Heterologe Insemination: Der unsichtbare Dritte

0

Ein Bericht im Magazin der Süddeutschen Zeitung über einen Spermienspender:

Seine Söhne, seine Töchter, kennt er nicht. Wahrscheinlich hat er sie nie gesehen, bis heute weiß er nicht einmal genau, wie viele Kinder er hat, wo sie leben, wer ihnen Essen macht, wer ihnen Kleidung kauft, wer sie ausschimpft, wenn sie unartig waren.

Und es ist ihm auch nicht wichtig:

»Ich kann dem Kind nur meine Gene mitgeben, damit es gute Voraussetzungen im Leben hat, anatomisch und physiologisch gesehen«, sagt er, »dass ich durch meine Gene auch meine Seele weitervererbe, daran glaube ich nicht.«

Insgesamt ein interessanter Bericht, wobei der Spender aus meiner Sicht jedoch nicht besonders angenehm, sondern etwas von sich selbst eingenommen rüberkommt. Vielleicht kann man ihm das auch nicht verdenken, wo doch unter seinem Bild die Unterschrift „Dieser Mann ist der ideale Samenspender: Er produziert genauso viele Spermien wie ein Hengst, nämlich 240 Millionen pro Milliliter Samenflüssigkeit“ steht.

Der Rest des Artikels ist aber besser als diese Unterschrift: Hier der ganze Bericht

Mehr zur Behandlung mit Spenderspermien (Heterologe Insemination)


Noch Fragen?

Dann haben Sie in unserem Kinderwunschforum die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen oder Fragen an unsere Experten zu richten. Und hier finden Sie die Übersicht über zahlreiche andere Foren von wunschkinder.net.
Die am häufigsten gestellten Fragen haben wir nach Themen geordnet in unseren FAQ gesammelt.
Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.