Dokumentarfilm zur Eizellspende

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An zwei Terminen im Mai (2.5.2008 9:50 – 11:10 und 12.5.2008 1:30 – 2:50) strahlt der Sender Arte einen Dokumentarfilm zum Thema Eizellspende aus. Für Interessierte ohne Videorekorder sicherlich eine problematische Programmplatzwahl.

Zentrales Thema des Films ist die Eizellspende, für viele Paare die einzige und letzte Möglichkeit zur Erfüllung ihres Kinderwunschs. Sie ist das neue Aushängeschild des Pariser Universitätsklinikums Cochin und Gegenstand einer engen französisch-belgischen Kooperation.

Zwischen Klapperstorch
und Retorte.

Die künstliche Befruchtung
Dauer: 80 Minuten
2.5.2008 9:50 - 11:10
12.5.2008 1:30 - 2:50
Auf dem Gebiet der Eizellspende ist Belgien Frankreich um etwa zehn Jahre voraus. Um den Rückstand aufzuholen, lassen sich französische Ärzte von belgischen Kollegen fortbilden. In Belgien wird die Eizellspende relativ freizügig gehandhabt. Während in Frankreich die Spende immer anonym erfolgt, ist in Belgien auch die nicht-anonyme Eizellspende erlaubt. Eine Frau kann zum Beispiel ihre Schwester, Mutter oder eine Freundin als Spenderin bestimmen.

Daher lassen sich viele französische Paare, die eine nicht-anonyme Spende wünschen, in Belgien behandeln. Im Gegensatz zu Frankreich werden auch Anfragen von alleinstehenden Frauen und Homosexuellen berücksichtigt. In bestimmten Fällen ist auch die Präimplantationsdiagnostik zulässig. Die Dokumentation wird vom Sender als „bissig-humorvoll“ angekündigt und soll auch die skurrilen und absurden Szenen einer solchen Behandlung aufzeigen.


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Kommentar

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1 Kommentar
  1. Elmar Breitbach
    Rebella schreibt

    Möglicherweise ist das Fernsehen gerade wieder auf dem Trip "assistierte Befruchtung". Hier noch ein anderer Programmhinweis:

    "Samenspender unbekannt"

    Ein Film von Valentin Thurn

    WDR Fernsehen, Menschen hautnah:

    Mittwoch, 07. Mai 2008, 22.30 – 23.15 Uhr

    (Wiederholung am Freitag, 09. Mai 2008, 14.15 Uhr)

    Als Anna (28) von ihrer Mutter erfährt, dass sie mit einer Samenspende
    gezeugt wurde, ist sie zunächst wie gelähmt. Wochenlang schaut sie sich die
    Fotoalben der Familie an, vergleicht ihr Gesicht im Spiegel mit dem des
    Vaters und der Schwestern.

    Annas Eltern hatten sich vor acht Jahren getrennt: Zum sozialen Vater hatte
    Anna seither nur noch wenig Kontakt. Ihre beiden jüngeren Schwestern kamen
    auf natürlichem Weg zur Welt, obwohl ein Arzt dem Vater zunächst gesagt
    hatte, er sei zeugungsunfähig. Die Eltern hatten deshalb damals die Hilfe
    einer Samenbank in Boston, USA, in Anspruch genommen.

    Anna fährt nach Boston, um ihren genetischen Vater zu suchen oder besser den
    „Spender“ zu finden, denn das Wort „Vater“ vermeidet sie in diesem
    Zusammenhang: „Ich habe ja bereits einen Vater!“ Die Suche ist schwierig,
    denn ihre Mutter Pauline hatte damals alle Unterlagen vernichtet,
    schließlich sollte niemand von der Samenspende erfahren. Als sie feststellt,
    wie wichtig ihrer Tochter die „Spendersuche“ ist und als Anna über ein
    Internet-Forum einen möglichen Spender findet, entschließt sich ihre
    Mutter, auch nach Boston zu fahren. Sie besuchen Randy, der zu der Zeit
    gespendet hatte, als Pauline in Behandlung war. Nach einem sehr emotionalen
    Gespräch in seiner Wohnung nehmen sie auf einem Wattestäbchen eine
    Speichelprobe . Diese lassen sie zu Hause in München in einem Genlabor
    untersuchen. Von der Laborleiterin erfährt Anna auf ihrer Suche nach der
    eigenen Identität das Testergebnis….

    http://www.wdr.de/tv/menschenhautnah/sendungsbeitraege/2008/0507/index.jsp