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  Blutgruppenunverträglichkeit
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   klebea
schrieb am 01.02.2006 21:42
Hallo,

ich habe eine Frage zur Blutgruppenunverträglichkeit. Ich hatte bei meinem ersten Kind Anti-D-Körper gebildet, weil ich RH neg. und meine Mann RH-pos. ist und mein Kind auch. Da ich bereits Antikörper produziert hatte, habe ich auch keine Spritz bekommen. Jetzt möchten wir trotzdem gerne ein zweites Kind. Kann man was gegen die vorhandenen Antikörper tun? Wenn nicht, was kann in der zweiten Schwangerschaft aus uns zukommen?

LG klebea


  Re: Blutgruppenunverträglichkeit
avatar    Lectorix
Status:
schrieb am 01.02.2006 22:01


Hallo,

das wird ein wenig schwierig, aber nicht unmöglich. Gegen die Antikörper kann man nichts tun. Man wird die Antikörper regelmäßig in der Schwangerschaft kontrollieren, das Kind ebenfalls (Organuntersuchungen, ggf. Bilirubingehalt im Fruchtwasser). Ob eine Bluttransfusion beim Kind notwendig ist, möglicherweise auch schon während der Schwangerschaft, richtet sich nach dem Verlauf. Manchmal geht's auch mild ab und es reicht eine Lichttherapie nach der Geburt, kann aber andererseits auch ernst werden. Es ist in jedem Fall eine Risikoschwangerschaft, die gut überwacht werden muss, aber nicht unmöglich. Lasst Euch darüber ausführlich in einem Zentrum aufklären, die Erfahrung mit dieser Art Risikoschwangerschaften haben und zur Not eine intrauterine Transfusion auch durchführen könnten.

LG

Claudia






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