hCG wird auch von der Gebärmutterschleimhaut erzeugt


In der neuestesten Ausgabe von „Gynäkologische Nachrichten“ findet sich ein Bericht von Prof. Alexander aus Leipzig, welcher sich schon seit längerem mit der Synthese des Schwangerschaftshormons hCG durch die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) beschäftigt.

Es ist ja eine sehr wichtige Frage, welche hormonellen und anderen Einflüsse die Fähigkeit der Gebärmutterschleimhaut, eine Einnistung zuzulassen, bestimmen. Der Nachweis endometrialen hCGs ist dabei möglicherweise von großer Bedeutung,

da das Endometrium hCG-Rezeptoren besitzt und somit eine autokrine und/oder parakrine [hormonelle] Wirkung möglich wäre […]. Unabhängig davon könnten auch nicht rezeptorvermittelte Effekte des endometrialen Hormons ausgelöst werden.

HCG spielt in der präimplativen und implantativen [Implantation=Einnistung]Phase der Schwangerschaft eine große Rolle […].

Möglicherweise findet sich hier ein „Missing Link“ bei der Einnistung, vermutet Prof. Alexander.


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Kommentar

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3 Kommentare
  1. Elmar Breitbach
    Stefan schreibt

    Ich kann mich garnicht erinnern diese Beitrag geschrieben zu haben ? 🙂

  2. Elmar Breitbach
    Elmar Breitbach schreibt

    doch, hast du, ist halt schon ein weilchen her 😉

    Ich habe deinen Namen zum importieren der alten Dateien verwendet. Ist nun geändert, falls sich jemand fragt, worum es hier eigentlich geht

  3. […] Gebärmutterschleimhaut kann über entsprechende Rezeptoren auch Schwangerschaftshormon erkennen und darauf reagieren. Papanikolaou und Kollegen versuchten, dies in einer Studie zu nutzen: Sie injizierten in […]