Gebärmutter aus Silikon


silikongebaermutter.jpgÜber einen interessanten Ansatz, die IVF zu vereinfachen, indem man die Befruchtung der Eizellen in einem Silikonbehälter ablaufen lässt, der in der Gebärmutter der Frau „zwischengelagert“ wird, hatte ich ja schon berichtet.

In der Kronenzeitung wird die „Gebärmutter aus Silikon“ auch im Bild dargestellt, leider ohne Beschreibung, aber man kann sich ungefähr vorstellen, wie es funktionieren soll.

Der künstliche „Uterus“ ist von 360 mikroskopisch kleinen Öffnungen durchbrochen, die nur ein paar Dutzend Mikrometer groß sind und den aktiven Austausch zwischen dem Embryo und seinem natürlichen Umfeld zu erleichtern. So können die Eizellen quasi in „natürlicher Umgebung“ weiter reifen, bevor sie nach einigen Tagen mit der Kapsel wieder aus der Gebärmutter der Frau geholt werden.

Das Verfahren der Firma Anecova ist durch zahlreiche Patente geschützt ist und befindet sich derzeit in der Phase klinischer Tests. Noch sind keine Veröffentlichungen in der Fachliteratur erschienen.


Noch Fragen?

Dann haben Sie in unserem Kinderwunschforum die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen oder Fragen an unsere Experten zu richten. Und hier finden Sie die Übersicht über zahlreiche andere Foren von wunschkinder.net.
Die am häufigsten gestellten Fragen haben wir nach Themen geordnet in unseren FAQ gesammelt.
Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

12 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    Fassi schreibt

    Wieso künstlicher Uterus ?
    Wenn dann entspräche das funktional einem Stück Eileiter,der, statt der gewachsenen Verbindung zur Gebärmutter, eben nur diese "Mikro-Poren" hat.

    Eigentlich ist es doch nur ein Petrischale in Utero, hier nur ohne künstliches sondern " versuchsweise" natürlicheres Nährmedium…

    Der Begriff Prä-Embryo in der Kronenzeitung bezeichnet ja einen Voreinnistungs-embryo und dem würde ich funktional einem Eileiter als Entwicklungsort zuordnen –
    so wie hier:

    http://www.drze.de/themen/blickpunkt/includes/sz_abbildung1.html

  2. Elmar Breitbach
    E. Breitbach schreibt

    Erst einmal: Willkommen zurück, Fassi.

    Und ja: völlig korrekt, ich habe hier auch lediglich die Beschreibung der Hersteller und der zitierten Zeitung übernommen.

  3. Elmar Breitbach
    raise schreibt

    In Ihrem vorigen Artikel darüber stand ja, dass man mit dem Ding mehr und vitalere Embryonen bekommt.
    Haben Sie schon genaueres gehört, wann wir es nutzen können? Können wir uns ein paar dieser Dinger aus dem Ausland schicken lassen, solange es die hier noch nicht gibt?

  4. Elmar Breitbach
    E. Breitbach schreibt

    Ende des Jahres wird kolportiert, soll es auf den Markt kommen

  5. Elmar Breitbach
    hexe schreibt

    ist das nicht ungefählich mit der silikon gebärmutter

  6. Elmar Breitbach
    Elmar Breitbach schreibt

    @hexe: Ich habe von dieser Technik bisher nichts Neues mehr gelesen. Die Frage nach den Risiken kann ich daher nicht beantworten. Die ersten Ergebnisse waren zumindest ermutigend. Ob sich das jedoch durchsetzen kann, ist fraglich und bisher ungeklärt.

  7. Elmar Breitbach
    sandra schreibt

    wie teuer ist das denn wen ich das machen lasse

  8. Elmar Breitbach
    Elmar Breitbach schreibt

    Kann ich Ihnen leider nicht sagen

  9. Elmar Breitbach
    Eva schreibt

    Na, sowas hört sich auf jeden Fall besser an, als Gebärmuttertransplantation. Müssten dann auch so starke Medikamente eingenommen werden, dass der Körper "sowas" nicht abstößt ?? Es wäre so schön, wenn auf diesem Gebiet weiter, bzw schneller geforscht würde, uns 30-jährigen läuft die Zeit ab 😉 Gibt es mittlerweile neue Erkenntnisse ? Die letzten Kommentare sind ja schon etwas älter.

  10. Elmar Breitbach
    Elmar Breitbach schreibt

    Nein, zu diesem Thema gibt es nichts Neues

  11. Elmar Breitbach
    maja schreibt

    ICH hoere heute das erste mal von
    Wo kann Man es denn schon machen lassen
    Und wie viele haben es schon gemacht

  12. Elmar Breitbach
    Elmar Breitbach schreibt

    @ Maja: Siehe meine letzte Antwort hier