Uroma wird zum zwölften Mal Mutter


Wasser auf die Mühlen all derer, welche der These anhängen, dass man so alt ist, wie man sich fühlt.

Eine 62-jährige Urgroßmutter hat am letzten Freitag einen gesunden Jungen per Kaiserschnitt zur Welt gebracht. Die von Geburt an blinde Janise Wulf hat Diabetes und entwickelte während ihrer Schwangerschaft zunehmend Ödeme und Bluthochdruck, weshalb die Schwangerschaft durch die behandelnden Ärzte vorzeitig beendet wurde.

Die Schwangerschaft trat nach einer künstlichen Befruchtung ein, der glückliche Vater ist der dritte Mann von Janise Wulf und 48 Jahre alt. Ihr vorletztes Kind bekam sie vor dreieinhalb Jahren, ebenfalls nach einer künstlichen Befruchtung. Die jetztige Schwangerschaft wurde angestrebt, damit dieses Kind nicht als Einzelkind aufwachsen muss. Da der Vater deutlich jünger ist, wird es dem Kind wohl auch erspart bleiben, als Vollwaise aufzuwachsen. Ein Schicksal, welches dem Kind der ältesten Mutter, die alleinerziehend ist, möglicherweise droht.

Über ihre späte Schwangerschaft sagte Wulf, sie durchbreche damit eine Barriere für Frauen. „Alter ist eine Zahl. Man ist so alt wie man sich fühlt“, erklärte sie. „Immer, wenn man etwas revolutioniert oder anders macht, wird es Leute geben, die dagegen sind.“

Diese Aussage negiert völlig, dass die Schwangerschaft sehr wahrscheinlich mit den Eizellen einer sehr viel jüngeren Frau entstanden ist. Revolutionär ist etwas anderes…


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