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  Re: mit dem chef drüber sprechen??
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   uschile
schrieb am 01.01.2006 21:34
Liebe Sabrina,

diese Frage habe ich vor einiger Zeit heir auch gestellt. Ich war drauf und dran, es meinem Chef zu erzählen. Da ich verbeamtete Lehrerin bin, kann ich wenigstens nicht gekündigt werden.

Aber ... nach einem tollen Erlebnis mit einer Kollegin habe ich mich dagegen entschlossen. Ich werde in Zukunft meinen Mund halten (auch nix mehr sagen von gynäkologischer OP oder Zysten), sondern dann halt mit Magen-Darm-Grippe oder entzündetem Weisheitszahn krank sein.
Ich denke, es wurde eh schon viel geredet unter den Kollegen, weil ich öfters mal beurlaubt war (Arzttermine) und hinterher dann 4 Tage gefehlt habe. Und diese Beurlaubungen stehen auch für alle schön ersichtlich immer auf dem Vertretungsplan - toll! Eigentlich hatte ich bisher versucht, fair zu sein und so viel wie möglich arbeiten zu gehen, den Rest für Kollegen vorzubereiten etc. Aber gedankt wird einem das auch nicht, denn eine Kollegin hat mich echt böse angemacht, weil sie schon zum 2. Mal für mich vertreten musste.
Alos - Pech gehabt - ich reagiere nun egoistisch - mein Kinderwunsch ist mir ehrlich gesagt wichtiger als mein Job.
Ok, ich kann echt gut reden, weil ich ja verbeamtet bin, aber wäre ich in der freien Wirtschaft tätig, würde ich noch weniger davon erzählen, da es mich unter bösen Umständen ja meinen Arbeitsplatz kosten könnte.

Die lügerei ist blöd - aber das haben hier im Forum schon fast alle hinter sich! Wir machen es ja nicht, um blau zu machen.

Liebe Grüße

Uschile


  Re: mit dem chef drüber sprechen??
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   christina-maria
schrieb am 02.01.2006 12:01
meine erste icsi habe ich gemacht, ohne meinem arbeitgeber etwas davon zu sagen. es haben sich ein der zeit ein paar blöde situationen ergeben, wie das zusammentreffen wichtiger arzt- und arbeitstermine, ich konnte auf die arbeit aber keine rücksicht nehmen, sondern musste zum arzt. damals hab' ich mir gedacht: "wenn ich chef wäre und genau jetzt muss eine mitarbeiterin auf der stelle zum arzt würde sich mein verständnis in sehr engen grenzen halten."
daher hab ich vor der zweiten icsi mit meinem chef (mit dem ich mich nicht sehr gut verstehe) kurz und sachlich darüber geredet und vor allem klar gemacht, warum ich ab und zu exakt zu einer gewissen zeit beim arzt oder in der klinik sein muss. er hat sehr neutral reagiert, aber ich habe seinen ausführungen entnommen, dass er sich bereits gedanken gemacht hat, was mit mir los sei.

ich bin froh, dass ich es gesagt habe, jetzt fällt dieser stress weg. falsch ist, denke ich, die angst um den arbeitsplatz, wenn man es sagt, denn: wenn jemand ständig beim arzt ist und vielleicht immer wieder für zwei, drei tage ausfällt, ist das auch ein risiko, gekündigt zu werden oder auf der abschussliste zu stehen. wenn der chef besheid weiß, besteht wenigstens die chance, auf verständnis zu stoßen. ich habe auch die unmittelbaren kollegInnen (die meine arbeit mitmachen msüsen, wenn ich weg bin) informiert, die hatten alle verständnis. und als ich beim letzten versuch (habe die stimulation sehr schlecht vertragen) am arbeitsplatz einen kreislaufkollaps hatte, haben die kollegInnen den notarzt gleich richtig informieren können.

liebe grüße,
christina-maria




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