Sendung zur Eizellspende in der ARD: Wie war´s?

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Ich habe die Sendung leider nicht sehen können. jetzt erst im Internet gesehen Hier finden sich Auszüge davon in schriftlicher Formkann man sich den gesamten Beitrag noch einmal ansehen.

Der Autor Thomas Dauser hatte ja einen Aufruf in unserem Forum und sich per Mail für die Unterstützung bedankt, wenngleich er leider niemanden aus unserem Forum für die Sendung gewinnen konnte. Da er verlauten ließ, weiterhin an diesem Thema interessiert zu sein und uns (wie auch immer) Betroffenen Öffentlichkeit eigentlich nur gut tun kann, bitte ich um Kommentare derer, die die Sendung gesehen haben (Links auf Beiträge im Forum sind auch ok, wenn Sie da schon etwas geschrieben haben), denn Feedback ist immer gut. Ich werde ihm den Link zu diesem Beitrag hier dann schicken.

Vielleicht hat auch jemand Ideen für weitere Features? Ein wenig Brainstorming kann nie schaden.


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Kommentar

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22 Kommentare
  1. Donza schreibt

    …auf dem Link zu den Auszügen kann man sich auch das gesaamte Video ansehen!
    Ich fand den Beitrag gelungen.

  2. Kunstkoma schreibt

    Mensch Doc, wie konnten Sie das denn übersehen? Da ist doch extra ein Kamerasymbol. 🙂

    Mir hat der Beitrag auch gefallen.

  3. E. Breitbach schreibt

    ach so….da bin ich wohl zu schnell drübeer hinweggelesen. Ändert nichts an der Tatsache, dass ich gerne ein wenig Feedback hätte 😉

  4. Rebella schreibt

    Ich hab´s leider nicht gesehen. In unserer Programmzeitschrift, wo ich mal vorher schaute, stand´s leider nicht drin. Aber meist kommt sowas eh, wenn ich die Kinder grad ins Bett bringe …

    Da meine technische Ausrüstung mich auch den obigen Beitrag nicht anschauen läßt, freue ich mich, wenn hier mal jemand den Inhalt der Sendung so grob beschreibt.

  5. Kunstkoma schreibt

    @Rebella: Aber lesen kannst Du doch? 😉 Fast der ganze Bericht ist dort nachzulesen. Wohl besser, als ich ihn wiedergeben könnte.

    Doc, ist ja wie in der Schule…

    Also die Eizellspende wurde als gute Lösung für Frauen mit frühzeitigen Wechseljahre und Störungen der Eizellreifung dargestellt.

    Auf die glorreiche Frage, die beim Thema Verbot der EZS in Deutschland immer aufkommt, warum bei uns die Samenspende gesetzlich erlaubt ist, die EZS aber verboten, habe ich auch keine geistreiche Antwort. Vielleicht: „Naja, Deutschland halt.“

    Sehr gut gefallen hat mir der Kommentar der FDP Politikerin Ulrike Flach, die unsere Gesetzgebung als heuchlerisch bezeichnet hat, weil sie Menschen in einer freien Welt ins Ausland treibt. Eine gut kontrollierte Situation in Deutschland zu schaffen hält sie für die bessere Lösung. Yep, Recht hat sie, die gute Frau.

    Sind die Erfolgsraten mit 50% wirklich realistisch?

    Den Online-Katalog der Eizellspenderinnen in den USA fand ich allerdings etwas gewöhnungsbedürftig und ich kann mir auch schwer vorstellen, dass dort Summen von 100.000 $ für EZ fließen sollen…

    Soweit mein Beitrag zum Thema. 🙂 Gute Nacht! Ina

  6. E. Breitbach schreibt

    Sind die Erfolgsraten mit 50% wirklich realistisch?

    Ja

  7. Kira4711 schreibt

    der bericht war gut, wichtig finde ich es, auch bei dieser thematik immer auf die gefühlswelt der betroffenen einzugehen ohne dabei bewusst auf die tränendrüse zu drücken.

    lg kati

  8. reaba schreibt

    ein insgesamt sehr gelungener bericht.

    er geht einfühlsam aber auch med. fundiert auf die situation der betroffenen ein und stellt das dt. EmschG in all seinen widersprüchen und in seiner unlogik dar als das was es ist: fragwürdig, tendenziös, wahrscheinlich nicht konform mit höherrangigen gesetzen, die die menschen würde definieren.

    wie kuko schon so fein bemerkte…deutsch eben :-)… ja genau, aber deshalb auch zu tolerieren ??

    neu für mich: schön zu wissen, das das thema auch jenseits von „reprokult“ in parteien wahrgenommen wird (fr. flach/FDP)…läßt hoffen, dass die profi-gender-gutmenschinnen noch nicht alle im griff haben ;-).

    für die redaktion: dranbleiben…mehr davon!

    LG reaba

  9. fassi schreibt

    Wünschenswert wäre auch, wenn Politmagazine und Journalisten die politische Entwicklung (samt entscheidender Akteure) zur Gesetzgebung erläutern würden.

    – die gesetzliche Zäsur „Schutz ab Kernverschmelzung“ hat offenbar nur praktisch-politische Gründe, scheint (nicht nur mir ) ansonsten biologisch willkürlich – dass gerade dieser Zeitpunkt Ausdruck hoher ethischer Ideale sein sollte, kann ich nicht ernst nehmen –
    warum es ethischer sein soll, auf Statistik/Zufall zu setzen, dass von maximal 3 übertragbaren Embryonen dann “ hoffentlich“ nur einer durchkommt, anstatt den SET (single embryo transfer) wie im Ausland zuzulassen.
    Warum die Stammzellgewinnung aus ausländischen Embryonen vor einem Stichtag nur deswegen ethischer sein soll, weil wir Deutsche keine aktiven Auftraggeber waren, (daher mit reinem Gewissen)..hier aber ständig v. der „Menschenwürde ab Kernverschmelzung“ hören dürfen – diesmal dann ohne absurde Bundestags-Stichtage oder etwa Nationalitätsabhängig.

    – die politischen Hintergünde , die bizarren politschen Koalitionen im Bundestag aus wertkonservativen und feministischen Lebensschützern, die Arbeit der Bundestagsenquete-kommission mit höchst einseitiger Beraterauswahl, wie z.B im 14 Bundestag.

    – Anstatt immer nur von den Kirchen zu reden, klares Darlegen der Lobby-Netzwerke, der Parteiverstrickungen, Finanzierung der Repromedizingegner ( gen-ethisches Netzwerk, IMEW..) die Medienarbeit von Aktion Mensch ( Plakate /Kinospots/ Internetdiskussion) bei den 1000fragen, war für mich eine tendenziöse Kampagne gegen Repromedizin.
    aktuell der Fall: “ rote Zora“ die sogar im Jubiläumsheft des GID erwähnt wurden und dort findet man die klare Beschreibung v. Ulrike Baureithel dieser „ erstaunlichen Koalitionen“
    http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/gid/GID_Festschrift.HTML

  10. kathrin schreibt

    Wir mussten so weinen
    Und ging das alles so nah
    war alles superrealistisch !
    Danke

  11. Sialia schreibt

    Ich habe den Bericht gespannt verfolgt und meinen Mann vor den Fernseher gezerrt, wir fühlen uns in unserem Weg zur EZS bestätigt. Ich konnte sehr gut verstehen, dass sich die Betroffenen nicht offen zeigen wollten, das ist auch für uns der große Knackpunkt am Thema. Überlegt man sich schon bei „normalen“ reproduktionsmedizinischen Maßnahmen, wem man davon erzählt, so ist das das Thema EZS umso sensibler.

    Sialia

  12. Emily schreibt

    Ich habe den Bericht nur zufällig gesehen und fand ihn sehr einfühlsam und gelungen. Der Autor hat das Problem gut rüberbringen können. So sensibel sollten diese Themen öfters behandelt werden…

  13. müllerchen schreibt

    was passiert, wenn das kind fragt: wer ist meine mutter? ich wüßte nicht, wie ich das erklären sollte. die problematik bezüglich der tatsächlichen familiären wurzeln ist ja von der adoption her wohlbekannt.
    im günstigsten fall ist der samenspender auch der eigene ehemann, so daß diesbezüglich eine idendifikationsfläche für das kind vorhanden ist. sollte aber der samenspender ebenfalls extern sein, wirds schwierig. sozio-kulturell ist wohl eine verbindung zu den aufzuchteltern da, aber es ist ebenso entscheidend, daß das kind weiß, wer die biologischen eltern sind. warum wohl wird es den adoptierten kindern qua gesetz ermöglicht, ihre leiblichen eltern kennen zu lernen? und in den meisten fällen wird dieses auch von den kindern angenommen. nicht, um sich loszusagen von den aufzuchteltern, sondern um etwas abzuschließen; um etwas zu verstehen. nur wer seine wurzeln kennt, weiß in die zukunft zu gehen…
    ein schwieriges, hochsensibles terrain. hut ab vor den menschen, die sich trauen, diesen schweren weg zu gehen; er endet nicht mit der geburt des kindes…
    liebe grüße, annette

  14. Eisbaer schreibt

    Hallo,

    ich habe den Bericht leider nicht gesehen. Ich bin selbst Mutter durch Embryospende (d. h. wir sind mit gespendeten Kryo-Embryos eines anderen Paares zu Eltern geworden) – und bin damit noch mehr „Exotin“ als Empfängerinnen von Eizellspende. Bei mir war der Grund auch vorzeitige Wechseljahre seit dem 31. Lebensjahr.

    Unsere Tochter ist also weder mit mir noch meinem Mann genetisch verwandt. Das ist für uns kein Problem. Schwierig ist tatsächlich, dass sie ihre genetischen Vorfahren und evtl. Geschwister (der Begriff „Eltern“ ist für mich hier schon zu emotional besetzt, da wir ihre Eltern sind) nie kennen lernen wird. Das tut mir und meinem Mann schon manchmal weh. Andererseits hätten wir sie nicht auftauen lassen (schrecklich technisch wie das klingt) würde sie jetzt vielleicht nicht leben. Wir wollen ihr auf jeden Fall von ihrer Herkunft erzählen, wenn sie soweit ist. Bis jetzt entwickelt sie sich jedenfalls prächtig (sie ist jetzt 1 1/2 Jahre) und ist mit einem so großen Selbstbewusstsein ausgestattet, dass sie mit dieser „dunklen/schwierigen Stelle“ in ihrem Leben hoffentlich klar kommen wird. Wenn man sich überlegt, unter wie schwierigen Verhältnissen manche Kinder aufwachsen müssen (z. B. „unschöne“ Trennungen) hoffe ich ganz einfach, dass die positiven Aspekte in der Entwicklung unserer Tochter überwiegen werden. Und Garantien gibt es in der Erziehung ja auch bei genetisch eigenen Kindern nie!

    Die Gesetzgebung in Deutschland finden wir natürlich auch unmöglich. Ich glaube aber nicht, dass sich in unserem Leben noch etwas daran ändern wird. Ich kann Paare also sehr gut verstehen, die ins Ausland gehen. Wir haben uns im übrigen auch für Adoption interessiert, aber selbst in unserem damaligen Alter (33) waren wir für ein Baby/Kleinkind in Deutschland zu alt. Hätte es mit der Embryospende nicht geklappt, hätten wir es im Ausland versucht. Ich weiß aber ehrlich gesagt nicht, ob wir die damit verbundenen seelischen Strapazen gepackt hätten und bin so froh, dass es so geklappt hat.

    Wir sind jedenfalls so unendlich glücklich, Eltern werden zu dürfen und haben es sogar für ein Geschwisterchen probiert. Und ich bin tatsächlich jetzt schwanger – sogar mit Zwillingen. Bei mir war es so, dass ich für unsere Tochter nur 1 Versuch brauchte. Jetzt hat es beim 3. Versuch geklappt. Obwohl es „nur“ Kryo-Versuche waren, hatte sogar ich im Schnitt damit eine 50%-Chance.

    Eisbaer

  15. fassi schreibt

    @ müllerchen, bei Interesse, hier sind 2 Artikel zu deiner Frage:

    1. “ Familiengründung mit Spendersamen“…von P. Thorn mit weiteren hiflreichen links im Artikel

    (..man könnte m.E. den Titel ändern in :
    “ Familiengründung mit Keimzellspende „)

    http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Aktuelles/a_Elternschaft/s_1713.html

    2. nachdenklicher Beitrag von M. Spiewak:

    http://www.zeit.de/archiv/2002/24/200224_m-anonyme_geburt.xml?page=all

  16. Rebella schreibt

    Ja, jetzt hab ich´s auch gelesen. Ein sehr guter Beitrag. Ich brauche das, was ihr oben schon dazu geschrieben habt, ja nicht zu wiederholen. 🙂

    Zur Herkunftsfrage. Das ist eine ganz klare Sache, dass die Spender- und Spenderinnendaten für die Kinder ausreichend lange sicher gestellt werden müssen. Das ist bisher nicht der Fall. Also: Handlungsbedarf. Unsere Justizministerin hat das für den Fall der Spendersamenkinder bereits z.B. in ihrer Rede vom Oktober 2003 artikuliert. Geändert hat sich jedoch nichts. Und wie Ulrike Flach das in dem Beitrag sagte: Wir sollten Eizellspende (und auch Embryonenspende) unter kontrollierten Bedingungen zulassen. Dazu gehört eben auch die Sicherstellung der Daten.
    Aus vielen (virtuellen) Gesprächen mit Eltern von Spendersamenkindern weiß ich auch, dass Eltern eher bereit sind, ihre Kinder darüber aufzuklären, wenn die Daten gesichert wurden.
    Trotzdem befürchte ich, dass sich in absehbarer Zeit weiterhin nichts ändern wird.

  17. fassi schreibt

    Nachfrage:
    Mich hat ein Satz von Eisbaerchen irritiert, da ich bezüglich möglicher Gesetzeslücken uninformiert bin und grübele nun:
    sind solche gesepndeten Embryonen dann mit ursprünglicher Absicht für die SS der Frau (Elternpaares) gezeugte, dann überzählige , kryokonservierte PN-Stadien ( Vorkernstadien) die ja keiner Regelung unterliegen, dann sekundär andere Absichten dann Spende – oder wurden die im PN-Stadium gespendet ?

    “ Hätte es mit der Embryospende nicht geklappt, hätten wir es im Ausland versucht“

    Es ist also in Deutschland möglich ?

    P.S.: natürlich möchte ich Eisbärchen noch gratulieren, dass es nochmal (mit Zwillis) geklappt hat, wünsche Dir (Euch) alles gute für die SS !

    …und Danke für den persönlichen Bericht..

  18. fassi schreibt

    ..huch … ich habe ja Eisbaer versehentlich namentlich verkleinert – Sorry !
    ..vermutlich weil ich über (gleichnamige) Kryos schrieb 😉

  19. E. Breitbach schreibt

    @ Fassi: im Ausland mit der Adoption versucht…

  20. fassi schreibt

    O.K. – Danke, Doc.

    zu Rebella:
    zur Beschreibung des weltanschaulich-politischen Umgangs in Deutschland mit all diesen technisch-wissenschaftlich – ethisch-moralischen Fragen müsste man sich nur den

    sehr witzigen Werbespot von Renault und den Amish-People anschauen…

    Unsere Vordenker fahren halt lieber noch viele Jahre weiter ….mit gut gestylten aber halb abgesägten Autokutschen, die von einer natürlichen Pferdestärke gezogen werden..am besten im risikolosen Schritt-Tempo..andere lieber mit ganzen Autos ..

  21. Eisbaer schreibt

    Hallo,

    Dr. Breitbach hat meine etwas unklare Formulierung ja bereits korrigiert – danke. Ja – wir hatten bereits erste Schritte in Richtung Auslandsadoption unternommen. Unsere grundsätzliche Offenheit zur Adoption hat uns auch in unserem Weg zur Embryospende bestätigt, da dies für uns auch eine Art der ganz frühen Adoption ist. In Deutschland ist Embryospende nicht möglich. Es ist zwar gesetzlich nicht ausdrücklich verboten (dies ist jedenfalls meine letzte Info – falls dies falsch ist, bitte korrigieren), aber keine Klinik führt die E.spende durch.

    Bei den Embryonen handelt es sich tatsächlich um „übrig gebliebene“ Embryonen aus repromedizinischen Behandlungen. Die abgebenden Paare geben eine ausdrückliche Erklärung ab, dass sie diese an andere Paare spenden wollen und damit alle „Rechte“ an ihnen abtreten. Wir selbst haben ebenfalls eine entsprechende „Empfangsbestätigung“ abgeben müssen.

    Die Embryospende ist in mehreren europäischen Ländern erlaubt (z. B. Belgien, Spanien, …).

    Danke für die Glückwünsche!

    Eisbaer

  22. müllerchen schreibt

    @fassi: merci für die links. vor allem der spiewak-artikel hat mich sehr berührt.

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