuführen sind. Diees "Problem" habt ihr aber ja anscheinend. Worum es aber eigentlich geht in dem Abschnitt ist, dass 32 von den 58 Paaren bei denen eine Translokation (und eine Fehlgebut) vorliegt mehrer FGs erlebten.
Die Rate der FGs wenn eine Translokation vorliegt liegt also
bei über 50%. Das ist jetzt natürlich nur ein Beispiel einer
Studie mit wenigen Personen. Diese Ergebnisse findest du aber auch in viellen anderen Studien. Wir haben auch einen gesunden
Sohn. Es kann als klappen (klar, die anderen 50%) aber man geht halt mit einem viel höherem Risiko in eine ss als andere Paare. Das kannst nur du entscheiden, ob du das Risiko weiter eingehen willst oder nicht.

LG






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