Natürliche Killerzellen im Blut


Britische Ärzte halten die Untersuchung für wenig sinnvoll

Bei wiederholten Fehlgeburten oder ausbleibenden Einnistungen scheinen die Natürlichen Killerzellen (NK) und ihr Anteil am Gesamtaufkommen der Abwehrzellen von Bedeutung zu sein.

Wenn der Anteil der NK erhöht ist, dann werden oft Medikamente zur Unterdrückung des Immunssystems gegeben, so z. B. Kortikoide oder Immunglobuline.

Diese Behandlungsformen sind vielfach nicht gerechtfertigt, so Ashley Moffett und Kollegen vom King´s College in der neuesten Ausgabe des British Medical Journal. Es werde bei diesen Untersuchungen und den sich daraus ergebenden Therapien keine Rücksicht darauf genommen, daß die Verteilung der Immunzellen im Blut und in der Gebärmutter sehr unterschiedlich sein können.

„Die Erforschung der Funktion von uterinen NK, schließen die Autoren, sei eine wichtige Aufgabe in der menschlichen Reproduktionsmedizin. Solange ihre Rolle in einer normalen Schwangerschaft jedoch nicht geklärt ist, gebe es außerhalb von kontrollierten Studien keinen Anlass für NK-Tests bei unfruchtbaren Frauen oder Frauen mit wiederholten Fehlgeburten“ (Ärzteblatt)


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