Problemfall: Verwendung von überzähligen eingefrorenen Embryonen


Das Einfrieren von überzähligen Embryonen ist eine gute Methode, um die Chancen auf eine Schwangerschaft pro Punktion zu erhöhen. Was macht man jedoch, wenn eine Schwangerschaft eingetreten ist, die Familienplanung abgeschlossen und noch eingefrorene Embryonen vorhanden sind?

In Deutschland stellt sich diese Frage nicht. Möchte man die eingefrorenen befruchteten Eizellen nicht mehr für eine weitere Schwangerschaft verwenden, dann müssen diese vernichtet werden. In anderen Ländern ist dieser Fall jedoch komplizierter. Wie z. B. in Australien. Dort können die Embryonen auch zur Embryonenspende weitergegeben werden oder für die Stammzellforschung freigegeben werden.

Eine australische Gruppe von Wissenschaftlern hat diese Frage im Rahmen einer anonymen Befragung an betroffene Paare gerichtet. Die Optionen waren: Embryonenspende, Stammzellforschung und Vernichtung der Embryonen. Auch nach den Gründen für die Entscheidung wurde gefragt.

123 von 311 angeschriebenen Paaren beantworteten den Fragebogen vollständig und auswertbar. Immerhin 42% der Paare entschieden sich für eine Freigabe der Embryonen für die (Stammzell-)Forschung. Die Gründe für die Erlaubnis, die Embryonen für wissenschaftliche Zwecke zu verwenden waren im wesentlichen der Wunsch, die Embryonen einem sinnvollen Zweck zuzuführen. Ähnlich war die bei den Paaren, die eine Embryonenspende befürworteten, in diesem Fall kamen auch altruistische Gründe hinzu.

Die Motivation, sich für eine Vernichtung der Embryonen zu entscheiden, begründete sich auf die Ablehnung der Stammzellforschung aus ethischen Erwägungen und auch die Tatsache, dass diese Paare die Vorstellung, Geschwister ihrer eigenen Kinder in anderen Familien aufwachsen zu wissen, ablehnten. Die Mehrheit der Paare entschieden sich jedoch für eine Form der Weiterverwendung der Embryonen. Annähernd die Hälfte der befragten Paare (45%) fanden die Entscheidungsfindung extrem belastend.

K Hammarberg, L Tinney
Deciding the fate of supernumerary frozen embryos: a survey of couples’ decisions and the factors influencing their choice
Fertility Sterility Volume 86, Issue 1, Pages 86-91

Ich reiche diese Umfrage mal weiter. Nehmen Sie an, Sie hätten diese Wahl, wie würden Sie sich entscheiden?

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Kommentar

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16 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    Pedechen schreibt

    Die Frage wurde ja vor ein paar Tagen schon im Forum gestellt.
    Was ist wenn man die Eizellen einfach mitnehmen will und begraben?Sobald die aus dem Eis sind, kann man ja nichts mehr damit anstellen,oder? Sind doch meine potenziellen Kinder.
    LG Pedechen

  2. Elmar Breitbach
    Andra n.e schreibt

    Der letzte Punkt der Befragung hat keinen Sinn da die Punkte zuvor schon das bedeuten.
    Ich würde die Embryos einer Familie spendieren damit auch diese Kinder haben kann.
    Die Forschung ist auch eine gute Alternative für mich. Es ist schwer zwischen den beiden zu entscheiden. Ich denke aber es würden auch genügend sein für beide Zwecke.
    Ich habe da auch eine Frage:
    Für Stammzellforschung kann man auch andere Sachen untersuchen (Blut, Haut , usw.), oder irre ich mich?
    Wenn ja, dann würde ich auch aus diesem Grund mehr für Kinder tendieren.
    Ich möchte keinem nahe treten, aber ich habe den Beitrag im Forum gelesen und ich kann nicht verstehen warum man die Embryos nach Hause holen sollte und sie zerstören, wenn sie noch so wertvoll sind.
    Wenn man sie nicht benützt werden sie ja gar nichts. Zu Hause sind sie schon tot.
    Es tut mir so Weh wenn ich immer nur "meins, meins…" lese oder höre. Man ist nicht allein auf dieser Welt.
    Lasst die Zellen Menschen werden auch wenn für andere Eltern oder für kranke Menschen arbeiten. Das bringt doch mehr Freude als ein Graben im Garten.

  3. Elmar Breitbach
    Bibab schreibt

    Ich glaube, ich würde selbst bei "abgeschlossenem" Kinderwunsch trotzdem einen Kryoversuch machen, um mir später nichts vorzuwerfen.Wenn eine Schwangerschaft dabei herauskommt, wäre das toll, wenn nicht, dann ist es auch nicht schlimm.
    Ich stelle es mir auch sehr belastend vor, eingefrorene Eizellen vernichten zu lassen, aber diese Alternative ist für mich persönlich die beste im Vergleich zur Spende oder Forschung.
    Die Idee mit dem Mitnehmen und "Begraben" finde ich gar nicht mal so schlecht.Abschiednehmen, in welcher Form auch immer, ist wichtig.
    Bisher hatte ich (bei zwei Behandlungen) keine kryotaugllichen Embryonen, was einerseits bedauerlich war, andererseits aber eben auch nicht zum Konflikt führen kann/konnte.

  4. Elmar Breitbach
    Mohrle schreibt

    Ich hatte von meiner letzten ICSI noch 3 Embryonen übrig. Da der Versuch erfolreich war und ich u.a. aus gesundheitlichen Gründen nicht noch ein drittes Mal schwanger werden möchte, habe ich mich schweren Herzens unter großen Gewissensbissen zum Verwerfen entscheiden müssen, da ich nicht daueraft 60 € monatlich für die Lagerung ausgeben will, wenn ich sie dann nicht zurück nehme. Gern hätte ich, wenn es das Embyonenschutzgesetz erlauben würde, die Embryonen der Stammzellforschung gegeben – damit könnte für sehr viele Menschen vielleicht eine Heilung oder Linderung schwerster Krankheiten herausgefunden werden. So wäre mehr Menschen geholfen als dem einen Paar, dass vielleicht (es ist ja nicht gesagt, dass der Versuch positiv ausgehen würde) dadurch ein Kind bekommen würde.

  5. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Ich kenne auch ein Paar, wo sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr schwanger werden darf. Trotzdem halten sie ihre Embryonen seit Jahren kryokonserviert, in der Hoffnung, sie doch noch mal spenden zu dürfen …

  6. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Ich darf hier noch dies ergänzen:

    Auch nach einer Studie aus Österreich, in der 160 IVF-Patientinnen am Tag des Embryonentransfers befragt wurden, waren 66% zu einer Embryonenspende bereit.

  7. Elmar Breitbach
    Anonymous schreibt

    Müssen wir alles mitmachen, was die heutige Medizin ermöglicht, nur damit alle unsere Wünsche erfüllt werden? Wo führt uns das hin?

    Ich könnte es mir nicht vorstellen, dass unsere eigene Kinder irgendwo anders groß werden. (Die Idee mit der Beerdigung finde ich sehr schön).

    Ebenso kommt für uns keine Annahme einer Embryospende in Frage, obwohl dies oder eine Eizellspende für uns wohl fast der einzige Weg zu einem Kind wäre …. ich frage mich, wie ein Kind später mal damit klar kommen soll? Es wird nie erfahren, woher seine Gene stammen. Klar, ist das nicht für jeden Menschen wichtig, aber was ist wenn das Kind daran zerbricht?
    Ich teile gerne mit anderen, aber nicht so etwas persönliches wie einen Embryo.

    Sorry, ist halt meine persönliche Meinung.

  8. Elmar Breitbach
    Eisbaer schreibt

    Hallo,

    ich bin Mutter durch Embryospende geworden. Ich war 31 Jahre alt, als mir gesagt wurde, dass ich schon sehr tief in den Wechseljahren stecke und keine Kinder mit eigenen Eizellen bekommen kann.

    Mein Mann und ich haben uns sehr wohl reiflich überlegt, ob wir und das gewünschte Kind mit dieser Möglichkeit leben können. Von der Entscheidung bis zum 1. Versuch hat es ca. 1 1/2 Jahre gedauert. Hier kamen bei mir auch immer wieder Zweifel. Auch jetzt tut es mir leid, dass unsere Tochter ihre genetischen Eltern und Geschwister nie kennen wird. Dafür hat sie eine liebevolle Familie mit allem, was dazu gehört — Mama, Papa, Großeltern, Cousine, Tanten, etc.

    Ich hoffe, dass wir einen guten Weg finden, dass sie damit leben kann. Meine Kindheit war selbst nicht immer perfekt (welche ist das schon?), trotzdem bin ich eine recht glückliche Frau geworden. Ich hoffe, dass auch unsere Tochter mit diesem Bruch in ihrer Biographie leben kann. Wir werden jedenfalls alles uns mögliche dafür tun.

    Unsere Tochter (fast 2) ist ein quietschlebendiges, selbstbewusstes kleines Mädchen. Wir sind den Spendern unendlich dankbar, dass wir Eltern werden durften.

    Ich gehe davon aus, dass fast alle, die durch Embryospende Eltern werden, ihre Kinder über alles lieben. Für die meisten war es – wie bei uns – ein Weg, der nicht leicht war und manchmal noch ist. Dass es schwer ist, seine Embryos abzugeben, kann ich im übrigen sehr gut nachvollziehen. Ich wüsste nicht, wie ich in der Situation gehandelt hätte.

    Vielleicht konnte ich mit meinen Gedanken etwas zu dieser Diskussion beitragen – wenn auch aus einem anderen Blickwinkel.

    Eisbaer

  9. Elmar Breitbach
    Mohrle schreibt

    Ein Problem der Eizellspende hat anonymus aufgeriffen, was wirklich nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Jedes Kind hat ein (Menschen-)Rect auf kenntnis seiner Herkunft. Deshalb würde ich es gut finden, wenn es in einem solchen Falle nach dem 18. Geburtstag die Spenderdaten erfahren könnte – allerdings ohne die Möglichkeit Ansprüche an die biologischen Eltern geltend zu machen.
    Jedoch glaube ich kaum, dass ein Embryonenspende-Kind später deshalb psychisch einen Knacks bekommt, wenn es durch die erfahrene Liebe geug Selbstbewussttsein getankt hat. Es ist eben ein ganz besonderes Wunschkind.
    Mohrle

  10. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Ich kann mich Mohrles Standpunkt da nur anschließen.

    Wenn wir in Deutschland die Embryonenspende eindeutig zulassen würden und gleichzeitig die Speicherung der Spenderdaten als Grundlage für diese Zulassung setzen, haben wir einen wichtigen Schritt getan. Keiner müßte sich dann mehr im Ausland Embryonen transferieren lassen, die nie eine Chance haben, etwas über ihre Herkunft zu erfahren.

    Davon mal abgesehen glaube ich auch, dass ein Kind, das in seinem Elternhaus gefestigt ist, nicht daran zerbrechen wird.

  11. Elmar Breitbach
    Andra n.e schreibt

    Anonymus – was würde den Unterscheid machen zwischen Adoption von geborene Kinder und Embryospende?
    Ist dann auch die Adoption eine Kindes undenkbar?
    Der kennt ja meistens seine Eltern auch nicht, oder noch schlimmer.
    Und in diesem Fall finde ich es auch sehr gut dass sie sich die beiden Familien kennenlernnen und eine Beziehung haben. Warum nicht? Glückliche Kinder mit zwei Paar Eltern.

  12. Elmar Breitbach
    Eisbaer schreibt

    Hallo,

    ja – Embryospende in Deutschland. Das wäre schön, ist aber wohl leider in den nächsten Jahrzehnten nur eine Utopie.

    Ich fände es auch gut, wenn die Spenderdaten gespeichert wären (wie bei der heterologen Insemination).

    Wie weit man die Beziehung zwischen den genetischen Eltern und dem Kind herstellt, müsste im Einzelfall zwischen Annehmenden und Abgebenden "ausgehandelt" werden. Das Kindeswohl stände hier an erster Stelle. Ich fände es z. B. auch gut, wenn das Kind sich ab einem bestimmten Alter die Daten geben lassen könnte und dann ggf. Kontakt herstellen könnte.

    Unsere Tochter muss sich damit begnügen, dass wir ihr Fotos von unseren Besuchen in Valencia zeigen.

    Anonymous – wenn Emby-spende für dich sooo schlimm ist, müsstest du dich konsequenterweise eigentlich fragen, ob du nicht grundsätzlich gegen die Reproduktionsmedizin bist, in der überzählige Embryos "hergestellt" werden. Nicht alle können damit leben, ihre Kryo-Embryos (für die sie durch IVF/ICSI oft lange gekämpft haben) zu vernichten. Ich finde es mega schade, dass es daher hier in Deutschland für beide Seiten (Abgebende und Annehmende) keine Wahlmöglichkeit zwischen mehreren Alternativen gibt.

    Eisbaer

  13. Elmar Breitbach
    Anonymous schreibt

    Eure Idee mit der Namensbekanntgabe der abgebenden Eltern (Eizell- oder Embryospende) finde ich gut und sehr wichtig, von daher ist die Adoption eines Kindes für mich sehr wohl ein positiver Gedanke.
    Diese Kinder sind schon da, sie entstehen nicht extra für meinen Wunsch und leider noch ohne Angaben der genetischen Eltern, das ist der wichtige Unterschied für mich.

    Eisbaer – Ich habe längere Zeit über eine Eizellspende nachgedacht und kann es eben nicht mit meinem Gewissen vereinbaren so viel in die Schöpfung einzugreifen. Wie ich schon oben schrieb….müssen wir denn alles mitmachen, was die Medizin ermöglicht?
    Aber das soll jeder für sich selbst beantworten und dann damit leben.

  14. Elmar Breitbach
    Eisbaer schreibt

    Hallo Anonymous,

    ich entnehme deinem Posting, dass du Christin bist. Mein Mann und ich sind ebenfalls Christen – aber sicherlich keine "Hardliner" – hihi (kleiner Spaß am Rande). Wir haben uns daher auch sehr schwer getan mit unserer Entscheidung. Für mich kam eine Eizellspende ebenfalls nicht in Frage, da ich nicht wollte, dass Eizellen speziell für mich "hergestellt" werden. Außerdem wollte ich, dass mein Mann und ich die selbe Beziehung zum Kind haben.

    Wenn du Christ bist, beschäftigt dich sicher auch die Frage, wann das Leben beginnt. Für mich ist dies bei der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle der Fall. Ich glaube, dass dieser kleine Embryo-Mensch lieber bei meinem Mann und mir groß wird, als ewig auf Eis zu liegen. Die ersten, die Embryoadoption publik möglich und publik gemacht haben, war übrigens die christliche Organisation "Snowflakes" in den USA. Sie führen abgebende und annehmende amerikanische Eltern zusammen. Viele Argumente von Snowflakes haben bei meinem Mann und mir jedenfalls bewirkt, dass sich eine Emby-spende durchaus mit dem christlichen Glauben vereinbaren lässt.

    Im übrigen glaube ich, dass Gott jedes Kind liebt (egal ob durch Eizell-, Samen- oder sonstige Spende). Auch Eltern, die einen dieser Wege wählen, wird Gott sicherlich vergeben (wenn das überhaupt nötig ist…). Denn wie heißt es doch so schön: Glaube, Hoffnung, Liebe – diese 3, aber die Liebe ist die wichtigste unter ihnen… Und wir lieben unsere Tochter.

    Falls du dich für nähere Infos zur Embryospende interessierst, kannst du mir gerne mailen.

    Eisbaer

  15. Elmar Breitbach
    Anonymous schreibt

    Hallo Eisbaer,

    danke für dein Angebot.

    Ich bin mir auch sicher, dass eure Tochter es gut mit euch "getroffen" hat. (Ich glaube ich habe in einem anderen Forum schon viel von dir gelesen). Ihr werdet ihr sicherlich den nötigen Rückhalt und das nötige Selbstbewußtsein vermitteln um mit dieser Art der Entstehung gut umgehen zu können.

    Leider habe ich auch schon ganz andere Aussagen gelesen, so ähnlich wie z. B. : "Nein, wir haben uns noch keine Gedanken gemacht, wie das Kind es später mal gut verkraften kann….Hauptsache ich werde nun endlich schwanger, alles andere ist doch egal." Oder: "wir erzählen es gar nicht, wozu?"
    Da bekomme ich eben Bedenken wo das hinführen kann….

    Ich/wir sind zwar christl. erzogen worden, aber beide nicht mehr in der Kirche. Ich glaube nicht an eine Bestrafung nach dem Tod und bitte auch nirgendswo dort oben um Vergebung. Man sollte sich selbst noch im Spiegel ansehen können und seinen Mitmenschen unter die Augen treten können…..und da sind halt meine persönlichen Zweifel…wie weit darf ich gehen für meinen Kinderwunsch? Denn ich greife ja in das Leben eines anderen ein.
    So wie du die Embryospende beschreibst, hört es sich für mich auch ganz logisch an…sie sind schon da…aber es bleibt die Frage wer sind die genetischen Eltern?
    Wahrscheinlich bin ich (noch) nicht so weit um das einfach so im Raum stehen zu lassen….

    Alles Gute für euch drei.

  16. Elmar Breitbach
    Eisbaer schreibt

    Hallo Anonymous,

    danke für deine nette Antwort. Ich dachte, dass ihr Christen seid, weil du z. B. das Wort "Schöpfung" benutzt hast – das wird sonst nicht so oft in den Wort genommen.

    Bei uns hat es auch einige Zeit gedauert, bis wir so weit waren. Als wir ganz am Anfang standen (und noch nicht wussten, dass es bei uns gar nicht möglich ist) haben wir sogar gezweifelt, ob wir eine IVF machen dürfen (oder dies schon ein zu großer Eingriff ist). Dann habe ich durch Zufall einen Fernsehbericht über Embryospende in den USA gesehen. Bei mir hat es dann gleich "klick" gemacht. Mit Herzklopfen habe ich dann meinem Mann davon erzählt (weil ich ja nicht wusste, was er davon hält). Aber er war genauso begeistert davon wie ich.

    Wir sind uns jedenfalls ganz sicher, dass es unser Schicksal sein sollte, Eltern für dieses kleine Wesen zu werden.

    Ich wünsche dir und deinem Mann auch alles Gute auf eurem Weg und hoffe, dass ihr glücklich werdet.

    Eisbaer

    P.S.: Das mit dem "In den Spiegel schauen können" finde ich auch ganz wichtig und kann ich gut nachvollziehen.