Neue Statistik des Deutschen IVF-Registers online


zahl_der_injizierten_eizellen.jpgAuf der Homepage des deutschen IVF-Registers ist nun die aktuelle Statistik des Jahres 2005 online gestellt worden. Im Wesentlichen nicht viel Neues. Die Ergebnisse sind wieder ein klein wenig besser als im Vorjahr (28,69% insgesamt bei IVF und ICSI).

Neu ist das Ergebnis der Schwangerschaftsraten in Abhängigkeit von der Anzahl der Eizellen, die mit einer Spermieninjektion behandelt wurden. Hier kann man deutlich erkennen, dass eine Injektion von mind. 10 Eizellen sinnvoll sein kann, da die Schwangerschaftsraten dadurch steigen. Sie tun dies, weil man anschließend mehr befruchtete Eizellen hat, unter denen man die besten auswählen kann.

Dies ist nicht zuletzt auch als Argumentationshilfe gegenüber privaten Versicherungen zu verstehen, die versuchen, die Kostenübernahme für die Injektion von mehr als 6 Eizellen abzuwenden. Einwand: natürlich spiegelt sich da auch wider, dass die Frauen mit einer guten Prognose (gute Reaktion der Eierstöcke, niedrigeres Alter) tendenziell eher mehr Eizellen haben als jene mit einer schlechteren Erfolgswahrscheinlichkeit.

zahl_der_behandlungszyklen.jpgEindrucksvoll ist die verminderte Zahl der Behandlungen nach Inkrafttreten der Gesundheitsreform im Jahre 2004. Eine Tendenz zur Erholung der Zahlen ist hier nicht zu erkennen.

Die gesamte Statistik liegt auf dem Server der Universität Bonn und ist dort online als PDF-Datei abrufbar


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Kommentar

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2 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Ich habe die Statistik gestern Abend auch schonn gefunden. Erwähnenswert finde ich noch die Statistiken zur Erhöhung des Durchschnittsalters der Frau bei IVF / ICSI nach der Gesundheitsreform. Sozusagen die "Ansparzeit". Das Durchschnittsalter ist um mehr als ein Jahr gestiegen.

  2. Elmar Breitbach
    Viktoria1 schreibt

    Zur ersten Statistik ist noch anzumerken, dass die Basis aus Patientinnen bestand, die mindestens 10 Eizellen gebildet hatten.
    Die älteren, die von der Tendenz her weniger Eizellen bilden, sind dann also kaum in der Grafik enthalten.