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  1. ICSI + meine Ängste...
avatar    ciara1975
schrieb am 18.01.2006 09:47
... Tja meine 1. ICSI steht unmittelbar bevor (März 06)
und ich werde bis dahin noch einige schlaflose Nächte verbringen.

Alles dreht sich gerade darum und ich weiss beim besten Willen nicht, wie ich mich ablenken soll....

Es ist noch so ungewiss, wer die Kosten der ICSI trägt.
Da ich(GKV) PCO hab und mein Mann(PKV) ein schlechtes Spermiogramm hat.

Naja im schlimmsten fall muss ich eben 50 % von meinem Teil der Behandlung selbst zahlen. Aber was ist, wenn der erste Versuch feh schlägt, und ich noch 2, 3 Versuche brauche...Das wird heftig teuer...
Ausserdem weiss ich nicht ob meine Nerven das packen...

Meine Andere sehr große Sorge sind meine Felhzeiten bei der Arbeit.
Die Praxis-Öffnungszeiten schneiden sich exact mit meinen Arbeitszeiten. Zu doof, dass die Praxen da so unflexibel und
unkooperativ sind.

Ich kann und will meinem Chef nix von der
bevorstehenden behandlung sagen.
Urlaub nehmen kommt für mich nicht in Frage,
da der so kurzfristig nicht genehmigt wird.
Bleibt nur Lügen, Lügen,...(ich hasse Lügen!!!)
Das kann man ja mal machen,
aber wenn ich mehrere Versuche brauche...oje! *stöhn*

Das is der reinste Psychoterror...

bleibt die alles entscheidende letzte Frage:
Was ist, wenn wir einfach keine Kinder bekommen können...oje!


Es grüßt Euch
Eure nervöse
Ciara
*an-den-finger-nägeln-kau*


  Re: 1. ICSI + meine Ängste...
no avatar
   TINE74
schrieb am 18.01.2006 10:06
Liebe Ciara,

ich bin genauso ein nervöses Kind wie du, aber mein Mann ist sehr optimistisch, die Ruhe in Person und macht mir immer wieder Mut und versucht mir zu lernen, dass jedes Problem erst dann uns schlaflose Nächte zubereitet, wenn es da ist und nicht schon Wochen vorausdenken. Das macht nur unruhig. Gestern war ich mit meiner Freundin im Wald, walken, und danach fiel mir auf, dass ich von nichts anderem reden kann, als über die Behandlung, die Ängste, die Statistik und und und.
Was die Arbeit betrifft, habe ich auch große Schwierigkeiten, ich arbeite im Krankenhaus und habe letztendlich meiner Kollegin erzählt, weshalb ich so oft fehle. Seither ist es viel einfacher, und ich mache auch absolut keine Kompromisse. Geht auch nicht, ist ja alles zyklusabhängig. Es ist nicht einfach, ständig zu lügen und vor allem sich seine eigenen Lügen zu merken, damit man sich nicht verplappert. Für mich ist das nichts. Andererseits muss man, auch wenn die Leute es gut meinen, mit dummen Sprüchen rechnen, wenn sie es wissen. Na ja es gibt kein Rezept, wie man es macht ist es anstrengend.
Ich drück dir alle Daumen und schicke dir Geduld, Mut und Kraft.
Grüße
Tine


  Re: 1. ICSI + meine Ängste...
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   Tiger71
schrieb am 18.01.2006 10:08
Liebe Ciara, diese Ängste hatte ich auch traurig , aber dann war alles halb so schlimm, ich habe nur am Tag der PU einen Tag krank gemacht, beim Transfer war ich morgens bei der Ärztin und bin dann wieder arbeiten gegangen. Beim zweiten Mal hatte ich Urlaub, weil ich ja ungefähr wusste wann die PU ist. Und bei mir hats beim zweiten Mal geklappt und ich bin echt froh drum und würde alles wieder so machen!! smile
Viel Glück für Dich




  Re: 1. ICSI + meine Ängste...
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   paprika
schrieb am 18.01.2006 10:52
Hallo Ciara,

wir haben haargenau dieselbe Konstellation wie ihr (von den Diagnosen und den KK).

Bei uns zahlt die GKK die Hälfte von meinem Teil der Behandlung und die PKK wohl alles vom ICSI-Teil. War auch mit Komplikationen verbunden, anscheinend gibt's hier kein Standardvorgehen, sodass alles wieder mühsam ausgeklügelt werden musste. Ich hab gute Argumentationshilfen bei klein-putz.de gefunden, die haben da ein Extra-Forum für die Kostenübernahme.

Ich wünsch euch alles Gute, bei uns hat's beim ersten Versuch geklappt.. smile

lg
paprika




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  Re: 1. ICSI + meine Ängste...
avatar    ciara1975
schrieb am 18.01.2006 12:34
@TINE74

Mein Mann ist zum Glück auch die Ruhe selbst.
Manchmak ist er mir sogar etwas zu Optimistisch,
ich finde man sollte schon auch überlegen,
was ist wenn "worst case" eintritt,
sonst kann man ganz schön kalt erwischt werden,
wenn es Probleme gibt.

@tigerlilly

Danke für dein Posting.
Und schön, dass es so schnell geklappt hat.
Ich wünsch dir ne schöne Schwangerschaft...

@paprika

Danke für die Tipps. Hab dort(klein-putz) zwecks Kosten auch schon einen Beitrag geschrieben. Bisher hab ich leider noch keine Antworten bekommen...schaun mer mal...

Darf ich fragen, wieviel du dann letzendlich dazugezahlt
hast für deinen ICSI-Versuch?
Damit ich mich schon mal seelisch und moralisch darauf einstelle.

Ach ja und: Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!




  Re: 1. ICSI + meine Ängste...
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   paprika
schrieb am 18.01.2006 15:23
Zitat

Darf ich fragen, wieviel du dann letzendlich dazugezahlt
hast für deinen ICSI-Versuch?
Damit ich mich schon mal seelisch und moralisch darauf
einstelle.

Hallo Ciara,

was wir letztendlich genau zahlen werden, wissen wir noch nicht, weil wir noch nicht den endgültigen Bescheid von der PKV haben. Im besten Falle bleiben wir auf der Hälfte meines Anteils sitzen, wenn die GKV von mir die Hälfte und die PKV den Gesamtanteil meines Mannes bezahlt.. Wieviel das letztendlich ist, weiss ich ehrlich gesagt nicht...

lg
paprika




  Re: 1. ICSI + meine Ängste...
avatar    *Charly
Status:
schrieb am 18.01.2006 19:07
Hallo winken

Ich bin zwar schon länger hier, aber wir starten auch erst jetzt mit der ersten ICSI. Ich hab ähnliche Sorgen wie Du und hier auch schon öfter darüber gesprochen.

Bezüglich der Finanzierung habe ich das große Glück, dass unsere Behandlung komplett bezahlt wird, da mein Mann als Brite im englischen System steckt. Drei Versuche "frei".

Der Nachteil: Diese Versuche laufen natürlich in London. Ich kämpfe hier auch um jeden Termin, den ich HIER wahrnehmen kann. Meinem Arbeitgeber will ich auch nichts sagen (bin Lehrerin), das würde eine elende Verwaltungsmühle in Gang setzten. Ich werde wohl im Februar kaum arbeiten... Am 05.02 muß ich zum ersten Scan in London erscheinen, keine Diskussion. Wobei ich das noch mal probieren werde... Dann bliebe ich bis zum Transfer da, denn hin und her Fliegen erscheint mir auch unsinnig. Ich find's auch ätzend. sehr treurig

Mein Mann ist da auf einmal derjenige, der's pragmatisch sieht. Wat mut, dat mut. Dafür geht er von nur 25% Chance aus un rechnet sich daher kein Positiv aus. Ich dagegen zähle fest darauf, dass bei und ja "nur" das Spermiogramm das Problem ist. Meine Schilddrüse ist perfekt eingestellt, organisch ist alles gut, ich habe gute Zyklen. Was sollte da nach einer Befruchtung schief gehen?? Ich will einfach nichts anderes hören. Ich will das nicht noch mal udn noch mal und noch mal machen müssen. Kinder kriegen soll doch eigentlich ganz anders sein...

Gruß,
Charly






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