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  Kryokosten - mir gehts schlecht
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   Roma
schrieb am 03.01.2006 13:46
Liebe Mädels,

ich sitze gerade auf dem Sofa und weine. Als ich heute den Briefkasten leerte, fand ich die Rechnung für meinen Kryoversuch. Bisher war in meiner Klinik der Kryo immer kostenfrei. Doch aufgrund der Gesundheitsreform hat sich das jetzt geändert.
Ich habe im Vorfeld einen Kryovertrag erhalten, in dem steht, dass für das Tiefgefrieren und die Lagerung Kosten in Höhe von 398,60 Euro pauschal für die ersten 6 Monate anfallen. Jeder weitere begonnene Lagermonat wird mit 25,00 Euro berechnet. Die Kosten für den Transfer betragen pro Transfer 52,60.

Und die Rechnung, die ich heute erhielt beläuft sich auf ganze 794,30. Und vor ein paar Tagen haben wir schon einmal eine Laborrechnung über Euro 114,00 erhalten. Ich habe mich immer an dem Kryovertrag orientiert. Doch wenn ich mir die Rechnung anschaue, berechnen die alles mögliche. Sogar die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung kostet 5,00 Euro. Sämtliche Ultraschalluntersuchungen und Blutentnahmen stehen auf der Rechnung. Die sind gar nicht in dem Kryovertrag mit aufgeführt. Mit soviel Geld habe ich nicht gerechnet. Ich könnte nur noch heulen. Und stellt Euch vor, da sind noch nicht mal die Medikamente mit drin. Mein Gott, was hat mich das alles bisher für Nerven und für Kraft gekostet. Ich weiß manchmal nicht weiter.

Was bezahlt Ihr für einen Kryo?


traurige Grüße

Roma


  Re: Kryokosten - mir gehts schlecht
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   Jann-Ela
schrieb am 03.01.2006 13:58
Hallo

Wir haben auch seit 2000 2 x 3 Eskimos eingefroren und zur Medium Erstellung sind auch dabei 380 Euro angefallen.
2003 haben wir bei unserer 3. ICSI auch noch einmal 1 x 2 Eskimos eingefroren. Noch einmal die Kosten zur Medium erstellung gehabt.

Kryo ist Privat und wird auch nicht per KK abgerechnet. Also Privatpatient.

Wir zahlen nun schon seit Sommer 2000 Halbjährlich brav 130 Euro Lagerkosten und stellen uns jedes Jahr bei Vertragsverlängerung die Frage, ob das überhaupt noch Sinn macht. Mittlerweile sind es schon über 2000 Euro geworden.

Tja, wir haben uns nun nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, im Frühjahr / Sommer nun endlich unsere 1 Kryotherapie zu starten. Ich habe auch bammel vor den Kosten die dabei entstehen, aber nach Auskunft von ein paar erfahrenene Frauen, beläuft sich ein Versuch auch ca 500-600 Euro ... ne Menge, wenn man dann noch bedenkt das es nicht funktioniert.... nicht auszudenken....

Ich weiß was es heißt Selbstzahler zu sein. 2000 waren wir ICSI Selbstzahler und haben sehr viel Geld hingelegt und da kam uns die Mediumerstellung und Lagerung wie ein Schnäppchen vor!!

Laß den Kopf nicht hängen ....

Liebe Grüße Ela




  Re: Kryokosten - mir gehts schlecht
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   Kat
schrieb am 03.01.2006 14:12
Hallo Roma!
Nein, das ist nicht schön, so unerwartet so ne dicke Rechnung zu kriegen. Aber wieso war das bisher umsonst bei Euch????Iss ja irre!Also unsere Kryokonservierung von 2 EZ hat damals bei der ICSI einmalig 600€ gekostet, dann nach 1 Jahr mußten wir 250€ für das Weiterkonservieren (da war Johanna ja erst 3 Monate alt)drauflegen und nun im November mußten wir dann 470€ für Auftauen, Blutuntersuchungen, US & Transfer zahlen. Hat also insgesamt 1320€ gekostet....auch ein ganzer Batzen.Wenn man jedenfalls ne Garantie hätte, daß es dann klappt!
Laß den Kopf nicht hängen. Ich wünsch Dir alles Gute, Katja




  Re: Kryokosten - mir gehts schlecht
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   BineSa
schrieb am 03.01.2006 14:22
Hallo Roma,

ich hadere auch gerade mit den Kosten, habe weiter unten gepostet.

Ich habe bis jetzt jeden Kryoversuch voll bezahlt. Das hilft dir aber natürlich jetzt auch nicht weiter. Ich kann deinen Schock trotzdem verstehen.
Preislich liegen meine Kosten ungefähr bei deinen, mir erscheinen die Kosten normal.

Warum wir zusätzlich zu dem ganzen Frust auch noch finanziell so dermaßen gestraft werden, wüsste ich auch gerne.

Möchte dich gerne trösten, weiß aber nicht, wie.

Liebe Grüße
BineSa




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  Re: Kryokosten - mir gehts schlecht
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   zuka
schrieb am 03.01.2006 14:30
Hallo Roma,

ich denke das deine klinik da bisher sehr großzügig war. bei den meisten gibt es wohl nichts umsonst.
bei uns kostet es um die 400 €, allerdings richtet sich das nach den medikamenten, kann also gut mehr werden.
in meinem Vertrag stehen auch sämtliche US und Blutuntersuchungen, die zu berechnen sind. ich denke so falsch kann die rechnung nicht sein. wenn du ein ungutes gefühl hast, dann wende dich doch mal an die rechnungsstelle. vielleicht wurde tatsächlich etwas doppelt veranschlagt. fehler können da scnell mal passieren.
ich weiß wie du dich fühlst. musste letzte woche auch nen dicken scheck von 1350 € an meine klinik überweisen.
und das im januar, wo sowieso so viel an rechnungen kommt traurig
kopf hoch und lächeln, es kommen auch wieder bessere zeiten




  Re: Kryokosten - mir gehts schlecht
avatar    Lectorix
Status:
schrieb am 03.01.2006 14:32


Die Einfrierkosten mussten wir im Voraus bezahlen. Ich hab's nicht genau im Kopf, aber richtig schocken tun mich jetzt die Zahlen nicht (waren auch mehrere hundert Euro für das Jahr). Tja und der Kryotransfer inkl. der Ultraschalluntersuchungen etc. hat uns jetzt beim letzten Mal gut 800 Euro gekostet, hierbei war jedoch Hatching dabei, das hat ordentlich reingehauen. Die Medikamentenkosten waren vergleichsweise niedrig, da ich im Rahmen meiner Endometriosebehandlung downreguliert war und meine Praxis für einen Kryoversuch keine Follikel stimuliert. Somit hatte ich nur das Estrifam und Utrogest zu bezahlen, das waren so 80 Euro...

Uns wurde jedoch vor dem Einfrieren gesagt, dass wir bei einem Kryoversuch inkl. Einfrieren und dann Auftauen pro Versuch mit ca. 700-1000 Euro rechnen mussten. Das war uns klar. Und es ist immer noch deutlich günstiger als die 4500 Euro für die ICSI, die wir jetzt als Selbstzahler haben... Daher sind wir eigentlich froh, dass wir wenigstens 2 Kryoversuche machen konnten, bevor wir jetzt (falls der zweite Kryoversuch jetzt auch nichts wird schweigen) dann unsere erste selbstbezahlte ICSI machen müssen...

Komm... trink' nen kräftigen Schnaps, schlucks runter, das ist halt so...

LG

Claudia




  Re: Kryokosten - mir gehts schlecht
avatar    cuba
schrieb am 03.01.2006 14:46
Hallo Roma,

oh man da fängt das neue Jahr gleich wieder richtig an........

Stell dir vor ich habe für meine letzten 4 Kryos noch gar keine Rechnung bekommen, davor graut´s mir auch schon.

Also bei uns kostet es 268,12 € für das Einfrieren inkl.Lagerung für 1 Jahr. Jeder Kryotransfer kostet 153,39 €.

Ob US und Blutabnahme in den Kosten enthalten sind dass hoffe ich jetzt mal ganz doll !

Gruß Cuba


  Re: Kryokosten - mir gehts schlecht
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   mausehaken1
schrieb am 03.01.2006 15:08
Hallo winken
Ich bins....
Oh ja das haut rein...hab von der Uni auch schon unsere Rechnung für die erfolglose Icsi im November bekommen, die 50 % Selbstzahleranteil.... Puuh.
Aber so mit 700 Euro für die Kryo mit Einfrieren rechne ich auch. War aber jetzt während der Kryo nur 1 x zum Blutzapfen und dann gleich zum Transfer, dann war ich nicht wieder dort, bin deswegen auch gespannt. Lies dir alles genau durch, ob nichts zuviel berechnet wurde und geh in Widerspruch wenn dir was spanisch vorkommt!!! Lass dich mal streichel. Hast du auch noch was für die Medis bezahlt???
Ganz liebe Grüße
M.




  Re: Kryokosten - mir gehts schlecht
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   _sandra_
schrieb am 03.01.2006 15:45
Hallo,

ich würde mir die Rechnung an Deiner Stelle von dem Doc erklären lassen.

Wir haben für die ersten 3 Monate Kryo 155 Eur zahlen müssen und für jeden weiteren Monat 50 Eur monatlich.

Ein Kryoversuch kostete für mich 279 Eur.

Ich hatte auch einen Kryovertag und da standen alle Kosten detailiert aufgeschlüsselt. Habe auch keinen Cent mehr in Rechnung gestellt bekommen.

LG

Sandra



Beitrag geändert am : (Di, 03.01.06 15:46)


  Re: Kryokosten - mir gehts schlecht
avatar    gumpy
schrieb am 03.01.2006 18:28
Hallo Roma,

habe gerade mal nachgesehen in meinen Unterlagen.Also fürs einfrieren und lagern für 1 Jahr haben wir 440 Euro Bez.Die Behandlung ,das Auftauen und Hatching von 3 Eizellen hat uns 870 Euro gekostet.Medis waren nicht so teuer ,da ich nur ASS,Utrogest, Estradiol,Prednisolon und Progesteron-depot brauchte.Zum teil hatte ich noch "alte" Medis.
Aber wie Du schon vielleicht selber festgestellt hast sind die Kryo und die Behandlungskosten zwei ganz verschiedene Dinge.Genauso mußt Du ja das Einfrieren und das Auftauen extra bezahlen.Bei unserer Klinik war es im übrigen früher auch üblich für "kürzere Lagerzeiten" von Sperma oder TESE nichts zu berechnen.
Ruf noch mal bei Eurer Kostenstelle der KIWU an und las Dir alles erklären.Bei uns wird auch bei jeder Änderung des Behandlungsplans immer darauf hingewiesen einen Termin (oder Anruf) bei der Kostenstelle zu machen,damit man wenigstens einen groben Eindruck von den Kosten hat.

Gruß gumpy streichel


  Re: Kryokosten - mir gehts schlecht
no avatar
   Rhyana
schrieb am 04.01.2006 17:01
Hi,

Roma, Kryo wurde auch vor der Gesundheitsreform nicht von den Kassen bezahlt einzige Ausnahmen waren das eingefrohren wurde weil es nach einer PU nicht zum TF kommen konnte aber auch da gab es nur Ausnahmen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Warum du früher keine Kryo zahlen musstest ist mir schleierhaft!!! Oder bist du nicht aus Deutschland und bei Euch wird das anders gehandhabt???

Nichts desto trotz ist so eine Rechnung die man nicht erwartet natürlich sche... traurig






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