Merkwürdige Studien: Bestimmung der Geburtenrate aus Flusswasser?


In der WELT und anderen Zeitungen wurde heute die Nachricht veröffentlicht, dass man aus Messungen der Kokainabbauprodukte in Flüssen Rückschlüsse auf den Kokainkonsum der Anwohner ziehen könnte.

Die Welt teilt uns mit, dass 1000 Kölner sich täglich 7 Kokainlinien „reinziehen“. Geradezu läppisch gegenüber 134 Kokainlinien pro 1000 Einwohner, die in New York gemessen wurden.

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Warum ich das hier schreibe? Mir kam beim Lesen der Gedanke, dass man doch auch mal die Schwangerschaftshormonwerte aus dem Flusswasser bestimmen könne (es wird ja mit dem Urin ausgeschieden). Mit ähnlichen statistischen Methoden wie in der oben genannten Studie sollte es dann ein Einfaches sein, die Geburtenrate der Flussanrainer zu bestimmen.

Man fragt sich wirklich, wie man auf solche Ideen kommen kann, aber vor allem auch, wie solche abstrusen Studienergebnisse dann Eingang in seriöse Presseorgane finden können.


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