Künstlich entstandene Embryonen sind unterentwickelt


Das Wissenschaftsmagazin New Scientist berichtet, dass im Tierversuch mit Mäusen künstlich gezeugte Mäuse ein viel geringeres Geburtsgewicht als diejenigen, die auf natürliche Weise gezeugt worden waren. Im Erwachsenenalter waren die „normalen“ Mäuse fetter als die anderen und die künstlich gezeugten Männchen hatten ein kleineres Gehirn.

Aufgrund der Vermutung, dass dies auf mangelnde Wachstumsfaktoren in der Nährlösung für die Embryonen zurückzuführen sei, wurden diese Ergebnisse verglichen mit durch Reagenzglasbefruchtung gezeugten Mäusen, denen GM CSF Granulocyten-Makrophagen Kolonie-stimulierender Faktor) in das Nährmedium der Embryokultur zugefügt wurde. Diese unterschieden sich nach der Geburt und im weiteren Verlauf ihres Lebens nicht von den natürlich gezeugten Artgenossen.

Obwohl der letzte Review über die Sicherheit von künstlicher Befruchtung keinen Unterschied zwischen normal gezeugten Achtjährigen und künstlich erzeugten Achtjährigen feststellen konnte, kann die Möglichkeit einer langfristigen Gesundheitsauswirkung nicht ausgeschlossen werden, so New Scientist. Es bestehen von Beginn an Unterschiede: Babys, die durch künstliche Befruchtung oder Samenspende gezeugt wurden, neigen zu niedrigerem Geburtsgewicht und zur Sterblichkeit. Es ist bis heute nicht geklärt, ob es damit zusammenhängt, dass die Embryos bei der künstlichen Befruchtung die ersten fünf Tage in einem Behälter aufwachsen.

In der Flüssigkeit, in der die künstlich erzeugten Embryonen liegen, sind nur einige Aminosäuren und andere Nährstoffe enthalten

Experten für künstliche Fortpflanzung sehen in dieser Studie keine Übertragbarkeit auf den Menschen. „Diese Ergebnisse sind nicht auf den Menschen übertragbar“ so Alan Alan Handyside, Experte für künstliche Befruchtung. „Ausserdem sind die Unterschiede zwischen den Studiengruppen viel zu gering für eindeutige statistische Aussagen.

Via: Pressetext.at


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