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  IVF bei knapp unter 40jährigen?
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   storitz
schrieb am 14.01.2006 19:06
hallo,

irgendwie beschäftigt mich nichts anderes mehr, seitdem ich nach jahrelangem erfolglosem üben weiß, dass bei uns nur noch durch ivf eine schwangerschaft möglich ist. ich bin 38 jahre, werde im april 39, werde wohl auch im april mit der ivf beginnen. welche erfahrunge habt ihr "älteren" damen gemacht? gehören wir wirklich schon zum alten eisen? wieviele eizellen habt ihr euch bei transfer einsetzen lassen? reichen 2 oder tendiert man eher zu 3? danke und liebe grüße,

steffi


  Re: IVF bei knapp unter 40jährigen?
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   Tigerin
Status:
schrieb am 14.01.2006 19:50
Hi Steffi,

nicht lange zögern und klotzen statt kleckern ist normalerweise die richtige Taktik für Oldies. Wenn Dir IVF die besten Chancen bietet, bringt es normalerweise nichts, noch monatelang mit anderen Behandlungsformen zu experimentieren. Zum alten Eisen gehören wir zwar nicht gerade, aber unsere Eizellqualität ist nicht mehr die, die sie mit fünfundzwanzig war. Ratsam ist es, die IVF-Termine so zu legen, dass Du notfalls drei Behandlungen vor Deinem Vierzigsten durchziehen kannst, idealerweise mit mehr als jeweils einem Pausenzyklus Abstand. Oft wird ein Antagonistenprotokoll für Oldies gewählt, weil die Ärzte hoffen, dass unsere Eierstöcke ohne Downregulierung im Vorzyklus besser ansprechen.

Ich hatte drei ICSIs verteilt auf fünf Zyklen. Das war nicht nur finanziell, sondern auch körperlich eine Belastung, hatte aber ein positives Ergebnis gebracht. Gerne hätte ich mir drei Embryonen zurück geben lassen, ich habe aber stets nur zwei bekommen.

Noch was: Wenn Du wenige Wochen vor Deinem Vierzigsten eine IVF beantragst, kann es sein, dass Deine (gesetzliche) Krankenkasse auf Zeit spielt und den Antrag ablehnt, obwohl Du eigentlich Anspruch auf eine Genehmigung hättest. Dies ist in den vergangenen Monaten mehrmals passiert, auch mir. Lass Dich also nicht ins Bockshorn jagen!

LG

Tigerin




  Re: IVF bei knapp unter 40jährigen?
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   ute66
schrieb am 14.01.2006 21:57
hallo,

ich habe mit 38 eine icsi hinter mir und gleich bei der ersten bin ich schon ss geworden.

Insg. hatte ich 8 eizellen gehabt von den sich 6 befruchten liesen. 3 wurden mir eingesetzt wovon sich eines eingenistet hatte schwanger.


so jetzt habe ich noch 3 eskimos und die werde ich mir dieses jahr im oktober/novmber einsetzen lassen.

NO RISK NO FUN!!!!!!!!!!!


Gruss

Ute




  Re: IVF bei knapp unter 40jährigen?
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   emi*
schrieb am 14.01.2006 22:20
hei!
ich werd im mai 39. da wir selbstzahler sind ist das mit der kasse bei uns wurscht. da wir aber schon 5 jahre kiwu haben,sooo viele IUI und 4 ivf ohne jemals auch nur den hauch von ss überlegen wir nun,ob wir die praxis wechseln..... Ich hab ne Frage
ich fühle mich wirklich schon als oldie sehr treurig... zwinker
gute nacht! emi*


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  mhhh
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   henriette
schrieb am 15.01.2006 00:13
sorry, aber drei icsis bzw. ivf, kommt bei der frau (ach ja, auch bei dem mann) von der belastung aufs selbe hinaus in 5 zyklen, das ist eine belastung, die ich fuer deutlich zu hoch halte. pro ivf/icsi sagen wir mal vorsichtig geschaetzt 7 reife eizellen, das macht bei 3 ivf 21 reife eizellen, das ist die produktion, die der koerper unter normalen umstaenden in knapp zwei jahren bewerkstelligt. da wuerde ich erst mal in aller ruhe drueber nachdenken.

beste gruesse

h.


  Re: IVF bei knapp unter 40jährigen?
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   heffalumpine
schrieb am 15.01.2006 09:26
hi Steffi,
natürlich sind unsere Chancen nicht so gut wie mit Mitte Zwanzig, aber es ist nicht hoffnungslos...
habe immer wenn ich hatte 3 zurückbekommen, bei der letzten IVF gab es leider nur 1 befruchtetete EZ...
ich wünsche dir viel Glück




  Re: IVF bei knapp unter 40jährigen?
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   gelöschter User
schrieb am 15.01.2006 11:01
Ich werde demnächst 39 und fühle mich noch ziemlich jung (momentan ein bißchen schwerfällig, aber das hat andere schöne Gründe schwanger). Mir ist das ziemlich schwergefallen zu akzeptieren, dass meine Eierstöcke eben auch so alt sind und nicht mehr so richtig wollen und dass meine Sprüche von vor 10 Jahren ("wir haben ja noch ewig Zeit") einfach nicht gestimmt haben. Insofern rechne ich mich schon zu den Oldies.
Bei uns war die erste ICSI gleich erfolgreich, ein Embryo transferiert (allerdings Blasto), die restlichen 4 sind auf Eis.

Auch mein RAt: nicht mehr lange warten, vor allem wenn ihr auf Kassenleistungen hoffen könnt, lieber Maximaltherapie als ewig rumprobieren, kostet nur Zeit und Nerven (und irgendwann richtig viel Geld)

Viel Glück


Rosa




  Re: IVF bei knapp unter 40jährigen?
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   Matea
schrieb am 15.01.2006 11:31
Liebe Steffi,

werde Dir eine kurze Zusammenfassung geben, Du kannst eigentlich alles in meinem Profil nachlesen.

Ich habe mich mit 38 jahren in eine KiWu-Praxis begeben und kurz vor meinem 39. Geburtstag mit der 1. Ivf begonnen. Es folgte noch eine erfolglose ICSI und eine erfolglose Kryo. Der vierte Versuch (ICSI) war dann erfolgreich, nach einem Praxiswechsel. Genau an meinem 40. geburtstag hatte ich das Positiv!

Ich hatte immer so 12 Eizellen und davon etwa 50% befruchtet. Die Qualität war so mittelmäßig. ich lese auch immer wieder das dieses Qualitätskriterium nicht so auschlaggebend ist. Besser ist in unserem Alter PKD oder gleich im Ausland Blastocystenkultur aller gewonnen Embryonen.

Ach ja, hatte mir immer 3 Embryonen transferieren lassen. Das wurde mir definitiv bei meinem Alter geraten. Zwillinge hätten wir auch akzeptiert.

Meine Kasse hatte keine Probleme gemacht, obwohl es ja auch so knapp vor meinem 40sten war. Bin bei einer popligen BKK.

Alles Gute, traue dich, Matea!



Beitrag geändert am : (So, 15.01.06 11:38)


  Re: IVF bei knapp unter 40jährigen?
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   xochitl
schrieb am 15.01.2006 13:05
Hallo Steffi,
wie du siehst sind hier eine Menge Oldies, und bei vielen hat es auch schon geklappt. Ich hoffe, dass wir (ich bin auch 38) auch bald dazuzählen. Natürlich sind die Chancen nicht mehr so gut wie mit 20. Deshalb haben wir keine Zeit zu verlieren. Ich starte im Februar mit der 1. IVF und bin schon ganz aufgeregt, wie das bei mir läuft. Wenn ich genügend EZ habe (bin Lowie) werde ich auf jeden Fall 3 zurücknehmen. Meine Praxis gibt bei Oldies und besonders schwierigen Patientinnen sogar bis zu vier zurück!
Xochitl




  Re: IVF bei knapp unter 40jährigen?
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   Katinka67
schrieb am 16.01.2006 16:03
Hallo Steffi,
ich werde ebenso wie Du im April 39, Ich habe jetzt schon zwei leider negative ICSI hinter mir (bei uns kam wegen des Spermiogramms meines Mannes nie etwas anderes in Frage) und was soll ich sagen: Es war immer die Eizellenqualität. Jetzt bei der 3. ICSI stikmulieren wir stärker, um mehr Auswahl zu bekommen (und evt "Überschuss" für eine Kryo.
Bisher habe ich mir immer nur zwei Eizellen einsetzen lassen. Wir hatten ganz zu Anfang ein längeres Gespräch mit unserem Arzt und er hat sehr eindringlich von dem Transfer von dreien abgeraten! Beim letzten Mal blieben aber eigentlich nur drei übrig (nachdem die anderen nicht befruchtet wurden bzw. wegen eines doppelten Chromosomensatzes) ausschieden. Da habe ich schon gedacht - warum habe ich mir nicht drei einsetzen lassen... Aber am Wochenende habe ich mir noch einmal die Passage in einem Buch über Kinderwunsch betreffend Drillinge angeschaut.. Nein, wohl besser nicht... Die Gefahr der Schädigung ist bei Drillingen einfach zu hoch! Zwar ist es sehr unwahrscheinlich, dass von dreien wirklich alle bleiben... Aber manchmal geht es ja mit dem Teufel zu..
Werde also auch diesmal "nur" zwei einsetzen lassen und hoffen, dass es die richtigen sind und den (eventuellen) Rest einfrieren.
Ansonsten habe ich schon mal einen Termin in Österreich abgemacht (sind im Februar ohnehin bei Innsbruck), weil ich mir ernsthaft überlege, die dortigen Möglichkeiten der Embryonenauswahl zu nutzen.
Liebe Grüße
Katinka


  Re: IVF bei knapp unter 40jährigen?
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   Karline
schrieb am 16.01.2006 21:54
Hallo Steffi,

ich bin jetzt 40 Jahre alt. Da bisherige Versuche (lediglich Chlomifenbehandlung) erfolgslos blieben, haben wir uns entschlossen eine IVF-Behandlung in Angriff zu nehmen. Wir haben uns aufgrund des Embryonenschutzgesetzes für Österreich entschieden . Aufgrund des strengen Embryonenschutzgesetzes in Deutschland und in der Schweiz und entsprechenden Studien gehen wir davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit für eine künstliche Befruchtung in Österreich wesentlich höher ist als in Deutschland.


Viel ERfolg








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