Niedrige Fehlbildungsrate nach IVF und ICSI


Die Ärztezeitung berichtet, dass eine künstliche Befruchtung nach den Ergebnissen einer prospektiven Studie nicht die Gefahr einer Fehlbildung beim Kind erhöht. Allerdings sind – wie vor jeder geplanten Schwangerschaft – elterliche Risiken für das Kind zu bedenken, empfehlen Experten.

Die niedrigen Fehlbildungsraten bei Kindern, die durch IVF oder ICSI gezeugt wurden (1,7 (ICSI) oder 1,2 Prozent (IVF)) sind unter anderem auf die umfassende Beratung vor einer Kinderwunsch-Behandlung zurückzuführen. Bei Kinderwunsch-Paaren erfolgt vor der Therapie eine umfassende Abklärung möglicher Erkrankungen und auch die Schwangerschaften werden daraufhin engmaschiger betreut. So empfielt Professor Neulen aus Aachen bei Insulinresistenz in Verbindung mit polyzystischen Ovarien eine Therapie mit Metformin bis zur 20. Schwangerschaftswoche. Damit sinke das Risiko für Fehlgeburten im ersten Trimenon und für Schwangerschaftsdiabetes.

Darüber hinaus wurden Schilddrüsenerkrankungen und Chlamydieninfektioen als mögliche Ursachen für Frühgeburten und Fehlbildungen angegeben und auch diese werden bei Kinderwunsch-Paaren meist frühzeitig abgeklärt.

Zusammenfassend sind werden mögliche Risiken der IVF und ICSI-Behandlung durch die engmaschige Betreuung vor und während der Schwangerschaft offenbar mehr als ausgeglichen


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