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  Blastocyste
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   grunel
schrieb am 09.01.2006 23:40
Hallo, ich bin neu hier. Gibt es unter Euch einen doc?
Es geht um Blastocystentransfer für eine Eizellspende im Ausland. Die Klinik sagt, manchmal würden Blastos übertragen, aber nicht immer. Könnte man auf einer Blasto bestehen, oder ist das tatsächlich überhaupt nicht absehbar, ob die Eier so weit kommen? Vielleicht wenn es eine besonders "fruchtbare" Spenderin wäre? Oder würde ich nur unangenehm auffallen bei einer solchen Bitte und dann auch entsprechend "behandelt" werden?
Dieselbe Klinik verabreicht Progesteron vaginal, nicht über Spritzen. Ausserdem ist eine Mammografie nötig. Was haltet Ihr oder Sie von diesen beiden Vorgehensweisen?
Mich würde auch interessieren, ob man meine Frage auch ausschliesslich in ein sogen.geschlossenes Forum stellen könnte? Das wäre mir lieber, zumal ich meine mail-Adresse angegeben habe.Vielleicht könntet Ihr mir zuerst einmal per mail antworten, bevor Ihr mein Thema ins Forum, stellt? Oder kann ich meine Frage nachträglich löschen?
Für Eure eventuelle Antwort wäre ich Euch sehr dankbar, (auch wenn ich vielleicht zuviel Fragen gestellt habe) da ich mit den Kliniken selbst nicht so recht vorwärts komme.

Grüsse grunel


  Re: Blastocyste
no avatar
   *Jane*
schrieb am 10.01.2006 09:29
Hallo Grunel,

ich kann dir leider nur einen Teil der Fragen beantworten.

Du kannst deine Frage nachträglich löschen, wenn du das möchtest (d. h. du kannst den Beitrag bearbeiten, auch wenn er schon veröffentlicht wurde). Außerdem musst du deine E-Mail-Adresse nicht unbedingt angeben. Es gibt ja die Möglichkeit, über das Forum Privatnachrichten zu versenden (PN), so dass du darüber auch individuell erreichbar bist.

Einen Doc gibt es hier. Da du das grüne Fragezeichen angeklickt hast, wird er dir sicherlich antworten.

Progesteron vaginal zu geben, ist ein übliches Verfahren. Ich nehme immer 3x2 Utrogest vaginal ein, auch wenn die Tabletten eigentlich zum Einnehmen gedacht sind.

Ich würde in der Klinik nachfragen, in welchen Fällen Blastozystentransfer durchgeführt wird. Manchmal scheint es ja gemacht zu werden. Dann kannst du immer noch überlegen, ob du darauf bestehen möchtest.

Von einer Mammografie im Zusammenhang mit Kiwu-Behandlung habe ich bisher noch nicht gehört Ich hab ne Frage

Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen.

LG Jane




  Re: Blastocyste
no avatar
   gelöschter User
schrieb am 10.01.2006 17:13
Kann mich obigem nur anschliessen.

Die Weiterkultivierung zum Blastozystenstadium bringt nur was, wenn genügend Eizellen und dann genügend befruchtete Embryonen vorhanden sind (Faustregel: mehr als 8) damit es auch genügend viele bis Tag 5 schaffen, denn sonst macht die Weiterkultivierung ja keinen Sinn, wenn man nicht auswählen kann. Bei einer gesunden jungen Spenderin wird es wahrscheinlich kein Problem sein, bis Tag 5 genügend Embryonen zu kultivieren.
Warum möchtest Du unbedingt eine Blastozyste haben ? Wenn die Möglichkeit zum Auswählen der "besten" Embryonen gegeben ist (geht halt nicht in Deutschland, aber in vielen anderen Ländern ist es erlaubt), bringt ein Transfer am Tag 5 im Vergleich zu Tag 3 nichts, jedenfalls keinen signifikanten Vorteil.

Für Progesteron i.m. gibt es meines Wissens keine sicheren Daten, es wird aber durchaus (vor allem im Ausland - Österreich, Italien) gemacht. Und es ist grauenhaft schmerzhaft (tägliche ölige intramuskuläre Injektionen, konnte kaum noch gehen, wirklich Horror). Die Daten für intravaginal im Vergleich zu oral (also Kapseln zum SChlucken) sind etwas im Vorteil für vaginale Gabe, aber nur minimal. Und mit den oben erwähnten 3 x 2 Kapseln ist man so im Progesteronplus, dass es sicher ausreichen wird.




  Re: Blastocyste
avatar    Team Kinderwunsch-Seite
schrieb am 11.01.2006 19:25
LIebe grunel,

wenn Sie registriert sind, dann ist Ihre Email-Adresse nur für mich einsehbar und die anderen Moderatoren dieses Forums.

Eine Anfrage per Email geht oft unter und zum Fragen stellen ist das Forum da.

Wenn man Eizellen von einer jungen Spemderin hat, dann ist der Blastozystentransfer nicht unbedingt erforderlich oder mit anderen Worten: er bringt nicht viel. Die Selektion am dritten tag nach der Punktion führt da zu ähnlich guten Ergebnissen.

Eine Mammographie ist zumindest in Deutschland keine Routinediagnostik. Möglicherweise liegt dies daran, dass der Altersdurchschnitt der patientinnen, die eine Eizellspende bekommen, hoch ist und man hormonell bedingte Risiken durch die Östrogengaben vermeiden möchte, wenn in der Brust ein auffälliger Befund ist.

die vaginale oder orale Gabe von Gelbkörperhormonen ist eine häufige Applikationsform und üblicherweise völlig ausreichend

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Kinderwunsch-Seite






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