Warum funktioniert die künstliche Befruchtung eigentlich so selten?

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Warum funktioniert die künstliche Befruchtung eigentlich so selten?
warum gibt es die vielen Fälle hier, bei denen ICSI IVF und allgemein künstliche nicht klappt….

ich meine da wird doch alles übernommen, man braucht keinen nicht auf den eisprung warten man muss nicht den richtigen zeitpunkt erwischen, es wird geschaut, dass Ei und Sperma sich vernünftig vereinen und sich auch bis zum nem bestimmten Grad teilen… dann wird es an der richtigen Stelle eingesetzt und man nimmt sogar Medikamente dafür das es sich besser einnistet…

Aber trotzdem gibt es die Fälle wo es nach mehreren künstlichen Befruchtungen nicht hinhaut und warum ist das so?

Antwort:
das Problem liegt weniger in der künstlichkeit des Vorgangs, sondern daran, dass der Mensch als Spezies eher unfruchtbar ist. Die Wahrscheinlichkeit pro Eisprung schwanger zu werden liegt unter optimalen Voraussetzungen (= junges Paar, alle Parameter optimal, ebenso das Timing) bei ca 25%.

Im Gegensatz zu anderen größeren Säugetieren hat der Mensch jedoch monalich einen Eisprung, was die Chancen über das Jahr erhöht. Andere Säuger unserer Gewichtsklasse haben einen oder zwei Eisprünge im Jahr, jedoch mit einer wesentlich besseren Prognose für eine Schwangerschaft.

Es ist schlicht ein anderes biologisches Prinzip beim Menschen: Häufige Möglichkeit, schwanger zu werden, jedoch schlechte Chancen im Einzelfall.

Das Problem ist nun, dass niemand genau weiß, woran es liegt, dass die Fruchtbarkeit des Menschen generell eher schlecht ist. Die Natur sorgt dafür, aber mit für uns zum größten Teil unbekannten Mitteln.

Bei Kinderwunschpaaren kommen dann möglicherweise noch andere Probleme hinzu, die nicht gleich bemerkt werden ud die Prognose zusätzlich mindern.

Zusammenfassend: Man weiß nicht, warum das so ist.


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